Monday, May 7. 2007RohrzuckerTrackbacks
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>Ich konnte mir den Spruch nicht verkneifen
Schade, denn derart schulmeisterlich belehrt würde ich mich in Deinem Geschäft wohl nicht mehr wohlfühlen. Würde ich zur Verdeutlichung eines Preises jenseits von gut und böse (aus dem bloßen Gedächtnis: Mein erster, gut ausgestatteter VW Golf hat knappe 20.000 DM gekostet; für vergleichbare Fahrleistung und Marktposition ruft VW heute 47.000 Euro(!) auf) auf DM-Preise verweisen und Du mir diese Antwort entbieten, so würde ich Dich sicher auf den sprichwörtlichen Pott setzen.
#1
on
2007-05-07 20:32
Ich habe als Lehrling im ersten Lehrjahr in DM weniger verdient als ich heute meinen Lehrling is ersten Lehrjahr in Euro zahle (selber Job, selbe Branche). Und das ist 20 Jahre her. Also ist alles im Lot.
Der Vergleich mit dem Golf hinkt. 47k € sind wohl kaum ein gut ausgestatter Golf. 16157 kostet der kleinste. Ein GTI 2.0 Turbo mit 147 (!) kw kostet 25415 €. Mal davon abgesehen das die Autos nicht vergleichbar sind. Ich kann dieses früher war alles billiger gejammere nicht mehr hören.
#1.1
on
2007-05-07 20:46
***ICH KANN DIESE VERGLEICHE AUCH NICHT MEHR HÖREN!!!***
Mensch Leute, das ist bald 5,5 Jahre her !!! Hallo??? Bei den Preissteigerungen durch Öl, etc... kann man gar nicht merh vergleichen (zumal damals das 1:2 Verhältnis absolut nicht gepasst hat !!!) ::: Ich dreh durch bei solchen vergleichen! ...man...
#1.1.1
on
2007-05-07 20:56
Leider hast Du nur ungenügend gelesen. Mit meinem Text "vergleichbare Fahrleistung und Marktposition" habe ich meinen damaligen Kauf in Relation zu dem, für das VW heute den achtfachen Preis kalkuliert, setzen wollen.
Ein Golf I GTI war damals die Speerspitze der Kompakten; de facto hatte er seinerzeit keine STVO-taugliche Konkurrenz unter den kleinen. Sicherer als jeder Ford oder meinetwegen auch Opel war er dank der en-block konstruierten Karosseriezelle eh'. Will ich heute mit einem VW den Autobahnton angeben, so stehn vorn' und hinten R32 dran. Und jetzt konfigurier' Dir den Kameraden einmal durch. "Senf" paßt nicht zu jedem Gericht.
#1.1.2
on
2007-05-07 20:59
Juhuu! Willkommen in einer meilenweit vom Thema entfernten Autodiskussion.
Auch mit einem GTi hältst du heutzutage auf der Autobahn gut mit (und verbrennst auf der Rennstrecke den R32 ohne Probleme). Insofern ist durchaus GTi mit GTi zu vergleichen, denn der R32 hatte damals de facto kein Äquivalent. Mit dem Senf hast du recht. Zu Rohrzucker passt der beispielsweise ganz schlecht
Für so viel Geld kann man sich auch ein Auto kaufen.
Es muß kein VW sein
#1.1.3
on
2007-05-08 08:45
Für so viel Geld kann man sogar drei Autos kaufen. Nur das Rumprotzen kostet immer etwas mehr.
#1.1.3.1
on
2007-05-08 14:23
Früher war alles besser
#1.1.4
on
2007-05-08 15:38
VW zeigt anderswo, dass es auch anders geht...
http://de.wikipedia.org/wiki/VW_Citi_Golf aber der Deutsche hat es ja, da kann man ja mal in die Tasche greifen - ich will nen Citi Golf -> viel Auto zum fairen Preis !
#1.1.5
on
2007-05-08 21:52
Vielleicht will den schlicht keiner, und VW will damit nicht den eigenen Markennamen beschmutzen. Kann ich verstehen - Kauf Dir doch einen Lada, Daewoo, wasauchimmer. Die automobile Holzklasse existiert, sie trägt nur kein VW-Label mehr.
#1.1.5.1
on
2007-05-29 18:38
Nehmen wir mal an die Inflation betrug in der Vergangenheit 2%. Weiterhin hattest du einen der ersten Golfs (33 Jahre alt). Allein dadurch verdoppelt sich der Preis fast (1,02^33=1,92). Nun vergleiche noch Ausstattungskomfort vom Ur-Golf und dem heutigen Modell.
(Noch besser sind immer die Leute, die von den günstigen Lebensmittelpreisen von früher erzählen um zu betonen wie teuer heute alles ist. Der größte Humbug. Es gibt Statistiken, die aufführen, wieviel Minuten man früher durchschnittlich für ein Brot oder Schnitzel arbeiten musste. Heute muss man dafür viel weniger arbeiten.)
#1.2
on
2007-05-07 20:54
Genau! Die Leute, die angeblich keine Kohle haben oder immer nur schimpfen, dass alles teurer wird, sollten sich mal Gedanken machen, was es heute für Sachen gibt, die Geld kosten, die es früher nicht gab!
HANDY.... INTERNET... das ist das Problem der Leute, warum sie denken, immer weniger Geld in der Tasche zu haben!
#1.2.1
on
2007-05-07 21:01
Da funktioniert der faire Handel in beide Richtungen. Ist doch schön. Sowohl für den Produzenten als auch für den Verbraucher.
Drei Euro für 500g Bio-Rohrzucker find ich aber auch schon ganz schön abgekocht. 3,49 für die doppelte Menge, und dann noch aus fairem Handel, ist zwar immer noch teuer, aber ich schmeiss mein Geld dann wenigstens keinem Pseudo-Bio-Abzocker (supi Blumenkohl heute nur 5,20...) in den Rachen.
#2
on
2007-05-07 21:00
Ups... Habe gerade gesehen, dass hier zwei Carstens am Kommentieren sind. Habe daher kurzeerhand das K hintendran gehängt
Was ich zusätzlich zum Kfz-Schlaumeiern noch loswerden wollte: Merkwürdig ist das Verhältnis zwischen den Preisen ja schon. Ich hätte mich sicher auch gewundert und vielleicht sogar mal nachgefragt, ob das denn so richtig ist. Denn auch dem schlausten Supermarktmenschen passiert mal ein Irrtum
Hey Carsten _K_,
danke für die Klarstellung - der Gewinn an Rechtschreibung, Zeichensetzung und nicht zuletzt Substanz binnen 25 Minuten hatte mich schon stutzig gemacht. Dennoch: Die Preise unter anderem für Lebensmittel haben jede Bodenhaftung verloren. Selbst wer als Tarifangestellter und Kassenpatient ein essentielles Grundnahrungsmittel (Wir reden hier von ZUCKER!) aus zweifelsfreier Quelle kaufen will, zahlt den Kilopreis billigen Champagners. Und da soll uns wundern, daß uns die Obrigkeitshörigen und Überwachungswütigen bildungsferner und/oder ostdeutscher Provinienz überrollen...
#3.1
on
2007-05-07 21:37
Das ist doch kein normaler Haushaltszucker, von dem wir hier reden, sondern Rohrzucker.
Und wenn man Björns Link zu Rinatura folgt, ist das wohl nicht "nur" Rohrzucker sondern richtiger Ur-Zucker. Allein von der Farbe sieht man schon den Unterschied zu dem Transfair-Rohrzucker, den wir immer kaufen. Das ist in der Tat als würde man Sekt (Transfair) mit Champagner (Rinatura) vergleichen. Von dem billigen Schaumwein (Haushaltszucker) wollen wir mal garnicht reden. Für ordentlichen Rohrzucker von Transfair zahlt man deutlich weniger und den gibt's bei uns in 500g Packungen sogar beim Discounter. Und Haushaltszucker steht da fü 89 Cent pro kg, wenn ich mich recht erinnere... Die Argumente wonwegen Lebensmittelpreise sind da schon hahnebüschen, für Qualität hat man immer überdurchschnittlich bezahlt.
sekt kann man durchaus mit champagner vergleichen, nämlich dann, wenn die champagner-vergärung, also die flaschengärung angewandt wurde, wie es zum beispiel in der hiesigen winzergenossenschaft durchgeführt wird. der einzige unterschied zwischen dem sekt und champagner ist der name. sonst nix.
#3.1.1.1
on
2007-05-08 18:24
Das darf man nicht verwechseln.
TransFair-Fairtrade vergibt ein unabhängiges Siegel. Das Siegel kann jede Firma für ihre Produkte bekommen, wenn die Kriterien erfüllt sind. Der Rohrzucker von Lidl stammt von einer ganz anderen Firma (Südzucker) wie der von Björn (GEPA). Das ist ein großer Unterschied. Die Produkte sind völlig unterschiedlich. Unabhängig davon stammt der Lidl-Rohrzucker nicht aus ökologischem Landbau. Infos gefällig? http://www.lidl-fairglobe.de/ http://www.gepa.de http://www.transfair.org
"essentielles Grundnahrungsmittel (Wir reden hier von ZUCKER!)"
es ist wohl mehr als hochgegriffen, zucker als essentielles grundnahrungsmittel zu bezeichnen. *lach*
#3.1.2
on
2007-05-23 10:27
was du dir bei querulanten immer für einen kopf machst...
noch nachrecherchiert usw... am besten hättest du ihr deinen einkaufspreis gesagt, dann hätte sie sich gewundert, wie klein die spanne bei lebensmitteln sind.
#4
on
2007-05-07 21:47
nehmt einfach rübenzucker..............
#5
on
2007-05-07 22:04
Soll sich die Dame mal über Subventionen für einheimischen Rübenzucker einerseits und über Einfuhrzölle für Rohrzucker andererseits kundig machen.
#7
on
2007-05-07 22:34
Ich schimpf ja über die Leute, die die Preise immer umrechnen. Ich hab mich letztens aber selbst dabei erwischt. Und zwar hab ich DM in Euro umgerechnet um mir klar zu machen, wieviel etwas damals gekostet hat... Ich hab nämlich keine Ahnung mehr was ne DM eigentlich für nen Gegenwert hatte. Beim Euro sollte man das Gefühl aber langsam mal haben...
Kann mir jemand mal ausrechnen, wieviel der Golf in Buttermarken kosten würde?
#9
on
2007-05-08 02:51
...oder Lucky Strikes?
#9.1
on
2007-05-08 08:21
War eine Lucky nicht 5 Mark wert? Also wenn sie frisch vom Laster gefallen war
Is doch einfach:
500g Pakete auslisten, stattdessen CaipiGläser, Limetten, Zuckerrohrschnaps und Eiswürfelbereiter auf den freien Platz neben den 1Kg Paketen deponieren: Große Pakete gehen weg und man kann was mit dem "mehr" an Zucker anstellen. (Alternativ Minze und weißen Rum für Mojito)
#10
on
2007-05-08 08:29
Havana Club Rum! Mit einem n bitte! *klugscheiß*
#10.1.1
on
2007-05-08 10:23
Havana Club trinkt auch nur jemand, der keinen guten Rum kennt,.Der ist fast genauso schlimm wie Bacardi (vor allem die weißen Sorten).
Probiers mal mit: Flor de cana Brugal Barcelo Arehucas Gruß
#10.1.2
on
2007-05-08 20:34
DAS versuche ich den Leuten schon seit Jahren klarzumachen...
Es gibt sooo viele, schöne leckere Rons - aber alle kaufen Bacardi und andere grosse Werbemarken. Leute - schaut beim nächsten Spanienurlaub mal, was die Hotelhandwerker für einen Ron in den Ron-Cola tun - und entdeckt wie genial ein guter Ron schmecken kann.
#10.1.2.1
on
2007-05-08 21:57
Mensch, warum ist noch keiner drauf gekommen: die Tante wollte nur ins Blog!!!
Ich schlage mich auch fast täglich mit Diskussionen über Preise rum.
Gerade gestern kam wieder so ein Experte: Er hat in einer Preissuchmaschine einen Artikel billiger als bei uns im Laden gefunden und fragte, ob wir es nicht auch dort für ihn bestellen könnten ....
Ich rechne weiter um, schon aus Prinzip.
Ich wollte den Euro nicht und will ihn immer noch nicht. Das ist wie mit dem Mauerfall.
#13
on
2007-05-09 23:32
Muuaaahh, Leute - stammt ihr alle aus sozialistischen Ländern mit Festpreisbindung?
Wir leben in einer Marktwirtschaft. Wenn Hersteller A es gut und richtig findet, sein Produkt doppelt so teuer anzubieten wie Hersteller B, dann gibt es kein Gesetz was ihm das verbietet. Und wenn es dann trotzdem gekauft wird, gibt ihm der Markt auch absolut Recht mit seiner Entscheidung! Genauso verhält es sich, wenn Produkt B bei einem Händler 15% teurer ist als bei einem anderen Händler. Entweder kaufen - oder nicht kaufen. Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
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