Eine Kundin stand vor dem Leergutautomaten, an den die rote Lampe leuchtete, und war sichtlich überfordert mit der Situation. Beinahe ein wenig panisch wirkte sie, als sie mich im Vorbeigehen ansprach und um Hilfe bat. Hätte sie zwar gar nicht tun müssen, denn niemals gehe ich so achtlos an Leergtuautomaten vorbei, dass mir eine Fehlermeldung nicht aufgefallen wäre, aber das konnte die Kundin ja nicht wissen und so spekulierte sie, dass etwas kaputt wäre oder der Automat voll sei.
Das Problem war eigentlich keins und vor allem hätte sie es selber lösen können – sogar ohne jegliches technisches Verständnis. Ganz vorne im Annahmeschacht lag noch eine Flasche, die der Automat nicht erkannt hatte und auf dem Display stand die Info, dass man bitte die Flasche entnehmen soll. Das hätte sie einfach tun können, hätte dazu nichtmal einen Zentimeter in die Maschine greifen müssen, und schon wäre alles erledigt gewesen.
Aber so ist's auch gut, denn die Kundin hat sich sehr über die Kompetenz und den persönlichen Service gefreut. Yeah!

Ich hatte mir mal vorgenommen, zu jedem Artikel im Onlineshop auch ein passendes Bild anzubieten. Entweder Bildmaterial direkt vom jeweiligen Hersteller oder selbstgemacht – wichtig war mir nur, dass die Kunden sich unter dem Artikel auch grundsätzlich etwas vorstellen können. Schweren Herzens habe ich mir eben ein "Kein Bild vorhanden"-Bildchen gebastelt.
Der Grund ist einfach: In den alten Picas-Beständen habe ich ein paar Packungen mit "
Katzentoilettenbeuteln" gefunden. Einen Hersteller dazu konnte ich nicht mehr ausfindig machen, über die Artikelnummern bin ich auch nicht weitergekommen und Fotos von den hässlichen, grünen und nichtssagenden Packungen zu machen, hätte die gleiche Aussagekraft gehabt wie "Kein Bild vorhanden".
Hoffentlich siegt in Zukunft nicht die Faulheit, so dass ich mir auch weiterhin für jeden Kleinkram die Mühe mache und ein eigenes Foto erstelle und nicht aus Bequemlichkeit auf mein "Kein_Bild_vorhanden.gif" zugreife. Es gibt genug ja nun schon Onlineshops, die mit sowas zugepflastert sind…
Einsendung von Arne. In einem Rewe-Markt hat er diese Spekulatius entdeckt. Nicht nur, dass wir noch August haben – von dem Aufsteller fehlt sogar schon einiges…
Nächste Woche sind wir dann wohl dran.
Eine Bewerberin hat in ihrem Lebenslauf stehen:
Aushilfe bei Bürger King.
Wie niedlich.
Matthias hat mir diese Bilder eines ehemaligen SPAR-Marktes in Ebersbach geschickt. Der erste Eindruck des gepflegten Gebäudes täuschte etwas über den Inhalt hinweg: Lebensmittel und andere Artikel des täglichen Bedarfs werden dort wohl erstmal nicht mehr verkauft…
Vielen Dank für die Zusendung.
Sven hat mir geschrieben:
Hallo Björn,
ich habe heute bei uns im örtlichen Rewe folgende Situation erlebt.
Während ich noch durch die Gänge gelaufen bin und meine zwei drei Dinge zusammen gesucht habe wurde eine Dame (evt. die Filialleiterin) an die Kasse gerufen. Als ich wenig später zur Kasse ging wurde mir auch klar warum.
An einer Kasse stand ein, na sagen wir mal vom Alkohol gezeichneter Mann, der so mein zweiter Eindruck wohl in der Filiale schon einmal ein gestörtes Verhältnis zu fremder Leute Eigentum hatte. Doch statt dem Herren ein richtiges Hausverbot zu erteilen hat man sich wohl mit ihm so geeinigt das er den Laden genau bis in den Kassenbereich gleich am Ein- und Ausgang betreten darf und sich dort zu "Melden" hat. Dort äußert er seine Wünsche dann einer Mitarbeiterin. Diese sucht die wenigen Dinge dann im Laden raus und macht mit dem Herren am Eingang sofort Kasse. Danach hat er den Laden sofort wieder verlassen.
Ich finde die Lösung für den Herren an sich gut, weil irgendwie muss ja auch er zu Nahrung kommen. Nur braucht man u.a. halt immer einen extra Mitarbeiter und was ist wenn er sich nach ein zwei Bier/Korn zu viel nicht an die Vereinbarung hält?
Hast du so etwas schon mal gemacht bzw. könntest du die vorstellen so etwas auch in deinem Laden zu machen?
Ich habe sowas noch nicht gemacht und wäre auch nicht motiviert, sowas einzuführen. Wenn jemand hier Hausverbot hat, wird das einen Grund haben. Meistens hat die Person hier geklaut oder sich schwer falsch verhalten (z.B. ausländische Kollegen angepöbelt).
Wer Hausverbot hat und glaubhaft um Entschuldigung bittet, dem kann (und habe ich schon häufiger) man diese Strafe erlassen und der Kunde kann einfach wieder selber einkaufen. Aber auf die beschriebene Vorgehensweise hätte ich keine Lust.