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Aldiflasche

Natürlich kann jeder Mitarbeiter einkaufen, wo er will.

Aber hier an der Kasse wird kein Getränk aus einer Flasche getrunken, die vielfache und deutlich sichtbare Aldi-Logos auf dem Etikett trägt.

Ein bißchen Feingefühl für sowas sollte man eigentlich schon mitbringen. Was denken denn wohl die Kunden, wenn sie hier an der Kasse sehen, dass meine Mitarbeiter hier öffentlich Aldi-Produkte konsumieren?

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Kommentare

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Jürgen am :

Ganz schön hart finde ich. Oder kommst du deinen Mitarbeitern entgegen, indem sie bei dir vergünstigt einkaufen dürfen?

AH am :

Die paar Cent, die ein Getränk kostet, sollten hier nicht ins Gewicht fallen. Außerdem gibt es doch auch die Sparsamen und ihre Nachfolger, die Edeka-Discountprodukte.
Es geht ja nicht um Dinge, die sich niemand leisten kann, sondern um Wasser oder Sprudel. Und dass es überhaupt erlaubt ist, an der Kasse zu trinken, ist doch sehr entgegenkommend. Bei Aldi und Plus ist das verboten.

Lurker am :

ENTGEGENKOMMEND?

Vorsichtig gesprochen:
Welches legitimes Interesse gibt es daran, daß Mitarbeiter während der Arbeit an der Kasse nichts trinken?

Natürlich sollte das nicht vorkommen, wenn die Kasse von Kunden umlagert ist - ansonsten aber sehe ich da schlicht und einfach kein Problem.

Die Alternative lautet, die Mitarbeiter zum Trinken in die Pausenräume zu verbannen - das ist zwar möglich, m.E. aber betriebswirtschaftlicher Unsinn (weil so unnötige Wege anfallen und u.U. Kassen nicht besetzt sind). Und ich glaube, daß es einen schlechteren Eindruck macht, wenn die Mitarbeiter im Pausenraum verschwinden, als wenn sie kurz einen Schluck trinken.

Ein Fremdmarkenverbot erscheint mir zwar nicht nötig, ist aber schon eher zu verstehen - hier ist es den Mitarbeitern durchaus zumutbar, umzusteigen.

Geek am :

Naja, immerhin steht da ein wenig Elektronik (zum Drüberkippen).

Fabian am :

Das Aldi das einzige ist, was sich deine Mitarbeiter leisten können?

Und das ganze jetzt ohne Ironie: Soweit ich weiss, sind 1500 Euro in Deutschland schon ganz ordentlich... bei uns wären das grademal 70% vom Existenzminimum.... evtl. führst du deren Lieblingsgetränk halt einfach nicht zu einem Preis, den sich die Mitarbeiter leisten können? Schon mal nach den Gründen gefragt? Falls es so ist, kann man ja eine "Umtankstation" einrichten, an welcher die Mitarbeiter ihre mitgebrachten Aldi-Getränke in konforme, neutrale Flaschen umfüllen dürfen.

AH am :

Ich kenne Leute mit Porsche, die bei Aldi einkaufen. Das hat nichts mit Armut zu tun, sondern mit "Geiz ist geil". Ich kaufe bei Aldi auch ein, aber nicht Lebensmittel, sondern Aktionsware. Ich stöbere nun mal gerne und Schnäppchen kann ich nicht so gut widerstehen. Bei Lebensmitteln unterstütze ich lieber den lokalen Einzelhandel. Dort gibt es auch billige Grundnahrungsmittel. Zucker, Salz und Mehl gibt es dort aber nicht nur als billige und vom Händler zum Selbstkostenpreis geführte Eigenmarken. Guckt Euch mal das Zucker/Mehlregal von Björn an, da gibt es viele verschiedene Sorten, sogar Zuckerhüte für Feuerzangenbowle, nach der man sich sonst die Hacken abrennt. Die Vielfalt ist es, die von den Discountern unterscheidet.

Tom am :

Ich versteh' Dich ja schon, aber Zuckerhüte gibt es - auch - in jedem MiniMal ;-)

Helmut S. am :

Wieso hart?

Er hat ja nicht gesagt dass di MA nicht bei ALDI kaufen sollen. Er hat noch nicht mal gesagt, das die Ware nicht ins Haus gebracht werden darf. Aber dort, wo die Kunden es sehen, würde ich auch nicht wollen, das Fremdware konsumiert wird. Oder würdest Du eine Ware kaufen, von der du denkst, das der Verkäufer dieser Ware selbst nicht von Qualität und/oder Preis dieser Ware überzeugt ist? Genau dieser Eindruck entsteht aber, wenn die Kassiererin Aldi-Ware trinkt. Zuhause oder im Pausenraum ist das was anderes, aber wenn´s die Kunden sehen, da hat Björn recht.

Flo am :

Ich seh das eher locker - ich meine, es schliesslich schlichte Realitaet, dass fuer die meisten Aldi und Lidl die guenstige Grundversorgung bereitstellen - zu welchen Konsequenzen, das ist eine andere und weit ausfuehrlichere Diskussion.

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass irgendein Kunde daran Anstoss nimmt, wenn an der Kasse eine Aldi-Flasche steht. Es wird hoechstens die Erinnerung geweckt: "Ach ja, beim Aldi wollte ich ja auch noch Pfand wegbringen" ;-)

Just my 2 cents

Hagen am :

Die MA sollten doch dort einkaufen, wo sie ihr Geld herbekommen, damit sichern sie doch auch ihren Arbeitsplatz. Oder nicht??!!

Mario am :

Tja, fairerweise müsste es dann doch wohl so sein, daß die Getränke vom Arbeitgeber gestellt werden oder zumindest zu einem subventionierten Preis abgegeben werden, oder?

G@ME ST@R am :

ich denke es geht hier nicht darum, wo man seine Lebensmittel kauft, es geht eher darum, dass die gesamte Belegschaft hinter dem Laden stehen sollte.
Da gehört es nunmal zu, dass man Fremdware nicht vor den Kunden konsumiert.

Dana am :

Ich verstehe das Problem nicht ganz erstens stellt man die Flasche ja unten hin wo der Kunde sie nicht sieht und zweitens trinkt man ja nur wenn gerade kein Kunde an der Kasse steht so haben wir das jedenfalls gemacht und so gehört es sich auch.

icewind am :

Irgendwie verständlich... Aber wo soll das hin führen? Wird den Mercedes-Mitarbeitern irgendwann gekündigt, nur weil sie mit 'nem Alten VW Golf zur Firma kommen?

L. am :

Das tut er bestimmt nicht, die Jahreswagen sind zu lukrativ. Vergünstigten Mitarbeiterwagen kaufen und nach einem Jahr verkaufen - und Gewinn dabei gemacht.

Wissender? am :

Die Zeiten sind leider schon lange vorbei. Der Rabatt darf als Einkommen versteuert werden. Dann ist davon nur noch die Haelfte ueber. Und nach einem Jahr muss man Glueck haben, noch den eigenen Kaufpreis (ohne Rabattversteuerung) zu bekommen.

Alex am :

bei einer kleinen tochterfirma wurde das fahren von nicht-mercedes-car-group-fahrzeugen seitens der firmenleitung bereits "bemängelt". begründung war ähnlich.

DonJupp am :

Also ich kann Bjoern sehr gut verstehen. Man hängt sich ja auch keine Werbung der Konkurrenz in den Laden, und ein Aldi-Logo ist nun mal Werbung. Natürlich ist es jedem Mitarbeiter freigestellt, wo er einkauft. Aber es ist nicht zuviel verlangt, wenn er seine Getränke aus neutralen Flaschen trinkt.

Dana am :

Erstens heisst es Mitbewerberber und zweiten hängt sich ja keiner was um den Hals und drittens kann man ja diskret trinken das es keiner sieht.

Eve am :

Und 10573. wäre es weniger peinlich, wären deine drölfzigmalklugen Kommentare auch noch in einer einigermaßen akzeptablen Orthographie verfasst.

Dana am :

Dein Komentar ist ja auch nicht grad besser aber egal,außerdem rege ich mich auch nicht jedesmal auf wenn andere Rchtschreibfehler oder sonnstige Fehler machen.

Anonym am :

10573? Ist das ein Insiderwitz?

Sabrina am :

Darum finde ich es verständlich, wenn Mitarbeiter nicht Produkte "fremder" Hersteller sichtbar in den Laden stellen sollen. Denn wenn die eigenen Verkäuter schon bei Aldi kaufen, warum sollte der Kunde dann bei Edeka oder Spar kaufen. Natürlich können die Mitarbeier bei Aldi und Co. kaufen, aber man sollte das den Kunden nicht so sichtbar unter die Nase binden.

Mitarbeiter bei Esprit, s.Oliver, etc. dürfen im Laden auch nur "ihre" Marken tragen, u.a. mit dem Argument, dass es unangenehm wäre, wenn Kunden die Verkäufer fragen würden, wo denn das Oberteil hänge, das sie da selbst tragen und man sagen müsste: gegenüber im Laden bei H&M.

Didi am :

Ziemlich überhebliche Haltung.

Dudu am :

Vermutung: Du bist nicht selbständig und wirst es auch nie sein.

-pm- am :

wenn schon FREMDArtikel, dann im Pausenraum. Ein Akt von Anstand! ;-)

ingo am :

toll, wie schnell bei sowas immer zu billigster polemik gegriffen wird bloss um sinnlos rummotzen zu können - als ob björns angestellte so wenig verdienen würden dass sie sich beim besten willen keine spar-getränke leisten könnten. da kommen einem ja die tränen, trinken die alle 15 flaschen täglich während der arbeitszeit damit sich das spürbar bemerkbar macht?

und dass es geschäftschädigend wirken kann wenn gerade an der kasse ein konkurrenzprodukt konsumiert wird liegt wohl auf der hand, und jeder der an seinem arbeitsplatz hängt sollte während der arbeitszeit auch zusehen dass er etwas dafür tut ihn zu erhalten.

Eve am :

War es nicht Bitchney Schmiers, der damals von Pepsi ein recht -ähm- lukrativer Werbevertrag gekündigt wurde, weil sie in der Öffentlichkeit beim KillerCoke trinken erwischt wurde? ;-)

Ansonsten:
Eindeutig geschäftsschädigendes Verhalten ebenjener MA. So immens wird der preisliche Unterschied zwischen Spar- und Aldiwässerchen doch wohl nicht sein, oder?
Ansonsten solltest Du vielleicht in Betracht ziehen, Deinen MA gratis ein täglich' Fläschchen Wasser zur Verfügung zu stellen? (Jetzt weiß ich natürlich nicht, wieviel sich dann so im Monat zusammenläppern würde....)

VBK am :

Cuius regio, eius religio!
8-)

de.wikipedia.org/wiki/Cuius_regio,_eius_religio

Lümmel am :

... einfach Aldi-Logo abkleben, fertig ist !!! Ne Rolle "Tape" (Klebeband) sollte doch im Lager liegen. Dann kann sich der Chef auch wieder um wirklich wichtige Sachen Kümmern ;-)

Kein Mensch wird seine Getränke wieder zurück in den Laden stellen, weil ne "Tassen-Tante" irgendetwas, aus was auch immer trinkt. Ich denke, wenn man mal ehrlich ist, ist es doch dem Großteil der Leute egal was die nette Frau da macht, hauptsache Sie kassiert zügig und richtig !

Ich versuch mich mal gerade zu erinnern was meine Kassiererin gestern getrunken hat - oder gar aus was für einer Verpackung ... ... ... *Gelächter*

Mitarbeiterin am :

So ähnlich hat Björn es dann gemacht. Banderole abziehen und fertig. Keine großen Arien. Und daß er danach darüber schreibt, ist doch Sinn dieses Blogs. Und die wirklich wichtigen Sachen kommen schon nicht zu kurz, wenn er seine Gedanken kurz im Blog notiert.
Übrigens, die Mitarbeiter nutzen meistens kleine 0,5l Flaschen, die neben der Tastatur stehen, aus der man mal eben einen Schluck nehmen kann. Vielleicht liegt in der Gefahr für die Tastatur auch das Trinkverbot in anderen Unternehmen begründet. Bei engem Raum und eiligem Trinken kann schon mal der gesamte Kassenbetrieb für Stunden lahmgelegt werden. Bis der Techniker kommt und die Kasse repariert, können notfalls nicht nur Stunden sondern ein ganzer Tag vergehen. Alles schon erlebt hier.

Mitarbeiterin am :

Nachtrag: Unseren kommunikativen Kunden ist es eben nicht egal. Es gab hier im Laden schon lebhafte Diskussionen an der Kasse aus eben diesem Anlass. Hier wird viel mit den Mitarbeitern gequatscht, wir sind ja so eine Art Tante-Emma-Laden. Deshalb haben unsere KassiererInnen auch meistens kleine Flaschen auf der Arbeitsfläche. Damit sie nicht eine trockene Kehle bekommen vom Sabbeln.

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