Saturday, October 14. 2006HistorischTrackbacks
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Ich habe mal irgendwo gehört, dass MS-DOS 1.0 die letzte Version war, die / noch als Pfadseparator akzeptiert hat. Danach hat sich dann der Backslash eingebürgert. Läuft das Warenwirtschaftssystem denn auf einem DOS 1.0, oder zeigt der Bildschirm dann doch lieber C:\?
Andre, gerade mal Haare spaltend.
"\" ist richtig. Das Slash hat wohl die Gewohnheit da reingeschummelt.
wohl eher hysterisch!?
:schlaumeier:
#3
on
2006-10-14 11:00
"histerisch" oder "hystorisch"
Wortwitz für Fortgeschittene eben... Tin@
Ochmeeensch. Muß ich den Wortwitz jetzt erklären? hIstorIsch und hYstErisch, klar.
Und manchmal wird man eben "histErisch", wenn einen die Vergangenheit einholt. Und in manchem Streit wird der Gegenüber vor lauter Hysterie leicht mal "hystOrisch".
Alte "DOSsis" haben eh noch alle Befehle im Kopf...
Sehe ich vor mir "HL-MD 553" - erster Gedanke "make directory" Ich bin 45 und habe seinerzeit - zum Einstieg in die EDV, und mangels Rechners" mit dem DOS-Handbuch vor meinem geistigen Auge "EDV simuliert". Geschadet hat es nicht - im Gegenteil, ich denke Kenntnis und Verständnis von DOS sind für einen verständigen Umgang mit PCs unverzichtbar. Ich kenne Leute, die haben einen Athlon 4800 x 2 mit allen Schikanen und können FAT, FAT 32 und NTFS nicht auseinanderhalten... Das kann nur im Desaster enden....
#4
on
2006-10-14 11:05
Naja, zumindest auf Betriebssystemen ist die Nutzung der Shell ja durchaus noch üblich. Ist für viele Zwecke einfach praktischer
Wenn man ein Verzeichnis anlegen will, reicht doch F7. Und Löschen kann man per F8.
Andre, langjähriger NC-Nutzer.
@NC: Es gab nix besseres.
[4AKW] - 4 Atomkraftwerke. (Hab' ich jetzt was gewonnen?)
Also ich habe meistens die PCTools benutzt. Und auch unter W2K setze ich noch bat-Dateien mit Sachen wie xcopy C:\daten\*.* D:\daten\*.* /M /V /S oder attrib -s -r -h /s ein. Geht z.T. doch schneller.
#6.1.1
on
2006-10-18 02:01
war auch erstaunt, wie ahnungslos doch einige meiner mitauszubildenden sind, was dos und ähnlich historisches angeht.
btw. einige unserer märkte nutzen auch ncoh das dos-dewas, allerdings sind es nur relativ wenige, und zudem alles kleine, zu einer zu unserem untenrehmen gehörenden einzelhandelskette zu sein. scheint auch daran zu liegen, dass die märkte, ähnlich der spar-märkte, noch einen selbstverantwortlichen "chef/besitzer" haben, die neue hardware selber bezahlen müssen. die anderen beiden ketten die zu uns gehören, sind wie edeka-märkte oder auch "e-center" , von "uns" geführt und bekommen deshalb auch meist neue hardware. sprich: die laufen mit dem windows-dewas, was auch seine tücken hat.
"Mitauszubildende"?
Klingt nach jüngerer Generation. Wenn Leute
#7.1
on
2006-10-14 14:19
Verzeihung, der ganze Beitrag lautet:
--> "Mitauszubildende"? Klingt nach jüngerer Generation. Wenn Leute
#7.1.1
on
2006-10-14 14:21
Schwere Geburt, aber Fehler gefunden: Das "kleiner als"-Zeichen wird nicht akzeptiert. Letzter Versuch mit Änderung:
-->"Mitauszubildende"? Klingt nach jüngerer Generation. Wenn Leute UNTER 20 DOS-Befehle nicht kennen, kann das auch darauf schließen lassen, dass sie nicht vorm PC-Monitor aufgewachsen sind Ungewöhnlich oder gar erschreckend finde ich das nicht im Geringsten.
#7.1.1.1
on
2006-10-14 14:23
jüngere generation: ja
hätte aber evtl. erwähnen sollen, dass ich keine ausbildung im einzelhandel mache, sondern im IT-unternehmen einer Groß- und Einzelhandels Unternehmensgruppe. Da finde ich, könnte man zumindest von kenntnisse von "dir" und "cd.." ausgehen. mitauszubildende allerdings nciht aus meinem unternehmen, sondern von der bundeswehr, bei der ich z.Zt. aufgrund eines Ausbildungsverbundes eingesetzt bin. ich finde, mit rechnern aufgewachsen zu sein, kann zumindest in meinem beruf nicht schaden. dass sich jetzt nicht jede kraft im einzelhandel u.ä. die mit dewas arbeiten müssen, mit dos auskennen muss, ist natürlich auch klar.
zudem sprach ich von erstaunen, von entsetzen kann keine rede sein
bünting? abw?
#7.1.1.1.1.2
on
2006-10-17 15:01
Auf dem Rechner gibts doch garantiert noch eine QBasic.exe und eine nibbles.bas
Die Pausen müssen herrlich sein
#8
on
2006-10-14 11:40
Die Dos-Box ist auch unter Windows immernoch wichtig - zumindest für mich. Wenn ich mal wieder Bilder sortiere und dafür 10 Unterverzeichnisse anlegen will, bin ich mit 10 mal "mkdir $Name" wesentlich schneller als 10 mal "Rechte Maustaste, Neu, Ordner --> $Name"...
Mal abgesehen von "netstat", "ifconfig", "dir >directory.txt", etc.
hm - wenn ich mich recht entsinne passt das aber nicht so ganz - du hast dich von richtigen terminals beeinflussen lassen - mkdir und ifconfig gibt es unter Linux und anderen unixoiden Systemen - die dosequivalente sind md und ipconfig
Chris - der sich immer wundert warum 'ls' in der Eingabeaufforderung nicht geht - toph
mkdir funzt auch. Mit ifconfig bzw. richtig ipconfig hast Du natürlich recht.
Also, ich kann ehrlich gesagt manche überheblichen Kommentare nicht ganz verstehen.
Ich kann zar auch noch rudimentär DOS (bin 40), so wie Björn. Aber ich vermisse nix (habe sowieso einen Apple, da würde mir nur UNIX was nützen...). Vor allem aber käme mir nie in den Sinn Leute runterzumachen, die sich auf dem schwarzen Schrim nicht auskennen. Würdet ihr jeden für einen schlechten Autofahrer halten, der sein Getriebe nicht selbst austauschen kann? Erst mit Macintosh und der GUI ist für mich der Computer halbwegs aus den Kinderschuhen rausgekommen. Alles vorher (und noch einiges danach) war reiner Tekkie-Kram. Viele Grüße,
#10
on
2006-10-14 13:22
Nicht für einen "schlechten Autofahrer". Aber bei Dingen, mit denen man täglich umgeht, sollte man schon die Backgrounds ansatzweise verstehen und beherrschen.
Glühlampenwechsel, Ölwechsel, Zündkerzenwechsel, Anlasser- und Wasserpumpentausch, Kühlerthermostattausch usw. sollte eigentlich ein Autofahrer beherrschen...
#10.1
on
2006-10-15 07:48
Also unter Windows benutze ich die DOS-Box nur, um ein paar reine Konsolenprogramme wie mingw32 aufzurufen. Besser ist da aber immernoch Cygwin, da ich mit der Unix-Shell vertrauter bin. Und das, obwohl ich zu 90% Windows benutze...
Aber es stimmt, die meisten, die ich kenne, würden kapitulieren, wenn man ihnen sagen würde: "Führe mal 'dir >directory.txt' im Ordner 'C:\Programme' aus".
Ich denke vor allem haben es die schwerer die gleich mit Windows aufgewachsen sind. Um einen Rechner anzupingen suchen die ein passendes Freeware-Programm und unsereins nutzt cmd
#12
on
2006-10-14 14:29
...und dann gibt es noch Leute, die am Liebsten auf einem Windows-Rechner ein Cygwin haben wollen, weil die bei Windows beiliegenden Kommandozeilenbefehle nicht ganz so mächtig sind wie die unixoiden Programme. Wer sich fließend mit find, grep und ähnlichen Tools auskennt, hat es unter Windows einfach schwerer. Immerhin muss man erst an der Registry rumbasteln, bis die Windows-Suche alle Dateien nach gegebenen Texten durchsucht.
Gibt es einen Registry-Hack für XP, der wirklich auf alle Dateitypen wirkt? Soweit ich informiert bin, muss jeder einzelne Typ erst einen PersistentHandler verpasst kriegen.
Wäre deshalb lieber bei 2000 geblieben (und mache auch noch viel auf Kommandozeile).
#12.1.1
on
2006-10-14 18:09
Ja, den gibt es, aber frag mich jetzt bitte nicht, wie die Registry-Eintragung auszusehen hat. Ich hab das vor einiger Zeit mal raussuchen müssen, weil ich auf Arbeit mit einem XP-Rechner versehen bin. Wenn Du ein Bisschen suchst, müsstest Du die Lösung aber eigentlich finden können.
Ich habe schon des öfteren gesucht. Aber anscheinend muss man XP für jeden einzelnen Typ überzeugen, dass es sich um eine Textdatei handelt, oder den Indexing Service ohne Filter bemühen. Letzteres ist für meine Zwecke nicht geeignet, da sich meine Dateien schneller ändern, als die Indizierung nachkommt.
Wenn also jemand einen Workaround kennt - ich wäre für jeden Tip dankbar. P.S. Mir ist sehrwohl bewusst, dass das hier kein Forum für solche Probleme ist.
#12.1.1.1.1
on
2006-10-14 19:50
Ja, die gute alte DOS-Box ist halt immer noch zu etwas nütze
Ich wünschte mir nur, man könnte unter XP (und später unter Vista natürlich auch) genauso viel reißen wie unter Linux und seinen Pendants/Verwandten - da ist die Konsole trotz aller grafischer Oberflächen (die durchaus ihre Daseinsberechtigung haben!) immer noch das Mächtigste, womit der User arbeiten kann. Schade nur, dass ich von Linux und seiner Konsole kaum eine Ahnung habe, sonst wär's wohl mein Haupt-Betriebssystem
Und dann gibt es noch die alte Geschichte, wo ein Unixer einen Crackerangriff gefunden hat:
# dir dir: command not found # quit quit: command not found # exit Script-Kiddie mit ohne Anhnung... Und heutzutage gibts bei SuSE-Linux schon den Alias "dir=ls -l", nee, nee.
#14
on
2006-10-14 15:11
Ich gestehe: Auf meinen Linux-Systemen gibt es den Alias cd..='cd ..'
Wenn man das einmal drin hat aus alten DOS Zeiten, dann bekommt man das nicht mehr raus...
#14.1
on
2006-10-15 13:50
Ich hab mir für meine zum glück sehr seltenen Windows-AUsflüge, bei denen ich üblicherweise an der Shell, bzw an der DOS-Emulation arbeite, eine Batch-Datei erstellt, so dass ich zumindest "ls" benuzen kann...
Mann, es gibt doch noch Leute die Dos kennen? Goil!
Ich hab gestern so ca. 100 Rechner mit dem neuesten Update versorgen müssen (Windoofs). Und das unter MTS Soft (Schulsoftware). Das dabei ca. 5 Rechner ausgestiegen sind sag ich erst mal nicht. Waren eh vorher defekt. Mal so nebenbei, die Fehlerdiagnose des Admins hiess: "LQ defekt". Was sind "LQ"? Richtig, Elkos!
#16
on
2006-10-14 16:45
Nicht ohne Grund ist in den wenigen das-ist wichtig-Büchern, die bei mir am Schreibtisch stehen, ein DOS-Buch.
Ich hätte noch ca. 50x 5,25" Disketten incl. Poosobox in gute Hände abzugeben.
Noch Befehle von DOS zu kennen ist wahrlich keine Schande. Ich selber lasse viele Sachen über Batch automatisiert unter Windows laufen. Auch Hardwarediagnoseprogramme laufen ja bekanntlich noch alle unter der DOS-Ebene. Also nicht schämen, wenn man noch viel vom guten alten C:\ in der linken Ecke weiß
#19
on
2006-10-17 01:55
Ein warenwirtschatssystem mit DOS. Das erklärt wirklich alles hehe.
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