Ich denke, diese an unsere "Gurken-Oma" gepappte Aufforderung kommt einem direkten Versuch gleich, ins Blog zu kommen.
Aber mal niedlich.
Vor unserem Wurstkühlregal stand minutenlang ein anscheinend herrenloser Rucksack. Kein Kunde im größeren Umkreis beachtete ihn oder wollte ihn haben. Gefährlich sah er nicht aus, eher vergessen.
Eine Kollegin erinnerte sich: "
Da hat doch eben diese eine Kundin recht lange im Kühlregal nach einer bestimmten Wurst gesucht. Ich bin mir ganz sicher, dass die den stehengelassen hat. Sie hatte den nämlich erst zwischen ihre Füße auf den Boden gestellt und hat dann langsam durch das Regal gearbeitet.
Glücklicherweise war die Kundin sogar noch im Laden. Sie stand gerade an der Kasse und ihre Artikel wurden gerade von meinem Kassierer gescannt. Die Kundin selber guckte etwas verträumt in die Luft, als ich sie ansprach:
Vermissen Sie etwas?
Nöö… Ich gucke hier nur so herum.
Aber vermissen Sie denn nichts von Ihren Sachen?
Nein… Eigentlich nicht.
Aber der Rucksack hier, der gehört doch Ihnen?
Ach, ja, das ist meiner…
Den hatten Sie vor ein paar Minuten da hinten im Laden am Wurstkühlregal stehengelassen…
Ach, ich bin heute ja irgendwie total neben mir.
Ja, definitiv.
Romy hat nun einen neuen Drucker im Büro stehen. Der alte Lexmark E330 hat nach über sechs Jahren Büroeinsatz das Zeitliche gesegnet. Das große Problem beim Neukauf war, dass der neue Drucker zwingend noch einen Parallel-Anschluss haben musste. Nach stundenlanger Suche sind wir tatsächlich (und ausgesprochen überraschend) beim Elektronikverramscher Saturn auf den HP2035 gestoßen. Mal gucken, wieviele zehntausend Seiten der jetzt durchhält.
Eine Kollegin hat die Brötchen zwei Minuten zu lange im Ofen gelassen. Die zwangsläufige Konsequenz war, dass die Brötchen etwas zu dunkel wurden.
Ich: "
Haa, haa, M. macht Schwarzbrötchen."
M.: "
Das sind keine Schwarzbrötchen. Höchstens, ähm, Vollmilchschokoladenbrötchen."
Hihi.
Was für ein Morgen. Ob das was mit dem gestern begonnenen Freimarkt zu tun hat? Seit kurz nach sechs Uhr haben sich die Flaschensammler vor dem Leergutautomaten gestapelt. Einkaufswagenweise haben sie vor allem lose Bierflaschen reingebracht und das Gerät mit nassen, restgefüllten und verdreckten Flaschen an seine Grenzen gebracht.
Dementsprechend sah auch hinterher der Fußboden im Bereich der Leergutannahme aus. Erstaunlich, dass sie doch tatsächlich allesamt ohne große Diskussion den von uns überreichten Wischmop benutzt und den Boden wieder saubergefeudelt haben.