Monday, June 26. 2006Gesammelte WerkeTrackbacks
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Sowas finde ich echt dreist. Da kann man als Geschäftsmann - ohne dass ich hier jetzt etwas über ihren Laden behaupten möchte - schon schnell mal ins Schleudern kommen, wenn einem so viel Geld fehlt.
#1
on
2006-06-26 15:03
Hm, leih mir eben von sixt nen laster - ich hol dann den müll eben ab und "entsorge" ihn für dich..... wiklich kein ding.
#2
on
2006-06-26 15:04
Was machst du, wenn beim Transport ein oder mehrere Säcke verloren gehen? Gibt es da Ersatz oder ist es dann dein Problem?
Gezählt werden die Dinger ja scheinbar erst beim Entsorger.
#3
on
2006-06-26 15:05
nee, nicht ganz.
Auch wir bei Sky hatten zuerst die order , die Flaschen und Büchsen ungezählt im Sack zur Abholung bereit zu halten, inswischen müssen wir sie zählen(ein schöner schweinkram...), die Original-Sacke dafür verwenden und verplomben, die Anzahl auf ein extra etikett drucken, wovon je ein exemplar an den sack, auf den rücklieferschein und in unsre bücher geht... und das mit säcken, die mannshoch sind, 200-300 gebinde fassen, locker mal 5 cm hoch vollstehen mit Restbier und leider grade nicht geliefert werden von der abnehemenden Firma Trinks. Wir sind grade dabei, jede Einwegverpackung durch 6 Arbeitsgänge zu schicken, bevor wir sie los sind. Und auf dem leergutband hinterm Leergutautomaten fallen die wabbeligen dosen und Buddeln auch immer um, dass man nun 3mal so oft hinrene muss zum aufräumen... Nichts ist einfacher geworden... [FKTUN] Flaschenbier Kannste Trinken Und Verdauen [2EPQU] Zwei Esel Pinkeln Qualvoll
#3.1
on
2006-06-26 15:23
Das ist echt ein guter Haufen Geld, hoffe den gibt es dann bei Zeiten wieder zurück.
MPFZL MaschinenPresse Für Zuviel Lagerplatz
Du meine Güte... Da muss man ja extra ein zweites Lager haben für. Leute, trinkt mehr Mehrweg in Kisten
Kann mand enn erkennen, das die Kundschaft die sich den Weg zu Penny spart jetzt mehr bei Dir kauft?
Oder sind die nur zu faul das Leergut zu Penny zu tragen und kaufen trotzdem dort ein? Also 2-3 Kleinigkeiten bei SPAR kaufen, das mit dem Penny-Leergut "bezahlen" und den Großeinkauf dann wieder dort tätigen? Ehrlich gesagt mache ich das so Da ich viele Getränke teste und in einzelnen Flaschen kaufe, bringe ich das Leergut am liebsten zu Minimal, die haben so nen praktischen Automaten... Dort kauf ich dann das nötigste für das Leergut-Geld, neue Getränke kaufe ich dann aber eher bei Neukauf oder Toom. Warum ich das mache? Weil ich bei Neukauf und Toom mein Leergut selbst in leere Kisten einsortieren muß. Da ist mir der Automat lieber...
#6
on
2006-06-26 15:24
Ich kann den fluchenden Einzelhändler hier schon verstehen. Die alte Insellösung war allerdings für den Verbraucher eine Zumutung. Mit einem Kofferraum voll Leergut musste ich da teilweise 5 Stationen anfahren (Aldi / Penny / Altglascontainer / Getränkemarkt (für Mehrweg) / eine Tanke wo ich mal eine Dose Bier gekauft hatte). Ob den Umweltminister das zu hören freuen würde lasse ich mal dahinstehen.
Das neue System soll teilweise für den Endverbraucher bis zu 5 Cent pro Getränk teurer werden. Wenn ich da an eine Flasche Wasser denke, kann das Preisaufschläge von 30 - 50 % bedeuten. Auch nicht gerade angenehm. Insgesamt muss hier in meinen Augen noch viel nachgebessert werden. Dabei sollte man den Focus etwas mehr auf einfach und effizient, als auf 100%ig akkurat legen finde ich.
#8
on
2006-06-26 15:42
"nicht 100% akurat..." - Du bist ja lustig. Wenn das nicht genau abgerechnet wird, dann wird das Getränk ja auch wieder teuerer, weil man ja irgendwie den Verlust wieder reinbekommen muss...
Und was zum Henker spricht dagegen, die Sachen dort abzugeben, wo man sie gekauft hat? Aus meiner Erfahrung weiß ich, das ich beim Einkaufen immer bestimmte Läden regelmäßig anfahre, um dort einzukaufen. Dann kaufe ich halt dort meine Getränke ein, vieleicht beschränke ich mich sogar auf nur einen Anbieter.... Aber nein, buhuhu, der arme Konsument kann ja nicht die Sachen dort sauber und ordentlich so abgeben, das hieße ja, er müsste auch was für sein Geld (welches er ja wieder haben will) tun... Sorry, aber so ein gejammer kann ich von Seiten des Kunden nicht mehr hören, manche verhalten sich ja gerade so, als ob sie Kleinkinder sind...Und ich bekomm inzwischen echt ne Kriese, wenn manche Kunden wochenlang ihr Pfand zuhause sammeln und dann 60 Flaschen auf einmal an der Kasse abgeben wollen und so die ganzen Schlangen aufhalten....
#8.1
on
2006-06-26 16:13
@Jan-Hendrik
Lustig finde ich Deine Ermuterung der Konsument solle "etwas für sein Geld tun". Immerhin sprichst Du korrekt von "seinem" (des Konsumenten) Geld. Überlicherweise hat er das bereits, jedenfalls wenn er berufstätig ist. Und jetzt soll er also nochmal was tun. Wäre folglich dann irgendwie unfair wenn der Kunde sein Geld zurück(!)bekommt, ohne dafür zu arbeiten. Naja. Es ist nicht unbedingt jedermann möglich immer beim selben Laden zu kaufen. Ich bin froh, wenn ich kurz vor 8 beim Laden um die Ecke des Büros noch das Nötigste kaufen kann. Der bei mir zuhause hat längst zu wenn ich da bin. Es soll ja auch teilweise unterschiedliche Sortimente geben munkelt man. Mein Verständnis für die Situation des Einzelhändlers habe ich ja bereits zum Ausdruck gebracht. Was mich nervt ist der Regelungswahn mit dem die Sache bestritten wird. Wir haben doch das Duale System. Eignet sich wunderbar zur Entsorgung von Altplastik. Und die Differenzierungen was pfandpflichtig ist und was nicht sind ebenfalls nicht nachvollziehbar. Oder kann mir jemand hinsichtlicher der Pfandpflicht den Unterschied zwischen Nescafe Express (kein Pfand) und Red Bull (Pfand) erklären? Restmüll - Biomüll - Papiermüll - Einwegglas - Mehrweg - sonst. Wertstoffe (Duales System). Das ist in meinen Augen ein mehr als üppiges Recyclingsystem welches zu befolgen im Alltag auch einige Zeit in Anspruch nimmt. Wenn jetzt ein Gesetzgeber daherkommt und mir noch zahlreiche verschiedene Einwegpfandinseln zusätzlich an die Hand gibt, sorry, dann habe ich kein Verständnis mehr dafür. Gottseidank ist es ja etwas besser geworden.
#8.1.1
on
2006-06-26 21:14
einfach mal bei der Kanzlerin bedanken......ist ja auf Ihrem Mist gewachsen! :wall:
Ich wusste noch nicht einmal, dass ich nun alle Flaschen bei einem Händler abgeben kann...
Im Endeffekt habt Ihr doch nur mehr Arbeit dadurch, ist ja auch Mist! Derjenige, der die, wirklich ekeligen, Flaschen mit Resten drin, am Besten noch ohne Deckel, sortieren muss ist echt nicht zu beneiden... Hoffentlich wird es da mal eine ordentliche Lösung für geben, ohne dass sich einer arm machen muss!
Naja, das lässt sich ja leicht beheben: Einfach die Annahme verweigern! Bei den PET-Gebinden ist es ja jetzt so, das man keine zerknickten Flaschen, Flaschen ohne Etikett oder Flaschen wo noch "Reste" drin sind, nicht annehmen muss.
Kann ich auch irgendwie nicht verstehen, das manche so mies mit ihren Flaschen/Dosen umgehen, immerhin gibt es ja bares Geld dafür!
#9.1
on
2006-06-26 16:16
Äh ja, meine Antwort rutschte irgendwie an Stelle 16. Danke, s9y.
Björn kann ja einfach jeden Abend einen Mitarbeiter mit dem Sack zum Penny schicken und dort das Zeug abgeben lassen
#10
on
2006-06-26 15:53
Das Gesicht der Kassiererin würde ich gerne sehen
"Einmal 300 Flaschen, 1,5 Liter bitte zurück!"
Tja und sie könnte nix machen...
#10.1.1
on
2006-06-26 16:26
Also hab das mal kurz hochgerechnet: 60 Säcke x 90 Dosen x 0,25€ = 1350€
BIn von 90 Dosen (Flaschen usw.) mal ausgegangen, bei uns müssen nämlich genau 90 drin sein.
Es ist *deutlich* mehr. 60 Säcke war alleine der Bestand aus dem Keller - und den hatte ich so lange gelagert, bis die Versorgung mit Plomben und Säcken flüssig funktionierte.
Das mit den zerdrückten, verknickten Flaschen ist übrigens reine Propaganda der Automatenverkäufer und Clearingstellen...
Ich zitiere mal das Bundesministerium für Umweltschutz und so (ich glaube, der Links stammt sogar aus der Pfanderklärung von Björn): "4. Was macht man mit beschädigten Dosen und Einweg-Flaschen? Auch beschädigte Einweg-Getränkeverpackungen muss der Einzelhändler zurücknehmen und das Pfand auszahlen. Der Händler sollte allerdings an Hand der auf der Verpackung aufgebrachten Kennzeichnung erkennen können, dass es sich um eine bepfandete Verpackung handelt." (Quelle: http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/pfandpflicht/doc/3818.php) Offensichtlich muß man erst den Einzelhändler verklagen, der wiederrum "seine" Pfandstelle verklagen muß, damit das Gesetz auch umgesetzt wird.
...und das war eigentlich korrekt als Antwort auf 9.1 von Jan Hendrik gedacht. Ich mag Serendipity nicht, menno.
Aber so kann ich noch den Satz hinzufügen, den ich vergessen habe. "Schade, daß der Einzelhandel den meisten Ärger damit hat und am wenigsten dafür kann..."
wenn ich das ganze recht verstanden habe, muss du ka nur das annehmen was du auch selber anbietest .. also die Verpackungsart, Dosen wenn du Dosen hast, PET-Flaschen wenn du auch welche hast. Mein Tengelmann hier um die Ecke hat das alles nicht, nur normale Mehrweg, also hat er auch kein Säckeproblem.
#13
on
2006-06-26 18:14
Wenn die Beutel alle dicht genug schließen, geht das ja noch irgendwie, aber wehe, da läuft mal was von dem Gesapsche aus. *schauder*
Hast Du denn schon eine Terminschiene gehört, ab wann Du mit ersten Geldeingängen rechnen darfst, oder gehen alle Beteiligten davon aus, dass Du (und wahrscheinlich auch andere Einzelhändler) das einfach alles weiter auslegen? Es ist ja nicht so, als ob für Einzelhändler das Geld auf Bäumen wachsen würde...
andererseits haben viele Händler während der Zeit der bisherigen Insel-Einwegpfandlösungen Pfanguthaben angesammelt, die meist auch nicht ganz unerheblich sind...
#14.1
on
2006-06-29 01:49
wohin scheißt ihr die Dinger?
Denk dran, die Chinesen blechen für eine Tonne von dem Plastikmüll bis zu 480 Piepen. Mehr, als unser Frisch Produziertes Produkt (NaHSO4) kostet (300€/t)... Ich nehm das Zeug gerne entgegen *eigentlichdochnetvielzugammeligpfui*
Quelle? Das BMU schreibt, dass grundsätzlich alles angenommen werden muss, was noch als pfandpflichtig erkennbar ist. Der Rest ist Wunschdenken und Propaganda.
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