Tuesday, August 7. 2007Leergutannahme in der SteinzeitTrackbacks
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Ich kenn die Teile nur aus meiner alten Schule.. wobei.. der alte Rewe in meiner Stadt hatte so ein Teil auch stehen. Nur für Pfandflaschen, nicht für Einwegflaschen.
#1
on
2007-08-07 11:31
Ich war heute morgen auch noch im Rewe und habe mich über deren Leergutannahme geärgert: zwei Automaten (ein Bottlecomp, einer für Einweggebinde) sind schon ärgerlich genug, wenn man "Mischgut" dabei hat, aber dass man jedes Mal, wenn man eine Kiste dabei hat, erstmal (mangels Klingel o.ä.) einen Mitarbeiter suchen muss, ist nicht nur lästig, sondern auch peinlich für den Laden, denn in schätzungsweise 50% der Fälle bekommt man "da hinten ist der Automat" als Antwort - und man muss dem Mitarbeiter erst mal erklären, dass der Automat nun mal keine Kisten annimmt. Pfffft...
Unser Rewe hat jetzt (platzbeding) auch so ein Ding da stehen. Der nimmt sowohl Einweg als auch Mehrweg an.
#1.2
on
2007-08-07 16:13
Bei mir stand der in den 90ern in der Mensa der TU Braunschweig. Ein nerviges Teil!
steht da immernoch in einer Ecke, stört aber nicht wirklich weil's kaum gebraucht wird
#2.1
on
2007-08-07 18:30
In der Uni haben wir auch sowas schickes zum Flaschen aufrecht hineinstellen (neben den beiden anderen zum reinschieben die aber ah 99% der Fälle kaputt sind *grummel*) Allerdings hat der in der Uni sehr dicke, selbst schließende Türen, die mir echt nicht geheuer sind. Um die Flasche bei (scheinbarer) Nicht-Funktion des Automaten wiederzubekommen, muss man nämlich die Hand bis zum Handgelenk in den Automaten stecken *schauder*
#3
on
2007-08-07 11:35
Hallo,
so einen Automat gibt es in einem Supermarkt in Hattingen an der Ruhr. Der nimmt auch viele ausländische Flaschen an, sehr angenehm Gruß Liegerad-Andreas
In welchem denn?
#4.1
on
2007-08-07 18:48
Genau son Teil steht auch hier in Aachen noch bei nem Kaisers rum.
Da Pfand abzugeben grenzt an ein Geduldsspiel.
#5
on
2007-08-07 11:43
Wahrscheinlich nimmt der Automat einfach alles, was halbwegs nach Flasche aussieht an...
#6
on
2007-08-07 11:43
Das würde auch das Einmachglas auf dem "Tisch" im unteren Bild erklären.
Was auch der einzige Verwendungszweck dafür bei unserem Minimal/Rewe ist oder war: Pfand-Molkereiprodukte. Das einzige, was vergammelt noch ekeliger ist als Bier.
#6.1.1.1
on
2007-08-07 11:56
das ist kein einmachglas sonder mehrweg joghurtgläser beispielsweise von der firma landliebe
#6.1.2
on
2010-07-12 22:04
Wir haben drei Kreuze gemacht als wir das Ding endlich weggeben durften, außer zusätzlicher Arbeit hat es nämlich nichts gemacht. Immer versifft, langsam, umständlich und schlechte Flaschenerkennung. Daher wundert auch mich das DPG-Logo, der Apparat hat ja schon gestreikt, wenn mal ein Deckel fehlte. Wie soll das dann mit den liebevoll zusammengeknüddelten Einwegflaschen funktionieren?
#7
on
2007-08-07 12:12
Genau so ein Ding steht in einem lokalen Kaisers. Was die DPG-Zeichen angeht: er erkennt die nicht. Eigentlich ist es so gedacht, dass man Mehrweg oben und Einweg unten reintut. Der Automat überprüt das aber nicht, und die meisten Leute verstehen es eh nicht.
Schlimm ist an dem Gerät, wie schlecht er Flaschen erkennt. Viele Flaschen, insbesonders etwas ungewöhnlichere, brauchen mehrere Versuche, bis der Automat sie annimmt. Auch nervtötent ist, dass ständig Flaschen im Automaten umkippen und dann blockieren. Normalerweise fange ich mit Glasflaschen an (die kippen nie um), dann Coca Cola PETs und zuletzt leichte Bluna/AfriCola Flaschen (kippen ständig um).
#8
on
2007-08-07 12:29
Das DPG-Zeichen wird auch in anderen Automaten nicht erkannt. Der wesentliche Erkennungsstandard ist die EAN, die dem Rechner im Automat dann allerdings vorliegen muß. Das Logo dient, wenn angewendet, dann nur zur Echtheitsüberprüfung. Dazu braucht man aber nicht unbedingt das Logo, sondern kann auch das einfach nur ins Etikett einarbeiten. Das Zeichen dient hauptsächlich dem Kunden bzw. dem Menschen leichter Einwegpfand zu erkennen.
Daher verstehe ich eigentlich Björns Hinweis nicht. Es dürfte wohl kein großer technischer Eingriff nötig sein, um ein Lesegerät für EAN in vorhandene Automaten einzubauen. Riskant ist dann allerdings, daß die Einwegflaschen nicht geschreddert werden und Mißbrauch so leicht möglich ist. Weiterhin dürfte auch die Echtheitsprüfung nicht klappen, da sich die Flaschen senkrecht ja nicht drehen. Das ist aber alles genau so vorhanden, wenn die Flaschen ohne Automat zurückgenommen werden.
#8.1
on
2007-08-07 13:16
Das DPG-Zeichen ist sehr wohl ein wesentliches Erkennungsmerkmal. Ohne geht gar nichts, da es die (relativ) fälschungssichere Komponente ist.
Die könnte aber auch einfach so ins Etikett eingearbeitet werden bzw. wird sie bereits. Das Logo wird nicht genau geprüft, sondern die allgemeinen Sicherheitsmerkmale (z.B. Sicherheitsfarbe). Die Prüfung Einweg oder nicht wird primär am EAN-Code festgemacht um damit auch das Clearing bereits zu bearbeiten. Deswegen mussten Aldi und Co für das Einwegpfand auch ihre Einwegflaschen alle bei der GS1 mit einer EAN lizenzieren lassen. Davor wurden ausschließlich eigene Barcode-Standards benutzt.
Weiterhin wurde die Echtheit vor allem in der Anfangsphase des "neuen" Pfands gar nicht von den Automaten geprüft, da noch nich ganz klar war, inwieweit die Echtheit geprüft werden sollte (also welche Sicherheitsfarbe soll benutzt werden? Wo aufgetragen? ...).
#8.1.1.1
on
2007-08-07 13:57
Wow, da ist aus meinen Fotos gleich ein ganzer Shopblogger-Eintrag geworden, welche Ehre! Danke, Björn!
Genau so ein Ding hat mich beim Rewe in der Altstadt zur Weißglut gebracht. 8 Flaschen in den Automaten, 7 Flaschen in den gelben Sack, und 3 Flaschen durfte ich wieder mit Nachhause nehmen.
#10
on
2007-08-07 12:55
... so ein Teil steht auch in unserer Hochschule....und funktioniert natürlich besch...eiden!
#11
on
2007-08-07 13:00
Den haben wir in Silber. Und es ist kein Problem verschiedene Flaschen pro Etage einzuprogrammieren. Macht man eben nur neue Einweg-Pfandflaschen unten und Mehrwegflaschen oben. Doch selbst so eine Easy Benutzung überfordert selbst junge Erwachsene, obwohl ein Aufkleber mit leicht verständlicher Anleitung angebracht ist, auf dem sogar Abbildungen die 3 Schritte zeigen: Flasche reinstellen, Tür schließen und Pfandtaste drücken.
wir haben mal vor etwa 10 jahren, wir waren 13-14, einfach eine leere kiste von zu hause mitgenommen und ein band dran gemacht. man konnte die kiste einfach immer wieder vom förderband zu sich ziehen
es war ein tomra auch mit hochkant-annahme.
Ich denke er ist technisch aufgerüstet worden. Sollte heutzutage kein Problem sein. Oder?
#14
on
2007-08-07 13:08
Diese Dinger sind der letzte Scheiß. Das könnte der Tengelmann bei mir um die Ecke sein. Die arbeiten mit diesen Dingern. Schlimm. Ganz ganz schlimm.
Das hab ich beim Tengelmann in München in der Klenzestraße aufgenommen, gestern Nachmittag.
Das Haus hier in der Mitte, das ist der Laden. (Hoffentlich klappt das mit dem Google Maps-Link) http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=&ie=UTF8&t=k&z=19&om=1
Hat natürlich nicht geklappt, ich komm jetzt auf der grünen Wiese raus, wenn ich den Link kopiere und benutze. Sorry!
Diese grüne Wiese ist dann wahrscheinlich der Mittelpunkt Deutschlands!
#15.1.1.1
on
2007-08-07 19:48
Vor gut einem Jahr war mal im Fernsehen (Frontal21 oder sowas), da haben die solche Zeichen in 100er-Bögen gehandelt und dann auf die palettenweise angelieferten leeren und noch nie benutzten Flaschen aufgeklebt. Das schlägt sogar den auch so leicht zu kopierenden Euro
#16
on
2007-08-07 13:52
bis vor ein paar monaten war diese art auch noch beim tengelmann um die ecke vorhanden. die haben jetzt zum glück aller beteiligten umgestellt. davor war es doch sehr nervenaufreibend...jede zweite flasche nicht genommen (irgendwann dann doch wenn man sie nach hinten links gestellt hat...) und meistens voll wenn ich drankam...
#17
on
2007-08-07 14:09
Die Dinger kenn ich noch von damals, als ich noch in Berlin gewohnt hab. Da stand bei Meyer Beck auch so ein Ding. Das war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür kann der Automat auch durch Raum&Zeit reisen. Ich hab mal 3 Bierflaschen und 2 Einliter-Mehrwegflaschen reingeworfen und statt einem Bon über 0,54 Euro einen Bon über 1,15 Euro bekommen, der ein Datum von 2012 trug. An der Kasse haben die aber nichts gesagt und wortlos den Zettel eingescannt und ausgezahlt oO
Habe aus meinem Urlaub versch. Flaschen aus PET mitgebracht und konnte sie alle bei Plus los werden. Dort wird nur geschaut ob das PLUS Zeichen drauf ist oder nicht.
d
#19
on
2007-08-07 14:57
Gelegenheit macht Diebe, und Betrug ist ja nicht schlimm, solange man nicht selbst betrogen wird, oder? Das Opfer ist selbst schuld, warum passt Plus nicht besser auf.
Du tust mir leid, wenn du auf deinen Betrug stolz bist. Franz
#19.1
on
2007-08-07 17:20
Unser Biomarkt hier hat auch so einen.
Der Alnatura Biomarkt in Hamburg Wandsbek hat son Teil auch
#20.1
on
2010-01-19 15:27
unser kaisers hat auch noch so ein steinzeit-modell - ein grund mehr nicht zu kaisers zu gehen.
bei rewe ist aber auch cool: zwei (moderne) automaten - einer, mit förderband, nimmt alles und einer, mit shredder, nimmt nur einweg. komisch dass die leute immer nur beim allesschlucker stehen. wer hat schon lust bei "mischgut" zwei dieser automaten zu bedienen?
bei mir im rewe haben wir auch noch so einen stehn.. leider einweg müssen wir noch von hand annehmen -. - die kunden beschweren sich, uns gehts auf die nerven aber die große Rewe zahl uns keinen neuen für unseren gar nicht so angeblich "kleinen" laden, ok andererseits bei einem anschaffungs preis der den preis eines kleinwagens übersteigt doch irgendwie verstehn das man da sparen will ^^
#22
on
2007-08-07 21:12
Geile teile,
haben vor 10 Jahren mit den 0,5er Cola-Mehrweg-Flaschen Supergut geklappt. Und da es ettliche Schüler gab die Ihre Cola von Mutti und Papi bezahlt bekommen haben brauchten die sich um Geld keine Gedanken machen und warfen die Flaschen in den Müll. Ich hab zwar nicht soviel "Verdient" wie Gerd aber 3Mark am Tag waren es Bestimmt.
Der Automat erkennt übrigens wirklich nicht das DPG zeichen - und prüft auch nicht die Echtheitsmerkmale. Der wurde nur auf Einweg getrimmt indem die EAN Codes der Einweggebinde eingelesen wurden. Deshalb frisst der in der Regel auch bedenkenlos ausl. Bierdosen die mit Aufkleber auf einen deutschen EAN Code getrimmt wurden. Sehr betrugsanfällig das ganze...
#24
on
2007-08-07 23:06
Auch wenn es leicht o.t. ist:
Dem ersten Leergutautomat begegnete ich 1989 in Schweden, wo ich mit Freunden Urlaub machte. Wir stellen also eine Glasflasche rein, und irgendwo hinten fällt eine Flasche vom Band und zerschellt. Wir - erschrocken - suchen einen Verkäufer, finden aber nur die Kassiererin, welche uns nicht versteht und die Kasse nicht verlassen will. Da meint einer meiner Freunde, er habe keine Zeit und stellt eine weitere Flasche ein - "klirr". Und eine weitere Flasche - "klirr" Und eine weitere Flasche - "klirr" Und eine weitere Flasche - "klirr" Und eine weitere Flasche - "klirr" Und eine weitere Flasche - "klirr" ...
So ein Teil hat unser Edeka auch,ursprünglich nur für Mehrweg-Flaschen. Unglaublich langsam das Ding.
Und leider wurde er nie richtig umprogrammiert, weshalb er für Einwegpfand auch nur 15 Cent berechnet anstatt der 25 Cent.
#26
on
2007-08-08 09:22
wuuuääh, dass ist "mein" pfandautomat bei kaisers. ich hasse dieses gerät
Bei diesem Gerät kann man die unterschiedlichen Flaschen einlesen. Hierfür wird die Flasche eingestellt, und unterhalb der Anzeige für den Pfand-Betrag wird eine Tastatur ausgefahren, mit der man den Kasten bedienen kann. In der Praxis führt das dazu, dass, weil es mittlerweile so viele versch. Flaschen gibt und die Automaten-Pflege relativ schlecht gemacht wird, zumindest meistens, die allermeisten Flaschen nicht mehr erkannt werden.
Diese Kästen werden verwendet, weil sie eben da sind und noch einigermaßen funktionieren. Du würdest dir doch auch keinen neuen Computer kaufen, wenn dein alter noch nicht rumzickt. Oder?
#28
on
2009-04-10 05:14
Sieben Flaschen Tegernseer hell, 3 Augustiner hell, 3 Paulaner Spezi, dieses Teil muss wohl in Oberbayern stehen??
hallo erstmal...
ich bin selber in einem rewe markt tätig der auch einen bottlecomp automaten hat. da ich selber für leergut zu ständig bin kann ich auch sagen wie man dem automaten neue flaschen beibringt. genaugenommen kenne ich nun 2 jahre nach meiner tätigkeit dort in dem laden das teil (leider) in und auswendig... gleich vorweg ich bin NICHT in bayern tätig sondern im westen deutschlands. bei uns ist der spackomat wie wir unsern automaten liebevoll nennen grau. um dem automaten eine neue flasche beizubringen benötigt man von der selben flasche (egal ob einweg oder mehrweg) ZWEI flaschen. warum dazu gleich mehr. Zur technik des automaten. Anders als bei den Automaten die die Flasche über den Barcode erkennen erkennt dieser dumme Kasten soweit ich das gemerkt habe diverse "Messwerte" an der Flasche. Jede Flasche hat 6 verschiedene Messwerte. Der erste ist "HELL" oder "DUNKEL". Dann gibts eine gewisse Zahlenkolonne. Nehmen wir als bestes Beispiel eine 0.5 Liter Bierflasche. Marke Veltins (best bier ever Soweit ich das feststellen konnte (ich konnte die Erkennungsmodule noch nie während eines Flaschenerkennungsprozesses "in Aktion" beobachten, daher leider alle Angaben ohne PENG äh Gewähr. Das Gerät nutzt meines Wissens nach die Methode Infrarot um Flaschen zu erkennen, welche alles andere als fehlertolerant ist. Bei der Veltins Flasche (braun mit weissen/buntem Etikett) bedeuten die beiden ersten Nullen das es sich um eine Flasche handelt, die nicht so groß ist wie der zur Verfügung stehende Platz. Also geben die ersten beiden Messwerte eine Null zurück (entspricht eben einem schwarzen Loch). Die 14 ergibt sich vermutlich durch Schnittpunkt Flasche Sensor auf der gegenüberliegenden Seite im Automaten. Die 48 und 62 weisen auf das Etikett hin während die letzte Null den unteren Rand der Flasche darstellt. Aufgrund dieser Merkmale ist es daher möglich dem Automaten jede nur erdenkliche Flasche "beizubringen". Das Beibringen (im BIOS des Geräts "Lernen" genannt) besteht darin das man ins obere UND untere Fach jeweils die selbe Flasche stellt und den Lernprozess beginnt, heisst: jede Flasche rein Tür zu warten drehen Tür zu warten drehen Tür zu warten - also insgesamt 3 Erkennungen. Die Mittelwerte speichert das Gerät dann. Genau hier liegt das Problem. An unserem Automaten hatten wir eine Zeit lang das Problem, dass sich KEINE Flaschen in den beiden Laufwerken (so nennt der Automat selber die Fächer für die Flaschen) befanden, der Automat aber dennoch einen Beleg über 0,50€ ausgegeben hat. Ebenso stellt man z. B. oben eine Glasflasche (Wasser 0,75l grün oder transparent) und unten eine 0,33l Bierflasche rein - das Ergebnis: Einen Leergutbon über 0,40 € (hätten 0,33 € sein müssen weil 0,15€+0,08€). Nachdem uns das alles zuviel geworden ist haben wir den Automaten auf Null zurückgesetzt und wirklich jede Flasche dem Automaten neu beigebracht. Dies ist nun 9 Monate her - mittlerweile erkennt er sogar ordentlich DPG-Flaschen
#30
on
2010-06-26 23:40
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