Tuesday, June 19. 2007AusgeschlafenTrackbacks
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Die Zahl der Kunden ist ja nicht das Einzige was zählt...
Rechnet sich das denn vom Umsatz her? Immeerhin kosten Deine MA ja Nachts auch Extra-Geld...
Das weiß Björn bestimmt auch. Wenn alle nur Dosenöffner oder 'ne Cola kaufen wird sich das langfristig nicht rechnen. Ist ja noch in der Versuchsphase. Ne?!
#1.1
on
2007-06-19 08:03
Das freut mich zu hören! Und ich war einer davon o:-). Habe die Gunst der nächtlichen Stunde genutzt und mir endlich 'nen Dosenöffner besorgt, weil meiner beim kürzlich erfolgten Umzug irgendwie abhanden gekommen ist. War schon einiges los, als ich da war, die meisten Leute hatten durchaus auch nicht wenig im Einkaufswagen...
#2
on
2007-06-19 08:01
Interessant wäre auch zu wissen, ob die Besuchszahlen tagsüber dadurch abnehmen...
Das freut mich zu hören, ich für meinen Teil werde, wie schon an anderer Stelle gesagt, meinen Einkauf jetzt gerne auch mal sehr spät am Abend oder Nachts erledigen.
Ich zwar kein begeisterter aber oft notwendiger Nachtkäufer. Oft stecke ich bis 20 Uhr im Büro und will dann schnell mal ins Fitnessstudio da dieses nur biss 22.30Uhr aufmacht. Ist dann zu Hause der Kühlschrank leer will ich nicht m it Fast Food meinen Sport wieder weg machen. Freie Öffnungszeiten für alle!!!
Ich wohne leider nicht in Bremen, finde es aber toll das du das durchziehst!
#7
on
2007-06-19 09:39
Gratulation und Respekt. Endlich kann ich noch einkaufen, wenn ich mit der letzten Maschine aus München komme - was 2-3x im Monat der Fall ist.
#8
on
2007-06-19 09:44
björn, hättest du vielleicht mal lust, zu offenbaren, wie du die vollöffnung personell managest? würde mich ganz unvoreingenommen mal interessieren - das letzte mal im handel gearbeitet hab ich, da war um 18.30 schluss und samstags um 16.00 spätestens, und damals hab ich schon gemischte erfahrungen gemacht.
insofern wäre ich wirklich neugierig, wie ne 24/6-regelung aussieht!
#9
on
2007-06-19 10:34
Ich tippe mal auf den üblichen Druck eines Arbeitgebers.
Mehr Stunden + eine zusätzliche Nachtschicht. Evtl mit mehr Geld. Wer nicht mit macht kann gehen, sitzen ja genug andere auf der Straße die auf einen Job warten. Was sollen Arbeitnhemer also anderes machen ausser Ja und Amen zu sagen?
Mann, Lars. Wenn man sich Deinen Kommentar und dazu noch Dein Blog durchliest, fragt man sich unweigerlich: Noch Hartz IV oder doch schon V?
#9.1.1
on
2007-06-19 13:42
Im Gegensatz zu dir scheine ich noch einen Sinn für die Realität am deutschen Arbeitsmarkt zu haben.
Ich mag es vielleicht etwas Krass ausgedrückt, aber genau so sieht es doch aus heute. Und ich glaube auch nicht das Björn der große Wohltäter als Arbeitgeber ist. Er muss auch überleben was bei immer geringer werdenden Margen immer schwieriger wird. Zieht ein Arbeitnehmer trotz etwas Druck nicht mit dann fliegt er. So siehts heute aus. Ich glaube kaum das Björn in der folgenden Situation den großen Wohltäter spielt: Nehmen wir mal an, einer seiner Angestellten sagt ich mache dabei nicht mit. Ich arbeite nur das was in meinem Vertrag steht. Also zwei Schichten. Mehr nicht. Was würdet ihr als Chef machen? Wer nicht mitzieht kann gehen. so siehts aus.
Zitat: "Ich tippe mal auf den üblichen Druck eines Arbeitgebers."
Da fällt mir doch gar nichts mehr ein. *Kopfschüttel* Kein Arbeitnehmer wird bei einer 24/6-Regelung eine 50 Stunden-Woche bei gleicher Bezahlung wie bei 40 Stunden haben! Entweder gibt es Überstundenausgleich oder mehr Geld. Für alles andere gibt es gültige Rechtssprechung. Immer dieses Rumgenöle. Und die achso bösen Arbeitgeber. Mann, geh demonstrieren und sing fröhliche Protestlieder... mannomann
#9.1.2
on
2007-06-19 14:03
Hier muss ich ganz klar sagen, dass es im Einzelhandel inzwischen normal ist, dass man 50 - 60 Stunden OHNE Überstundenausgleich oder entsprechender Vergütung arbeitet!
Dann wird es Zeit, sich mit seinem Anwalt zu beraten:
"Nach dem Arbeitszeitgesetz darf die werktägliche Arbeitszeit des Arbeitnehmers grundsätzlich 8 Stunden nicht überschreiten. Der Arbeitnehmer kann jedoch bis zu maximal 10 Stunden täglich beschäftigt werden, wenn die mehr gearbeitete Zeit innerhalb von 6 Monaten bzw. 24 Kalenderwochen (Tarifverträge oder auf Basis von Tarifverträgen geschlossene Betriebsvereinbarungen können den Ausgleichszeitraum abweichend regeln) wieder ausgeglichen wird, so dass durchschnittlich wieder ein 8-Stunden-Tag vorliegt. Nur ganz ausnahmsweise dürfen die 10 Stunden täglich überschritten werden, wenn z.B. ein Notfall (z.B. Brand, Überschwemmung) oder ein nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Fall (z.B. Rechnerabsturz) oder andere unaufschiebbare Arbeiten vorliegen. Werktage sind insoweit die Tage von Montag bis Samstag. Damit beträgt die wöchentliche Höchstarbeitszeit grundsätzlich 48 Stunden." Quelle: http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/abwicklung/content_06.html
#9.1.2.1.1
on
2007-06-19 14:28
Wer läuft bitte noch mit beiden Augen verschlossen durch die Gegend? Die Realität sieht anders aus!
Entweder man zieht mit, oder man darf gehen. Das ist so und dies kann uns Bjoern sicher auch bestätigen... wenn er denn möchte.
Es gibt Gesetze, das ist richtig. Aber wer will sich denn heute noch vor seinen Arbeitgeber stellen und darauf bestehen? Das passiert nur in anderen Ebenen, da hat es auch sicher Erfolg. Wenn man heute auf seine Arbeit angewiesen ist, wird man den Teufel tun und mit Paragraphen kommen. Auch wenn der Mitarbeiter das Recht dazu hat, der, der am längeren Hebel sitzt, bestimmt, was passiert, und das ist der Arbeitgeber. Wer nicht mitzieht, kann gehen, und Gründe finden sich fast immer. Hinzu kommt, dass es unter den Kollegen keine Einigkeit mehr gibt, jeder schimpft und redet, aber zusammen bekommt man die Leute nicht. Dabei heißt es doch "Gemeinsam sind wir stark", aber wenns drum geht, ziehen sich fast alle zurück. Schade eigentlich.
Gruß inkognita
#10
on
2007-07-06 14:36
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