Thursday, February 24. 2005
Mit bis zu 20 Prozent Preiserhöhungen bei Lachs rechnet der Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels in Hamburg. Hintergrund sind die ab 6. Februar geltenden Mindesteinfuhrpreise für Nicht-EU-Lachse. "Dieser EU-Beschluss bedeutet, dass Lachs z.B. aus Norwegen oder Chile mit einem 'Strafzoll’ belegt wird, um schottische und irische Lachszüchter besonders zu schützen", sagt Verbands-Geschäftsführer Dr. Matthias Keller. Die Übermaßregelung würde neben einer ausufernden Bürokratie für Behörden und Unternehmen in der Fischwirtschaft unnötig zu höheren Kosten führen. Keller kündigt an, mit allen Mitteln die Entscheidung in Brüssel zu revidieren.
O-Text eines Artikel der Lebensmittel Praxis.
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