Wednesday, March 1. 2006TelefonkartenkaufTrackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
Comments
Display comments as
(Linear | Threaded)
--> "arbeiten"? In Anführungszeichen?
"Herr Harste 'arbeitet' in einem SPAR-Markt" wäre ja nun auch keine sehr freundliche Formulierung...
#1
on
2006-03-01 19:07
Oh, ein Zwiebelfisch-Leser.
Die Anführungsstriche habe ich durchaus beabsichtigt plaziert.
Die einzig denkbare Erklärung, hier Anführungszeichen zu setzen, kann doch nur sein, meinen zu wollen, Prostitution (hierum wird es ja wohl gehen) sei keine Arbeit. Und das kann ja wohl nicht ernsthaft behauptet werden - nicht einmal sozialversicherungsrechtlich, geschweige denn moralisch.
#1.1.1
on
2006-03-01 19:42
Und darum steht mein "arbeiten" in Anführungsstrichen. Hier in der Nachbarschaft finden häufiger Razzien statt, das "Personal" wechselt alle paar Wochen.
Die hier stattfindende Art der Prostitution ist nicht legal. Sozialversicherungsbeiträge werden sicherlich auch nicht abgeführt.
Du definierst "Arbeiten" nur mit dem Abführen von Sozialversicherungsbeiträgen? Ob es sich um gewerbliche, legale Arbeit oder Schwarzarbeit handelt ist die eine Frage.
Ohne Frage bleibt es eine Arbeit und die "" sind wirklich nicht angebracht...
#1.1.1.1.1
on
2006-03-01 19:59
Man kann's mit seinem Betroffenheitsfanatismus und jedes-Anführungszeichen-auf-die-Goldwaage legen auch übertreiben..... Herrgott!!
#1.1.1.1.1.1
on
2006-03-01 20:45
oder man hat einfach ein Gefühl für die Feinheiten von Sprache und die Möglichkeiten, diese einzusetzen
#1.1.1.1.1.1.1
on
2006-03-01 21:24
Schwuchtel, anonyme!
Diese Zwiebelfisch-Oberlehrer sind schon eine derbe Plage!
Teilweise schließe ich mich Uwe Keim an und rufe: "Verlierer, anonymer!"
#1.1.1.1.1.1.1.1.1
on
2006-03-02 08:36
"Zwiebelfisch-Oberlehrer"?
Du hast nicht verstanden, worum es dem Kommentator ging. Er hat nicht vermutet, dass die Anführungszeichen falsch gesetzt seien, sondern ist der Meinung, dass sie unangebracht sind. Aber es ist natürlich auch eine Möglichkeit, mit anderen Meinungen umzugehen, indem man denjenigen, der sie hat, irgendwie verspottet. Einige Leute kann man sicher auch so von der eigenen Einstellung überzeugen..
#1.1.1.1.1.1.1.1.1.1
on
2006-03-02 10:05
Korinthenkacker: ein Pedant; engstirniger, kleinlicher Mensch; Bürokrat; Haarspalter; Prinzipienreiter...
#1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1
on
2006-03-02 11:35
Ich sehe, du hast einen Punkt.
#1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1
on
2006-03-02 16:25
Um hier auch noch meinen Senf dazuzugeben: die Anführungszeichen sollen wohl vor allem die Art der Arbeit verdeutlichen. "Arbeiten" klingt nämlich irgendwie netter als "das sind alles Nutten".
mannmann, ich find es so in Ordnung. Ohne Frage ist es ein Weg Geld zu bekommen, aber geht es nicht auch um die Anerkennung von Prostitution als wichtigen und nützlichen Dienst für uns alle? Kann ich anscheinend genausowenig wie Björn.
#1.1.1.1.1.2
on
2006-03-02 02:55
genau meine worte
#2.1
on
2006-03-01 19:28
laughing out out out out out out loud? rotfl
#2.2
on
2006-03-01 22:17
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, die Kundinnen 'arbeiten' dort nich mit den Telefonen. Den Kommentar, dass sie aber vielleicht mit dem Mund arbeiten, verkneife ich mir wohl einfach mal...
Manche Frauen legen Geld zurück, indem sie sich zurücklegen
Wann fängst du denn mit einem Sprachkurs an? Man(n) will doch seine Kundinnen auch verstehen können
#4
on
2006-03-01 19:41
Viel interessanter fänd ich zu wissen woher er weiß das sie da arbeiten
#5
on
2006-03-01 19:49
Er nimmt es einfach an dass sie da arbeiten...
Wegen der "Arbeit": Nun, ich weiss ja nicht; Es ist ja im grund einfach eine Dinstleistung wie die eines Friseurs oder eines Bäckers.. Doch es gibt keine Ausbildung dazu. Es gibte auch Leute in diesem Gewerbe die schön Sozialversicherung einbezahlen und eine Steuerärklärung ausfüllen. Wie hätte der VW-Vorstand sonst eine Quittung verlangen können? Lukas
Tja, wenn du schon weißt wo sie arbeiten brauchst du ihnen ja nicht deine Nummer aufschreiben, kannst sie doch einfach mal besuchen
*weglauf*
Keiner hat Björn verstanden!
Er wollte uns nur mitteilen, dass trotz sprachlicher Schwierigkeiten, das "Verlangen" nach dem Shopblogger so groß ist wie es nun einmal ist. "Die Kundinnen verschiedenster Nationalitäten rotten sich zusammen um Handykarten zu kaufen!" Gibt es eigentlich einen Puffblog?
#8
on
2006-03-01 23:19
Nein, aber einen sehr witzigen von einer Telefonsexanbieterin. Such mal ein bisschen in der langen Blogroll unten rechts....
#8.1
on
2006-03-02 09:09
>Die hier stattfindende Art der Prostitution ist nicht legal. >Sozialversicherungsbeiträge werden sicherlich auch nicht abgeführt.
Also mit solchen Ausssagen wäre ich etwas vorsichtiger, denn wenn das nicht zutreffend ist, könnten dich die Sch Lampen wegen Verleumdung oder Rufmord anklagen. Übrigigens: Mir ist die Prostitution lieber als Massenvergewaltigungen. (die Freiwillige, nicht die mit den Menschenverschleppern im Hintergrund - ist nämlich auch das letztere)
Da den noch keiner gebracht hat, kann ich jetzt nicht widerstehen:
"Schade nur, das die meisten von denen nur russisch, tchechisch und polnisch sprechen..." Die können bestimmt auch französisch.
....sprechen?
#10.1
on
2006-03-02 14:07
Hört sich mit vollem Mund nicht eh alles gleich an?
#10.1.1
on
2006-03-02 14:41
Klingt so als wäre die Damen eher an deiner Kreditkarten- als an der Telefonnummer interessiert
Die Kommentare lesen sich wie ein VHS-Kurs "Wie man sich künstlich aufregt." Die Fromulierung war dezent-ironisch - fertig. Und auch wenn Prostitution meinetwegen ne Menge Vorteile hat, stört mich einfach das Problem, dass da wegen Geld gearbeitet wird. Wenn eine Frau ohne Geldsorgen oder Geldinteresse sagt, sie schläft gerne mit fremden Typen, dann ist das zwar nicht meine Welt, aber ich kanns akzeptieren. Wenn sie sich aber gezwungen sieht (und das scheint mir hauptsächlich der Fall zu sein), dann stimmt etwas mit unserer Welt nicht, und man sollte die Grundlagen ändern anstatt entweder die Prostitution "hochzuloben", oder aber die Prostitutierten als verlorene Geschöpfe niederzumachen...
Sorry. Sonst bin ich nicht so ernst.
Zitat: ...stört mich einfach das Problem, dass da wegen Geld gearbeitet wird.
Weswegen denn sonst? Jeder arbeitet für Geld, nur die Branchen unterscheiden sich.
#12.1
on
2006-03-03 01:21
Prostitution ist sicherlich ehrlicher als manche Ehe. Es soll Ehen geben, bei denen man eher von "finanzieller Teilhaberschaft" ohne Bekanntgabe dieser Absicht sprechen würde.
Manchmal ist mieten halt billiger und unkomplizierter als kaufen!
#12.2
on
2006-03-03 10:45
Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
|
CalendarArchivesQuicksearchComments about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:47
Und ganz nebenbei, es steht da
gar nicht das er ausgezeichne
t war. Soviel zu wer lesen kan
n
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 12:45
"In der Kasse war ein niedrige
rer Preis hinterlegt, "
Als
o scheint doch in der Kasse ei
n Preis hinterlegt gewes [...]
Sun, 27.05.2012 12:19
Ach komm, findest Du das jetzt
nicht etwas konstruiert? Ich
denke, man darf auch durchaus
mal an das Gute im Mensc [...]
about Warum aufregen?
Sun, 27.05.2012 11:47
Wer lesen kann...
Der Artik
el war ausgezeichnet. Das heiß
t nicht, dass er besonders gut
war, sondern dass ein P [...]
Syndicate This BlogMeine BlogrollBestatterweblog
Das Moosyversum FRoSTA-Blog Hodenmumps Hostblogger Ingos Blog LawBlog Marcos Blog Oldschool Row for Silence Taxi-Blog Uli's Notizbuch Abbothekenrundschau Automobil-Blog basicthinking beetlebum Belauscht BILDblog Casino-Blogger Compyblog COP – Chaos Orientierte Programmierung Das Kassenmädchen Das Viertel / Bremens Cityblog Das Sonnenkind Daily Me Der Blometriker Der Glaser Doc Rollinger Drink Tank Ehrensenf Essen kommen! Fahrbier Fiatschrauber FinBlog Der Frostmann Fontblog Foodfreak Frau Shopping frl. krise interveniert Gastgewerbe Gedanken. Gurkensenf Heikos Blog Hirnrinde.de Honigblog Ich werde Politiker Indiskretion Ehrensache Isotopp Kaufhaus-per-Klick Keksblog Hans Freitag Kunden aus der Hölle La Melanie Lattmann unterwegs LECKER.de Magerquark Markenblog Marktjagd-Blog Maschinenschraubers Blog Abnehmen mit MC Reimann Medienrauschen Modellbaggerblog Mother of Six Mudder Seemann Nachtportier Netzgeflüster Nickerchen Pfötchen-Blog Pharmama Polizeinotruf Rainbraun Ringfahndung Rubiniablog Saftblog Schatzsucherblog Schockwellenreiter Sprachblog Spreeblick Straßen-Blog der VAJA Bremen Streetgirl Supermarktblog (F.A.Z.) Svenja and the City Taxiblogger Thorbens Blog TruckOnline Turbobrain VW-Bully und andere Oldtimer Die W-Akten-Blog Werbeblogger Wirres zumeinkaufswagen KategorienEs war einmal... |