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Sprachlos

Der Titel dieses Blogeintrages trifft es sehr gut. Mir fehlten tatsächlich im ersten Moment die Worte, als ich dieses Sammelsurium an leeren Dessertbechern und einem schmutzigen Löffel in einem Regal in unserem Kühlhaus hinter einem Karton entdeckte.

Da muss doch tatsächlich jemand aus dem Kreis meiner Angestellten sich immer wieder einfach bedient haben. Ein Kassenbon lag nicht dabei, aber der "Tatort" wirkte sowieso eher so, als wenn jemand heimlich gegessen hätte.

Einziger Trost: Diejenigen (Ex-)Mitarbeiter, die ich konkret verdächtigen würde, können hier sowieso keinen Schaden mehr anrichten.

Aber es ist echt erstaunlich, mit was für einer Scheiße man sich immer wieder herumschlagen muss... :-(


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Kommentare

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*kinT am :

Vorallem.. kostet ein Joghurt ja nicht die Welt.
Hätte da nun der edelste Käse angefuttert gelegen. Aber Joghurt.

Lars am :

Ich würde mal behaupten das es das in jedem Geschäft mit Lebensmitteln gibt.

Du stehst also nicht alleine vor dem Problem.

Puck am :

Anhand des Verfallsdatums sollte sich ja so ca. der "Tatzeitpunkt" feststellen lassen.
Frech ist es allemal!

??? am :

War wahrscheinlich nur eine Testverkostung eines Mitarbeiters, damit dieser den Kunden auch die richtigen Empfehlungen bezüglich Geschmack und Hanglage der entsprechenden Produkte geben kann.

Schließlich müssen die Mitarbeiter die Produkte kennen die sie verkaufen sollen
;-)

MickeyMouse am :

DNA-Beweismaterial ist ja vorhanden ... also einfach Löffel und Proben von allen Mitarbeitern testen lassen. Der Aufwand rechtfertigt zwar nicht die Mittel, aber manchmal muss man auch Unvernünftiges tun, damit die Seele wieder Ruhe hat.

Mumpakl am :

Warum hat es der-/diejenige nicht einfach mit dem eh anfallenden Müll entsorgt? Falls jemand diese Aufgabe (Müll rausbringen) gerne erledigt, würde ich mir vielleicht doch mal Gedanken machen ^^

Philipp am :

Naja, ich glaube, es geht hier weniger um den materiellen Schaden als um den Vertrauensbruch.

Fincut am :

Herr Harste, seit wann so empfindlich? Beiträge löschen ist nicht fein.

Andreas am :

Wundert dich das noch? Das ist doch schon seit einiger Zeit so. Leider.

Andrea am :

Seinen Mitarbeitern muß man zunächst mal Vertrauen entgegenbringen. Man kann sie nicht rund um die Uhr überwachen und will es auch nicht.
Aber man muß sich darauf verlassen können, daß sie nicht unbezahlte Ware oder Geld mitgehen lassen.

Da wird man dann doch ein bißchen empfindlich. Egal ob ein paar Joghurtbecher oder kostbarer Alkohol oder Geld... es ist und bleibt ein Vertrauensbruch. Und ich muß ganz ehrlich sagen: als Arbeitgeber gehe davon aus, daß einer, der keine Skrupel hat den Joghurt wegzuessen, ohne ihn zu bezahlen, auch noch mehr mitgehen lässt. Da ist einfach eine Grenze überschritten und es besteht kein Gefühl für Recht und Unrecht.
Und egal ob ein paar Joghurtbecher oder wertvolleres, fristlose Entlassung ist für mich da die einzige Konsequenz.

Daniel FR am :

"Und ich muß ganz ehrlich sagen: als Arbeitgeber gehe davon aus, daß einer, der keine Skrupel hat den Joghurt wegzuessen, ohne ihn zu bezahlen, auch noch mehr mitgehen lässt. Da ist einfach eine Grenze überschritten und es besteht kein Gefühl für Recht und Unrecht."

Wer Joghurt klaut, reißt auch Nachbars Lumpi die Ohren ab und frisst kleine Kinder? Du hast ein etwas grobklötziges Weltbild, glaube ich. Allerdings: Wenn man nicht weiß, mit wem man es zu tun hat muss man vielleicht nicht mit dem schlimmsten, kann aber auch nicht unbedingt mit dem harmlosesten rechnen.

Andrea am :

Da legst du mir Dinge in den Mund, die ich nicht gesagt habe.
Aber die Erfahrung ist schon, daß Mitarbeiter, die das Vertrauen ausnutzen und Joghurts mitnehmen auch noch mehr mitnehmen aus dem Laden und es nicht bei drei gegessenen Joghurts bewenden lassen.
Wenn man erst mal gemerkt hat, daß man ungestraft davon kommt und es ja "gar nicht so schlimm" ist, ist da die erste Überwindung schon mal weg.

Ich hätte jedenfalls kein Vertrauen mehr zu einem Mitarbeiter, der mich bestiehlt. Obs nun 50 ct Produkte sind, oder mehr...

Volker am :

Aus Erfahrung weiß ich, dass Personaldiebstähle meistens von den Mitarbeitern verübt werden, von denen man es am allerwenigsten erwartet hätte.
Wird mal einer erwischt ist das Entsetzen groß, und zwar nicht nur beim Chef, sondern auch den Kollegen.
Standardspruch: "Von dem/der hätte ich das nun wirklich niemals erwartet".

Gerd am :

Das ist ganz klar ein Fall für CSI Bremen.

Marita am :

Also das ist ja wirklich mal extrem kurzfristig gedacht. WENN schon jemand klaut, dann sollte derjenige wenigstens so clever sein, den Restmüll zu entsorgen. Das ist ja schon selten dreist - und blöd. Kann mich erinnern, dass ich als ich ungefähr 5 Jahre alt war, bei meiner Omi auch mal was ähnlich Doofes gemacht habe - Bonbons aus ihrer Küche gemopst, alle heimlich gegessen und die Papierchen hinters Sofa gestopft. Hat keine 3 Tage gedauert, dann bin ich aufgeflogen. Aber: Ich war damals 5 Jahre alt!

bbr am :

Alter schützt vor Torheit nicht!

marzipanbrot am :

bekommt man als mitarbeiter nicht eh immer ein bisschen rabatt?

Azubinchen am :

wir bekommen kein rabatt.....leider =(
naja man kann halt nicht alles haben, hauptsache der rest stimmt und das tut er!!!!!! ;-)

Andreas am :

Ich war neulich überaus erstaunt. Die Tochter eines Freundes arbeitet neuerdings als Kassiererin in einem Supermarkt. Ihre Familienmitglieder müssen an einer anderen Kasse zahlen. Sie darf sich selbst nichts bezahlen. Ich musste für sie einen Schokoriegel kaufen. Immerhin durfte ich als nicht Verwandter bei ihr zahlen. Dann hat sie den Kassenzettel aufheben müssen.
Mich hat das sehr verwundert, gibt es in solchen Betrieben kein Vertrauen gegenüber dem Mitarbeiter? Liegt das am Lohnniveau? (Ich habe keine ahnung was man als Kassierer|in verdient)

koldir am :

So kenne ich das seit Jahren, Andreas. Inkl. unregelmäßiger Tütenkontrollen bei Feierabend.

:-)

Thorsten am :

Also das mit den Tütenkontrollen halte ich rechtlich aber für reichlich bedenklich...

koldir am :

Mit der Rechtslage kenne ich mich nicht aus. Es wurden jedoch nur die Einkaufstüten- und nach dem Zufallsprinzip überprüft. Handtaschen o.ä. blieb stets außen vor.

:-)

Friesenjung am :

Vertrauen gegenüber Mitarbeitern scheint in der Geschäftswelt relativ zu sein. Björn hat/hatte anscheinend Vertrauen und musste nun einsehen, das es mißbraucht wurde.

Ein Freund von mir arbeitet bei einem Sicherheitsdienst, der muss sogar morgens bei C&A aufschliessen und abends wieder zuschliessen. Keiner der Mitarbeiter hat einen Schlüssel für den Laden....

abc am :

Ich glaube das Sprichwort "Gelegenheit macht Diebe" trifft es wohl ganz gut.

Viele Leute klauen nicht oder begehen keine anderen Straftaten, weil sich keine "Gelegenheit" bietet und diese Angst vor Bestrafung (in welcher Form auch immer) haben.

Wenn diese aber keine Bestrafung zu fürchten haben, weil die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden gegen 0 geht, so greift dann das obige Sprichwort.

MaxR am :

Da gibts so viel gesundes Zeug dort und dann muß MundräberIn ausgerechnet sowas ungesundes nehmen - unfaßbar!

notcute am :

bei uns ist es der Chef, der heimlich die Kekse futtert ...

Martinschen am :

Auch wenn das natürlich sehr ärgerlich für dich ist und ich mich auch frage, woher man immer wieder so viel kriminelle Energie nimmt, muss ich schon sagen, auf eine Weise beeindruckt es mich, auf was für Ideen die Leute so kommen.

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