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Private Postdienste

Es scheint ja alles schön und gut zu sein: Das Postmonopol ist weggefallen, immer mehr private Unternehmen buhlen um die Kunden und teilen mittlerweile nicht nur Pakete, sondern auch reguläre Briefe aus. Mag sein, dass diese Lösung für die Absender günstiger und/oder bequemer ist - aber als Empfänger empfinde ich es mitunter als störende Zumutung, wenn die Tagespost hier häppchenweise ankommt.

Ich habe heute drei mal Briefpost bekommen. Erst mit Citipost, dann von der regulären Deutschen Post und gerade eben noch ein Schreiben über PPD (Privater Postdienst GmbH).

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Kommentare

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Sven am :

Wie wäre es mit einem Postfach?

Björn am :

Die privaten liefern aber nicht an Postfächer, da kommen sie nämlich nicht ran. :-(

Maik am :

Die meisten haben in den AGB stehen, dass sie Briefe, die sie nicht selbst zustellen können, an die Post weitergeben. Greift die Regelung bei Postfächern nicht?

Björn am :

Das weiss ich nicht. Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Mich regt das nur genauso auf wie Björn. :-)

Andrea am :

Das kenne ich und ich teile deinen Unmut voll und ganz. Vorallem halte ich aber nicht viel von diesen privaten Dienstleistern, da die ihre Post teils auch über weitere Dritte, wie Taxiunternehmen austeilen. Nicht jeden Taxifahrer hat Lust die Briefe auszuteilen und sich noch Namen an Briefkästen durchzulesen, sondern legt den Brief beispielsweise in Mehrfamilienhäusern einfach auf den obersten Briefkasten oder in Firmen einfach auf den Boden vor die Briefkästen. *grrr*

sascha am :

das ist aber jammern auf hohem niveau.

ich bspw. bekomme schon seit gut zwei wochen keine post mehr - von der werbung mal abgesehen.

TBW am :

Keine Freunde, keine Rechnungen? ;-)

sascha am :

von mir aus, aber bitte nicht so hoch. bin gerade etwas klamm.

Phil am :

Wir bekommen in Delmenhorst öfter mal Post von 5 verschiedenen Diensten + zusäzlich DHL, UPS, DPD, Hermes, TNT.. Und alle spazierren ohne zu klingeln den Flur lang. =(

Andrea am :

Solange sie noch Spazieren geht es noch finde ich, schlimmer finde ich es, wenn sie unhörbar kurz auf die Klingel drücken und dann das Paket als "unzustellbar" wieder mitnehmen oder man in die nächste Filiale gehen muss. Dann brauche ich Sachen auch nicht über das Internet bestellen, sondern kann alles auch gleich im Laden kaufen. Das zum Thema "direkt nach Hause". ;-)

diXon am :

Die wollten doch nur ins Blog

*scnr*

Bernd am :

Danke für diesen Beitrag. Jetzt weiss ich wieder, wegen wem ich keinen eigenen Online-Shop betreibe ...

Andy am :

Und das sagt einer, der großkotzig mit Hermes verschickt. Als wenn Dich sonst die Empfänger jucken würden, die tage- und wochenlang auf ihre Pakete warten.

Mir fehlen die Worte.

TBW am :

Da bin ich mal gespannt, wann diese wahren Worte zensiert werden.

Björn Harste am :

1. zwingt euch keiner bei mir zu bestellen und

2. hat sich noch niemand bei mir darüber beklagt, dass er durch das Verschulden von Hermes wochenlang auf seine Ware warten mußte.

Andy am :

Was ist denn mit http://www.shopblogger.de/blog/archives/4357-Ungeduldig.html lieber Björn? Und das ist nicht der einzige Fall. Auch bei mir hat die Lieferung 1 Woche gedauert, Deine Antwort lautete "".

HomoCarnula am :

OMG eine GANZE WOCHE

armes puschl *keks schenk*

es soll ja leute geben, die bei grossen onlineshops wie n****mann oder ama*** auch mal zwei-drei wochen warten, das aber mit einkalkulieren, denn es soll in der tat so sein, dass auch am anderen ende der bestellung auch menschen sind. ôo
willst du nen sklaven der sich nur auf dich konzentriert und alles so macht wie du es willst

musste schon mehr bezahlen als bei einer schoki-oder-sonstwas-bestellung.

*narf* sorry ich mag keine menschen die sich für bedeutender als alle anderen halten

Shopbloggerswife am :

Der Shop ist auf Wunsch und zusammen mit den Lesern entstanden. Kannst ja mal die Diskussionen damals nachlesen.
Hermes ist billiger. und weil wir ab 30 Euro Wert die 3,50 Euro (oder mehr?) selbst bezahlen, müßte das nachvollziehbar sein.
Die paar Cent Gewinn werden nämlich von der Verpackung und Arbeitszeit (fast?) aufgefressen.

Ein anderer Andy am :

Wenn ich das richtig verstehe geht es hier in dem Eintrag
doch um Briefpost und nicht um Pakete oder ?

Ich verstehe, dass man von diversen Paketdienstleistern Leistungen in anspruch nimmt, da man hier und da pro Paket mehrere Euro sparen kann, allerdins finde ich die "Pfennigfuchserei" bei Briefen ehr lachhaft.

Chris K. am :

Wenn du mal ein paar hundert Briefe auf einmal verschicken mußt, wirst du vermutlich umdenken.:-)

Frank am :

Citipost ist die Pest.

Meinen Nachsendeantrag musste ich 3 mal stellen bis er auch funktionierte. Und das Briefe innerhalb von Hannover eine Woche brauchen ist leider bei uns der normalfall, alles andere fällt positiv auf. Unübertroffen war aber der Brief vom Finanzamt der 2 Wochen benötigt hat :-(

Hans am :

Warum hast Du nicht Deinen Nachsendeauftrag ganz normal bei der Deutschen Post gestellt? Die gibt die Daten an andere Anbieter weiter (außer Du widersprichst dem explizit).

Frank am :

Bei der Post hab ich den als erstes gestellt, das klappte auch aug Anhieb. Aber die haben es entweder nicht an CP weitergegeben oder CP hat es nicht auf die reihe bekommen. Also musste ich bei CP selbst einen Nachsendeantrag stellen. Also, nachdem man ihn in den tiefen der Webseite gefunden hat. Und nach dem dritten klappte es auch. Ist aber auch schon ein paar Jahre her.

Aber die Probleme mit den langen laufzeiten haben wir heute noch.

Joern am :

Verstehe ich nicht:
Wieso ist das für Dich bei Paketen ok, bei Briefen aber nicht?
Ist ganz genau das selbe! Wir leben nun mal in einer Marktwirtschaft. Ist doch gut wenn Monopole fallen!

Gruß
Jörn

rowi am :

Immerhin kommt deine alternative Post an. Zu Haus (Briefkästen im Treppenhaus, Schlüssel erforderlich) finde ich die Brief von den alternativen Zustellern mit Glück Nachts bei Regen in die Tür geklemmt (die Psuedozustellung erfolgt ganz gern nach 21:00) und oft genug bekommt man erst bei einer Nachfrage mit, dass da offenbar ne Rechnung nicht angekommen ist.

Maik am :

Schön ist das auch, wenn man, wie ich gerade, umzieht. Man darf nämlich für jeden Anbieter einzeln einen Nachsendeauftrag erteilen. Wenigstens gibt es hier "nur" drei Stück und außer bei der Post kostet es nichts.

Zum oben angeschnittenen Thema alternative Paketdienste: Ich bevorzuge Shops mit DHL vor allem wegen der Packstation. Ich bin selten zuhause, und eine ähnlich bequeme Lösung hat AFAIK noch keiner der anderen Anbieter gefunden.

Hans am :

Das ist nicht wahr. Die Daten des Nachsendeauftrags bei der Deutschen Post werden an die anderen Anbieter weitergegeben. Steht explizit drin. Einfach mal lesen.

Maik am :

Noch besser: *Genau* lesen.

Du erlaubst ihnen, die Daten weiterzugeben.
In der Praxis scheinen sie es aber nicht zu tun, zumindest hat bei mir keiner der anderen Anbieter von meinem Umzug gewusst, bis ich es ihnen mitgeteilt habe.

lachgas am :

Naja das Problem ist das der Nachsendeauftrag bei der Post selbst ja schon nicht funktioniert ...
Eien Freundin ist in den USA wg Studium und hat ihren Nachsendeauftrag zu ihrem Vater gestellt da der auch Vollmachten hat. Sie ist schon seit Sommer 05 weg ... bisher habe ich meist ihre Post gekriegt (ich bin in ihrer Wohnung zur Zwischemiete). Und das obwohl sie sich mehrmals beschwert hat.
Freut mich immer riesig wenn ich mal eben die Post mit 4 Wuro Porto in die USA weiterleiten darf....
Und ich finde es keine Glanzleistung wenn es bei 3! Nachsendeaufträgenm nicht funktioniert (sie ist ja mittlerweile schon beim Dritten).
Die Post des alternativen Anbieters kam natürlich auch in meinen Kasten ....

Klugscheisser am :

ja das muss so, nicht umsonst wurden in den innenstädten fußgänger- und verkersberuhigte zonen geschaffen. so haben doch die postdienstleister und andere notdienste (z.b. apotheken, handwerksfirmen u.v.a.m.) etwas mehr platz in diesen räumen und die gemeinden können für das befahren dieser zonen auch noch etwas kohle machen, sei es durch die allseitsbeliebten knöllchen oder einfahrgenehmigungen. in spitzenzeiten stehen in den fußgängerzone somit etliche fahrzeuge umher und beleben etwas die sonst toten innenstädte.
aber nervig ist es schon mit den zig verschieden leuten die über den tag verteil bei dir auf der matte stehen und dir persönlich deine post in die hand drücken möchten.

Kiki am :

Hachja, ich bin alt genug um mich zu erinnern, daß "die Post" (gab nur einen Anbieter, nämlich die Deutsche Bundespost) früher zweimal täglich kam. Der heiss erwartete Geburtstagsbrief kam dann hoffentlich mit der Nachmittagspost... lang, lang ist's her. Ein Brief kostete 20 Pfennige.
*seufz*

Name am :

Und Deutschland ging noch bis Italien oder wie?

Kiki am :

*LOL* Nein, aber Deutschland war gerade zum zweiten Mal Fussballweltmeister.

Ecki am :

Ganz übel stösst mir der Ärger auf, den man hat, wenn man mal ein paar Tage verreisen will und von jedem dieser Unternehmen erstmal herausfinden muss, wo und wie die Zustellung für die Zeit unterbrochen werden kann! Mehr Wettbewerb heißt wirklich nicht mehr Kundenfreundlichkeit.

Marko am :

Das Postmonopol ist übrigens nur für gewerbliche Briefe gefallen. Als Privatmensch fällt das Monopol erst zum 31.12.2007. In Hamburg ist auch PIN (Post im Norden) im Rennen, laut einem Zusteller hier kümmert sich PIN gerade daraum, von allen Hausverwaltungen, wie die Post auch, Schlüssel für die Wohnungstüren zu erhalten. Die Behördenpost kommt übrigens von Jetix, weil die Behörden nach einer Aussparung hier bei den Postgebühren sparen wollen.

Schöne Grüsse
Marko

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