Dieses Schild findet man in den Weiten des WWW auf vielen Seiten und Bildersammlungen. Nur ein Scherz oder ernst gemeint? Mit Sicherheit ist der Hintergedanke schon scherzhaft gewesen. Aber, mal ganz ehrlich, wenn man passionierter Blogger, Twitterer (oder was auch immer) ist, kommt dieses Verhalten irgendwann tatsächlich: Erst kommunizieren, dann reagieren.
Ging mir ja auch schon häufiger so: "
Holst du einen Besen und die Wischmaschine?" – "
Nein, meine Kamera!"
Blogger eben.
Ein etwas morbider, aber doch sehr genial gemachter Kurzfilm über einen Stromausfall in einem Supermarkt und eine Umweltaktivistin als Kassiererin.
(Französisch mit englischen Untertiteln.)
La fin du Monde (english subtitles) from Michael Havenith on Vimeo.
Vielen Dank an Andreas für diesen Hinweis!
Eine Frau, Typ "Supermami", war mit ihrer etwa knapp dreijährigen Tochter hier im Laden. Die Kleine wollte
Neger… Mohren… Schaumzuckerküsse haben, die Mutter griff ins Regal, sah sich die erste Packung von allen Seiten an und legte sie wieder weg. Dann nahm sie die zweite Packung, betrachtete diese – und legte sie wieder weg. Die dritte, die vierte, die fünfte und schließlich nahm sie die letzte Schachtel aus dem Regal, betrachtete sie und legte sie wieder weg. Da meldete sich die Tocher: "
Darf ich die nicht haben?"
"
Nein!", entgegnete ihre Mutter energisch. "
Die laufen am 28.8. ab. Die sind schlecht, die kannst du nicht mehr Essen!"
Genau. Gleich wegwerfen!!!111EINSELF
Eine leere Flasche "Corsica Cola" habe ich auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten gefunden. Das Gebräu heißt nicht nur so, sondern wird auch in Furiani auf Korsika hergestellt. Zumindest steht das so auf dem Etikett.
Unser abgepacktes Geflügelfleisch bekommen wir mitunter vom Hersteller schon mit roten "
Sonderpreis"-Aufklebern. Diese Aufkleber besagen dann nicht, dass das Produkt wegen eines knappen Verfallsdatum zum hakben Preis zu bekommen ist, sondern einfach nur, dass der Kilopreis des Inhalts günstiger als normal ist:
Ich
vermute, dass es auch Schilder gibt, auf denen "
Aus der Werbung" steht. Anders kann ich mir dieses Konstrukt nicht erklären:
Klingt irgendwie nach einer Fernsehshow.
Ein alter Laptop mit Wlan-Karte, ein VGA-Video-Konverter und (erstmal) unsere beiden Filmchen "Ein Tag im Supermarkt" und der Halloween-Teaser im Wechsel – und schon ist das Unterhaltungsprogramm für die Wartenden vor dem Leergutautomaten fertig.
Planung, darüber Eigenwerbung für den Laden und die Serviceleistungen, eventuell Nutzungshinweise für den Leergutautomaten, aber auf jeden Fall Hinweise auf die aktuelle Wochenwerbung laufen zu lassen, gibt es natürlich auch schon.
Der "
Flieger" nennt sich "Nightlife Navigator" und soll Interessierten mit Veranstaltungstipps und Anzeigen von Clubs und Discotheken durch das Nachtleben hier in der Stadt helfen. Der "Flieger" ist im A6-Format und hat 40 Seiten, zumindest trifft das für die mir vorliegende Juli-Ausgabe zu.
Was ich nun damit zu tun habe? Nun, eine Mitarbeiterin der Redaktion kam vor ein paar Tagen hier in den Laden und hat mir erklärt, dass sie das kostenlose Heft nicht nur einfach irgendwo auslegen wollen, sondern dass sie ein paar feste Verteiler einrichten möchten, in denen der "Flieger" regalmäßig und vor allem hervorgehoben in einem kleinen Ständer zu finden sein wird. Dafür werden diese Verteilerstationen auf einer Karte im Heft markiert und haben die Möglichkeit, kostenlos mit kleinen Anzeigen oder Couponaktionen im Heft zu werben.
Auf's Nachtleben habe ich persönlich überhaupt keine Lust, aber den Vertrag für diese kleine Kooperation habe ich gerne unterschrieben.
Vor etwas mehr als zwei Jahren hatte ich bei mir hier im Büro einen kleinen, batteriebetriebenen Rauchmelder installiert. Die Sorge, dass die Leuchtstoffröhren die Funktion des kleinen Gerätes beeinträchtigen könnten, blieben unbegründet – und auch generell macht der Melder einen guten Job: Das Ding fing vorhin an, lautstark herumzukrähen. Vor Schreck bin ich beinahe vom Schreibtischstuhl gefallen.
Was passiert war?
Nun: Wir haben hier in dem Raum vor meinem Büro zwei Backöfen für unsere Aufbackbrötchen stehen. Den großen benutzen wir mehrmals täglich, den kleinen seit ein paar Jahren gar nicht, zumindest nicht als Ofen. Dafür als kurzfristige Lagerfläche für belegte Brötchenbleche. Er war zwar ausgefegt, aber letztendlich hatte sich im Laufe der Zeit wohl doch eine größere Menge Körner, Krümel und Staub angesammelt, die an den Wänden und in den Ritzen hafteten.
Jetzt hatte ich allerdings vor, den Ofen zu benutzen und wollte ihn dazu richtig schön vorheizen lassen. Mit entsprechender Wirkung: Bis die Reste im Ofen verbrannt waren, dauerte es eine Weile und der Rauch, der durch die Ritzen drang, nebelte unsere "Brötchenküche" sowie mein Büro leicht ein. Kaum sichtbar war der Nebel, aber doch stark genug für den Rauchmelder.
Ausschalten ließ er sich nur dadurch, dass ich die Batterie entfernte. Dabei fiel mir unten im Batteriefach dieser geistreiche Hinweis auf…