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Kündigung

Zwei meiner zum Regale auffüllen eingestellten Packer haben gekündigt. Die beiden sind gut befreundet und haben immer alles zusammen gemacht - die handschriftliche Kündigung sollte für beide Herren gleichermaßen gelten und so verfassten sie nur einen Text und unterschrieben beide.

Sie fühlten sich von mir schikaniert, da wir wohl ganz offensichtlich unterschiedliche Ansichten darüber hatten, wie die Artikel in den Regalen stehen sollen und ich ihnen dies auch immer wieder mitteilte. Ordentlich in Reih und Glied und mit den Etiketten nach vorne gehört die Ware in die Regale.
Heute Morgen kam die Kündigung jedenfalls mit der Tagespost, sogar als Einschreiben mit Rückschein und im Grunde bin ich ganz froh, dass die beiden Freunde mir die lästige Arbeit der Kündigung abgenommen haben.

Als Grund für die Kündigung gaben sie an, dass ausschlaggebend mein Spruch gewesen wäre, dass "Aufmerksamkeit und die Ergreifung von Ladendieben den Job sichert." An das Gespräch erinnere ich mich noch gut. Zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter erklärte ich, dass ich pro Ladendieb 50€ oder bei "Profis" sogar 100€ Fangprämie zahle. Natürlich sichert diese Aufmerksamkeit in gewisser Weise den Job, denn jeder Verlust durch Diebstahl muss durch Einsparungen an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden. Irgendwie verstehe ich nicht, wieso so etwas als "ausschlaggebend" für eine Kundigung sein kann...

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Kommentare

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kathy am :

Scheint, als hätte da jemand mal wieder nicht den Zusammenhang verstanden und du als Chef bist dann natürlich gleich der Böse. Ist doch immer so!

Jemand am :

Ui...scheint so, als wärst du den beiden auf den Schlips getreten. Sichte vielleicht nochmal die Bänder, ob die Jungs vielleicht mit vollen Taschen deinen Laden verlassen haben...

Tom am :

Exakt den Gedanken hatte ich beim Lesen auch :-D

Manuel am :

TZ! Unmenschlich = Björn H., so steht es im Lexikon ;-).

Also ich bin der Auffassung, dass Waren mit der Rückseite nach vorne in die Regale sollten. Zutaten bzw. Zusatzstoffliste ist so gleich zu erkennen.

SMS-Blogger am :

Scheint als hätten sie es so gedeutet, dass sie wenn sie nicht dem einen oder anderen Dieb erwischen, von dir _deshalb_ entlassen werden.

Kammerspiel am :

Tsts.

Björn, jetzt mal ohne Flachs (Geschleime von Shopblogger-Fans bekommst Du hier eh mehr als genug):

Du solltest Dir vielleicht mal darüber Gedanken machen, wie lockere Sprüche aufgefaßt werden können. Zum Beispiel so, daß die beiden fürs Regale auffüllen eingestellten Jungs auch noch Supermarktdetektiv spielen müßten, um ihren Job zu behalten. Und womöglich ist auch genau das der Fall. Für wieviel Euro nochmal genau? Wenn Du Dir keine paar Cent für Warensicherungsetiketten leisten kannst (schöne Grüße an den Kaffeedieb, wohl bekomm's! ;-)), dann ist das ganz alleine Dein Problem.

Und nebenbei bemerkt: Ganz öffentlich hier anzumerken, daß Du die beiden eh gekündigt hättest, finde ich eigentlich auch nicht besonders lustig.

maRc am :

Wo ist denn das Problem? Man kann sich 50 / 100 Euro dazu verdienen, wenn man als Mitarbeiter mitbekommt wenn jemand klaut und diese Person stellt. Hätte ich sowas früher als "kleiner blöder Packer" bei Penny erhalten, wär ich doch sicher aufmerksam. Einfacher kann man nichts dazu verdienen und wenn die Leute soetwas in den falschen Hals bekommen, dann nur "mein Beileid".

mk am :

"sichert den Job". Nicht: "ist eine Möglichkeit des Zuverdienstes."

MacSpi am :

Ich weis ja nicht was so ein Regalpacker verdient, aber ein Vermögen wird es nicht sein. Dann für dich auch noch den Wachschutz zu spielen ist da vielleicht nicht mehr drin? Zudem du ja selber schon festgestellt hast das es nicht immer ungefährlich ist einen Ladendieb aufzuhalten.

Will Kür am :

Kann es sein, dass du übersehen hast, dass Björn eine Prämie ausgelobt hast? Er erwartet also nicht, dass die Regalpacker zusätzlich unbezahlt Wachschutzaufgaben übernehmen, sondern bietet eine Belohnung an für geschäftssichernde Aufmerksamkeit, die eigentlich ganz selbstverständlich sein sollte für Mitarbeiter.

Manni am :

Ich lese da oben was von einer recht üppigen Fangprämie.

Banane am :

50-100 Euro nicht üppig?

Sagen wir der durchschnittliche Ladendieb klaut für 15-25 Euro wieviel Verlust macht Björn dann pro erwischten Dieb? Wieviel mehr Geld hätte er in der Kasse wenn er den Dieb laufen lassen würde?

Jou am :

Wieviel mehr hätte Björn in der Tasche, wenn er bei höherpreisigen Waren in Warensicherungsetiketten investiert hätte statt zu heulen, daß jemand für 60 Euro Kaffee klaut?

Ach nee, Moment: "Der Shopblogger" hat ja immer recht. Hatte ich vergessen. ;-)

SMS-Chat-Blogger am :

Wenn du dich bisschen besser hier im Blog informieren würdest, dann wüsstest du dass Björn eine solche Anlage besitzt. Nur leider kann die (gerade auch von Profis) auch ausgetrickst werden.

Jou am :

Wenn's 100 Euro werden. Vielleicht gibt's vom Dieb auch bloß was auf die Fresse. Da lohnt sich die Aufmerksamkeit dann wirklich. Wenn Björn einen Buchhalter einstellt, muß der dann auch mit einem Auge auf die Ladendiebe gucken? Und hat die Maler-Fachfrau auch diesen "Auftrag" bekommen? Ach nein, die ist ja nicht angestellt. Glück gehabt. Was ist eigentlich mit der Putzfrau? Muß die auch die Augen aufhalten, um ihre Job zu sichern? ;-)

jemand am :

Gilt die auch für Kunden?

Alex am :

> Irgendwie verstehe ich nicht, wieso so etwas als
> "ausschlaggebend" für eine Kundigung sein kann...
Klingt für mich nachvollziebar.
Der Ladendetektiv hat nicht überall den besten Ruf, "Menschenjäger" und so. Wahrscheinlich lehnen die beiden das ab. Sie waren Packer und wollten nicht zugleich Hilfsdetektive sein. Sie fühlten sich aber evt. in diese Rolle hineingepresst.

Ist doch gut, wenn sie dir das ehrlich sagen. Wer weiß, ob andere Mitarbeiter nicht ähnliches fühlen? Und velleicht gerade deshalb unloyal werden?

Kunifer am :

"Der Ladendetektiv hat nicht überall den besten Ruf, 'Menschenjäger' und so." Wie soll man das denn verstehen? Müssen sich Ladendetektive jetzt schon dafür schämen, dass sie Diebe verfolgen?

TiKaey am :

Vielleicht dachten sie auch nur, es sei ein Hinweis, dass sie nicht klauen sollen.
Wer weiß das schon so genau?

Die 'Fangprämie' ist übrigens relativ weit verbreitet, nur erhalten nicht immer Mitarbeiter auch eine.

Fabian K. am :

Ich muss auch sagen, hier bist du ein wenig über das Ziel herausgeschossen... ich hätte so einen Spruch wahrscheinlich auch in den falschen Hals bekommen. Vielleicht fühlten sie sich auch unter Druck gesetzt, dass wenn sie keine Ladendiebe fangen sie ihren Job los sind.

Fincut am :

Tja Björn. Da ist Deine holprige, etwas naive und gelegentlich auch nicht ganz durchdachte Art mit dem etwas übersensiblen Empfinden zweier Mitarbeiter kollidiert.

Nachvollziehbar ist die Kündigung für mich schon. Der Spruch kann im Kopf eines Mitarbeiters erheblichen Druck aufbauen. Ich muss da an früher denken, als ich mal Schichtführer auf einer Tankstelle war. Der Pächter erklärte allen neuen Mitarbeitern, dass Tankdiebstahl aus eigener Tasche ersetzt werden muss.

Du drohst nicht mit finanziellen Entschädigungen, Du drohst - wenn auch indirekt - mit Jobverlust. Was sogar noch schlimmer ist. Schade, dass Du das selbst nicht merkst.

Dennis am :

Deine holprige, etwas naive und gelegentlich auch nicht ganz durchdachte Art...

--> http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstreflexion

Heinz am :

Ich glaube das größte Problem dabei ist, daß man als Mitarbeiter zu sehr das Gefühl hat, für den Laden verantwortlich zu sein. Sowas ist prinzipiell nicht verkehrt, sollte aber Grenzen haben. Ich habe lange Zeit in einer Diskothek gearbeitet, dort war auch üblich, daß Mitarbeiter bei der Ladysnight auf an Männer weitergegebene Getränke achten. Wenn ein Spruch wie von Dir gefallen wäre, hätte ich allerdings was gesagt. Wenn ein Laden daran hängt, daß ich als Regaleinräumer auf Ladendiebe achten muss, dann läuft was falsch - dafür ist mein Job einfach zu "klein", als daß ich das akzeptieren könnte. Andersrum: Wenn es heißt "wenn Du einen Ladendieb erwischst, gibts 100 Tacken" sieht die Sache anders aus - ich sehe das eher als Spaß bei der Arbeit und als Möglichkeit, etwas außer der Reihe hinzuzuverdienen.

Daß mein Job daran hängen soll, Ladendiebe zu erkennen, kann ich einfach nicht für voll nehmen, sorry. Aber dies ist auch nur meine persönlich Einstellung dazu.

Hendrik am :

Zitat: "Der Ladendetektiv hat nicht überall den besten Ruf, "Menschenjäger" und so. Wahrscheinlich lehnen die beiden das ab. Sie waren Packer und wollten nicht zugleich Hilfsdetektive sein. Sie fühlten sich aber evt. in diese Rolle hineingepresst."
Klar, die haben aus Gewissensgründen verweigert...
Zitat: "Der Spruch kann im Kopf eines Mitarbeiters erheblichen Druck aufbauen."
Sagt mal, arbeitet ihr alle bei der Caritas? Wie kann denn sowas Druck aufbauen? "Wenn du einen Ladendieb schnappst bekommt, bekommst du 50/100€. Das hilft nicht nur dir mal es ca. 15-20 Stundenlöhnen entspricht und das auch noch brutto=netto sondern hilft auch langfristig weil der Laden offen bleibt."
Was manche Leute so unter Druck verstehen. Da kenn' ich Walldorfschüler die streßresitenter sind :-)

Dennis am :

No Pressure. Das heisst kein Druck. Kein Druck für Menschen, kein Druck für Tiere... kein Druck für Pflanzen!

Juliette am :

Was die Ordnung etc. angeht, sehen das viele Menschen nicht so eng - der Kunde aber schon. Wenn ich mir ein Regal anschaue, wo alles kreuz und quer liegt und ich kein Etikett sehen kann, gehe ich vorbei, da es mich nicht "anmacht". Wenn aber alles schön geordnet und in Reih und Glied ist, ist alles übersichtlich und lädt zum Kauf ein. In unordentlichen Märkte, wo alles in den Gängen rumsteht, gehe ich gar nicht mehr!!!

Chef-Einkäufer am :

Was die Pest ist:

- Kartons oder Paletten auf dem Boden
- Rollwagen mit Ware, die permanent an einer Stelle (im Weg) stehen
- Verkäufer, die sich oder ihren Wagen, den sie zum Einräumen benutzen, nicht wegbewegen, wenn sie sehen, daß ein Kunde ans Regal will
- Verkäufer (und Kunden), die sich unterhalten und nicht einen Schritt zur Seite machen, wenn sie im Weg stehen

pop am :

Klingt irgendwie nach "Prima leben und sparen" in Walle.

Tobias am :

Ich mag das Blog, aber solche Dinge gehören wirklich nicht rein.
Eine Kündigung ist Sache zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, und die Anonymität bleibt hier ja nun nicht gewahrt.

Tobias am :

Von uns in Restdeutschland erfährt so leicht niemand, um wen es geht. In deiner Umgebung kann es jeder theoretisch ohne weiteres sehen.

Es sei denn, du versuchst dich in einer schlechten Imitation des Bestatterweblogs, wo das Zwei-Jahre-später-bloggen gut funktioniert.

naturgemäß am :

Naja, das ist hier offensichtlich ein Unternehmer-Weblog.
Am Anfang hab' ich das ganz gerne gelesen, wegen unternehmerischem Elan.
Ich habe vor 25 Jahren unter Qualen und 'Persönlichkeitsspaltung' bei Wertheim Schaufensterdekorieren gelernt. Hab' ich nach Lehre so gut wie nie mehr gemacht. Diese ganze Atmosphäre im Handel war widerlich.
Mittlerweile lese ich hier ich wohl mehr, um mich mal wieder etwas zu ekeln.
Ich möchte mich Björn nicht tauschen, aber bitte,
er macht das alles freiwillig...
Igitt igitt, nicht nur die Bierpullen-Tüten.
Nee, schönen Dank.
Davon ab, zu den Leuten z.B. in meinem Aldi um die Ecke hab' ich freundlichen Kontakt, obwohl die leider oft muffig sind. Aber: wie man in den Wald hineinruft...

naturgemäß am :

mit nicht tauschen , natürlich

naturgemäß am :

Außerdem, quakt doch nicht rum, Einzelhändler.
EK ist 50 % vom VK , und da wollt ihr mir erzählen, da blieben nur Pfennige bei euch hängen...
Och, ihr Armen. Warum macht ihr das dann ?!

Mumu am :

erst denken dann posten .

danke

Elvin Atombender am :

Jetzt üb doch nicht solchen Druck aus! Sonst kündigt er noch!

naturgemäß am :

barum ?!
ich denk', da bleibt schon mancher Euro kleben...

naturgemäß am :

Ich finde junge Leute die sich im Arbeitsleben widerborstig benehmen mittlerweile richtig gut.
Die merken wenigstens noch was.

bebo borsig am :

Hast das neulich auch zu deiner Perle gesagt? Ergreifung von Ladendieben sichert den Job?

Christian am :

An Stelle der beiden würde ich prüfen, inwiefern 1. die Aussage, dass das Ergreifen von Ladendieben den Job als Packer sichert oder 2. die Tatsache, dass Details eines Arbeitsverhältnisses an die Öffentlichkeit gebracht werden, rechtlich in Ordnung ist.

@Herrn Harste

Immer schön den Rüssel unter Kontrolle halten, sonst reißen Sie noch das gute Meißen 'runter.

Thommy am :

Kann dir ja auch herzlich egal sein, wenn du sie sowieso loswerden wolltest

Wiggum am :

Oh mann die menge an notorischen Nörglern in den Kommentaren nimmt in letzter Zeit rapide zu... ;-)

dr.blopp am :

"Notorische Nörgler" im Sinne von "Volksfeinde"?

MEZ am :

""Aufmerksamkeit und die Ergreifung von Ladendieben den Job sichert.""

Den Satz kann man verschieden interpretieren:

1. Ladendiebstahl bedeutet Geldverlust, Geldverlust bedeutet weniger Geld da für Angestellte => Arbeitsplatz in Gefahr

2. Unterschwellige Drohung: Wer seine Fangquote nicht erfüllt riskiert den Rausschmiss.

Helmut S. am :

Ich glaub, einige haben hier was missverstanden. Björn hat wohl nicht gemeint "Wer keine Ladendiebe fängt, der fliegt", sondern "Wenn alle Mitarbeiter die Augen offen halten und damit den Verlust, der durch Ladendiebstahl entsteht, minimieren helfen, sichert das die Existenz des Unternehmens und damit auch die Arbeitsplätze".

@naturgemäß: Aha. Die Differenz zwishen EK und VK ist also Gewinn? Und Srom, Gas, Wasser, Löhne und Gehälter, Steuern, Werbung, Telefon, Ladeneinrichtung etc. zahlt der Weihnachtsman oder was?

@ alle Berufs-Meckerer: Es ist zwar nicht die Vertragsgemäße Aufgabe eines Packers, Ladendiebe zu fangen, aber wohl, im Interesse des Unternehmens zu handeln. Und was spricht dagegen, mal auch 1 cm links und rechts seiner eigentlichen Aufgabe zu gucken. Aber die "Das-geht-mich-nichts-an-Mentalität ist ja wohl gerade modern.

Morgenfrost am :

1. Diebstahl gehört sich nicht. Dabei ist es völlig egal, ob der Einzelhändler viel Geld oder wenig Geld an den Waren verdient, oder wie er seine Personalpolitik an den Mann bringt. Klauen geht gar nicht.

2. 50 oder 100 Fragezeichen Fangprämie finde ich sehr in Ordnung. Als Packer wird man sicherlich nicht von dem Job leben können, braucht vermutlich noch einen zweiten. 50 Euro bar auf die Tatze können einen schon den Tag versüßen bzw. einem die knappe Freizeit auch mit anderen Möglichkeiten versüßen. Ich jedenfalls würde mich über solche Zugaben freuen, ich bin allerdings auch nicht der Typ, der die Augen vor Diebstahl in meinem Wirkungsbereich verschließen würde.

3. Ein Unternehmer, der davon, dass er tagtäglich mehr Stunden in seinem Laden verbringt als jeder normale Arbeitnehmer es je aus freien Stücken tun würde, hat natürlich ein vitales Interesse daran, dass für seine Tätigkeit auch ordentlich etwas "hängen" bleibt. Dafür trägt er das unternehmerische Risiko, schafft Arbeitsplätze, zahlt ordentlich Steuern und beitet Kundenservice. Ihn dafür zu kritisieren, halte ich in diesem Zusammenhang für völlig deplaziert. Wer neidisch auf Björn ist und ihm deswegen die Kohle nicht gönnt, kann selber einen Einzelhandelsbetrieb aufmachen und sich zumindest in den ersten Jahren auf 100 Std./Woche Minimum einstellen.

4. Natürlich werden Waren so in das Regal eingeräumt, dass das Frontetikett von vorne zu sehen ist! Wie soll es denn auch anders sein. Man kann dem Kunden nur schwer zumuten, das bei allen Produkten einer bestimmten Warengruppe selber zu tun. Einerseits wäre es lästig für den Kunden, andererseits kann ich mir vorstellen, dass die Regale innerhalb kürzester Zeit wie Kraut und Rüben aussähen, wenn eine größere Anzahl Kunden darin rumgesucht haben. Kein guter Service ist für den Kunden oftmals ein Grund, nicht wieder zu kommen. Das kann sich ein Kaufmann schlichtweg nicht leisten.

5. Den Verlust, den Björn durch Diebstahl erleidet, wird er schwerlich komplett und immer aus eigener Tasche zahlen wollen/können. Diesen Verlust wird er auf den Warenpreis umlegen. Wenn bei ihm viel geklaut werden würde und keiner der Angestellten auf Ladendiebe achten würde, wären die Waren in ihrer Gesamtheit natürlich teurer als sie es wäre, wenn kein Verlust durch Diebstähle zu beklagen wäre. Der Preis ist für den Kunden bei seinem Kaufverhalten aber ebenfalls ein Ausschlusskriterium.

Just for my 2 Cents...

Jou am :

Oh, ein Haarspalter?

Wenn Du Dich besser informieren würdest, wüßtest Du, daß er WarensicherungsETIKETTEN (von denen die Rede war) eingesetzt hat und es beim Dieb am Ausgang gepiept hat.

Ach nee, war ja gar nicht so.

Da hat nichts gepiept.

Die Ware ist weg.

Sowas aber auch. Kann ich irgendwie gar nicht verstehen, Alda.

Morgenfrost am :

Ich habe aber noch viel mehr Haare gespaltet, das blieb unbemerkt? Seltsam, die Leute lesen immer nur das, was sie lesen wollen :-P

kurti am :

nein, Leute lesen nur das, was zumindest im Ansatz interessant und relevant ist ...

Jou am :

Die Sache ist ganz einfach geklärt, wenn man den Unterschied zwischen einer vorhandenen Warensicherungsanlage und vorhandenen WarensicherungsETIKETTEN AN DER WARE zu erkennen weiß.

Die beste Anlage nützt nichts, wenn sie nicht benutzt wird. :-)

pop am :

das gilt insbesondere für die "Anlage" in deinem Kopf, oder?

Pedant am :

Irgendwie werd ich das Gefuehl nicht los, dass Finslut und Behindert in Mottenburg hier eine Art Trend ausgeloest haben...Nachdem nur oft genug die Rede von "Shopblogger-Fans" und "-Anhaengern" war scheint es einigen Lesern peinlich zu sein, dass sie Bjoern tatsaechlich einfach nur sympatisch finden, woraufhin sie dadurch reagieren, moeglichst viel Kritik an diesem Blog zu finden. Doof nur, wenn es einfach mal nichts zu kritisieren gibt. Nein, ich halte mich nicht fuer einen naiven Juenger des Shopmessias, aber ich glaube, dass einige Leser hier schleunigst mal wieder unter die kalte Dusche springen und sich den Kopf waschen sollten.

Ob Bjoern seine geklaute Ware mit Etiketten gesichert hat oder nicht tut zum vorliegenden Fall ganz einfach NICHTS zur Sache - Das Angebot einer "Fang-Praemie" ist ganz einfach freundlich, so schwer sich das von den Funcut-Hoerigen auch schlucken lassen mag. Er ist dazu keineswegs verpflichtet, schon gar nicht seinen Angestellten gegenueber, obwohl es durchaus die Pflicht eines Jeden ist, gegen den Dieb sein Moeglichstes zu unternehmen, solang man dabei selbst nicht Gefahr laeuft, verletzt zu werden, versteht sich. Ob das juristisch zutrifft weiss ich nicht, menschlich mit Sicherheit.

Dass Bjoern den Mitarbeitern ueberhaupt ein Beschaeftigungsverhaeltnis anbietet ist ebenso wenig selbstverstaendlich. Habt ihr alle schon vergessen, dass die Arbeitsmarktsituation in Deutschland zZ nicht gerade rosig ist? Und davon, dass Bjoern nicht gerade ein daemonischer Chef sein wird, kann man beruhigt ausgehen, wenn man da an die Beitraege seiner Mitarbeiter in den Kommentaren denkt. Der Job als Regaleinraeumer in Bjoerns Laden sichert also fuer die Beiden zumindest einen Teil ihrer Einnahmen, und das, ohne dafuer unter irgendwelchen unwuerdigen/-menschlichen Bedingungen schuften zu muessen. Und damit zum springenden Punkt: Welchen Grund sollten die Beiden nun haben, ihre _eigene_ Existenz nicht dadurch sichern zu wollen, Ladendiebe zu stellen? Ich arbeite nicht im Einzelhandel, aber wenn ich mitbekaeme, wie jemand meiner Firma Schaden zufuegt, waere ich mit Sicherheit zur Stelle und wuerde mein Bestes geben, ihn daran zu hindern. Und eben das kann man als Chef jawohl von jedem seiner Angestellten voraussetzen! Und wenn jetzt hier Kritik daran geuebt wird, dass Bjoern fuer diese Selbstverstaendlichkeit obendrauf noch eine Pramie in dieser Hoehe bezahlt, dann kann man sich doch eigentlich nur noch an den Kopf fassen.

Das Einzige, was man Bjoern hier tatsaechlich vorwerfen kann, ist die wirklich sehr unvorsichtig/ungluecklich gewaehlte Formulierung der "Jobsicherung". Mit nicht allzuviel gutem Willen kann man das aber auch richtig verstehen, ohne gleich die Keule der Gerechtigkeit auszupacken, um sie Bjoern ueber den Kopf zu ziehen, weil er die armen Jungs rausschmeissen wollte, weil diese zu wenig Diebe im Monat gestellt haben.

dr.blopp am :

Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass sich hier vermehrt Typen aufhalten, die dem werten Herrn Shopblogger wegen seiner reaktionären Art liebend gerne in den Arsch krabbeln. Vorsicht: Ist braun und dunkel dort.

Fincut am :

Uniformierte Einheitskacke ist nicht mein Ding. Dein Gruopieposting ist kurz und knapp: Bullshit. Björn ist kein Gott.

Jan_Eisklar am :

Ich habe selber lange Zeit als Packer und Kassierer aushilfsweise in einem Supermarkt gearbeitet (Filialist, kein selbstständiger EH). Dort wurde auch klipp und klar vorausgesetzt, dass man neben der ordentlichen Verrichtung der Arbeit (Waren ordentlich einräumen, vernünftig kassieren) auch auf eventuell verdächtiges Verhalten von Kunden achtet und mithilfe der Marktleitung oder anderer Kollegen ertappte Ladendiebe aufhält. Und ne Fangprämie gabs da gar nicht!
Und mal ganz ehrlich: die Jungs scheinen den Job wirklich nur deshalb gemacht zu haben, um möglichst leicht an Geld zu kommen. Ob Aushilfe oder nicht: man hat den Job ordentlich gemäß der Anforderungen zu verrichten und die Waren nicht nur ins Regal zu klatschen, nur um schnell fertig zu werden. Und grundsätzlich sollte es selbstverständlich sein, dass man darauf achtet, dass niemand fremdes den Besitz des Arbeitgebers beschädigt, zerstört oder klaut. Sollte zu den Grundlagen von vernünftigen sozialen Verhalten gehören.

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