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SO war das sicherlich nicht gedacht...

Uns war in den letzten Tagen immer wieder ein ziemlich heruntergekommener Mann hier im Laden aufgefallen. Besonders markant waren unter anderem seine "Arbeitsbekleidung" in Form einer bedruckten Jacke und eines um den Hals hängenden "Dienstausweises" einer Obdachlosenzeitung.

Straßenzeitungen haben generell den Sinn, dass ihre Verteiler auf diese Weise eine Tätigkeit ausüben, auf diese Weise in Kontakt mit der Gesellschaft bleiben und nebenbei noch ein kleines Einkommen erzielen. Vor allem sollen sie aus der Situation herausgebracht werden, klauen zu müssen – was in diesem Fall offenbar nicht viel geholfen hat. Aber ausgerechnet in seiner offensichtlichen Rolle als "freier Mitarbeiter" der Zeitung macht die Sache in meinen Augen doppelt unangenehm.

Telefonieren an der Kasse

Die Thematik hatte ich hier ja schon häufiger, aber ganz aktuell habe ich wieder einmal mitbekommen, wie ein Kunde, der an der Kasse am Anfang einer (inzwischen schon längeren) Schlange gerade an der Reihe war, plötzlich sein Handy zückte, sich etwas von der Kasse entfernte und in aller Seelenruhe telefonierte.

Seine Waren waren natürlich bereits in der Kasse verbucht und die Bitte meiner Kassiererin, doch erstmal seine Sachen zu bezahlen, quittierte er mit einer recht harschen und gernervt wirkenden Reaktion.

"Fasse dich kurz" gilt wohl eben leider doch nur für öffentliche Fernsprecher und nicht für das private Handygespräch am Anfang einer Warteschlange. :-|

Unnützes Wissen bei Facebook

Timo hat mich auf einen Schnipsel aus der Facebook-Gruppe "NEON Unnützes Wissen" hingewiesen:



Seine Frage an mich ist, ob sich diese Zahl mit meinen Erfahrungen deckt. Ehrliche Antwort: Keine Ahnung. Ich habe es hier bei mir im Laden nie gestoppt und ausgewertet...

Nachtrag: Obwohl... Bei genauerer Betrachtung... Jeder zweite Kunde, der sich wegen der Wartezeit beschwert, steht schon "seit einer halben Stunde" da herum. Daraus müssten sich doch Rückschlüsse ziehen lassen. :-)

Kochbananen

Seit dieser Woche haben wir übrigens Kochbananen hier im Sortiment. Ich habe mich bislang noch nicht getraut, sie mal zu probieren. Uns wurde versichert, dass die im Grunde "wie Kartoffeln" schmecken sollen. Aber ihr wisst ja: Wat de Buur...

Wie auch immer: Ich glaube nicht, dass die Kochbananen hierzulande jemals eine ernsthafte Konkurrenz für Kartoffeln werden könnten.


So sind sie, die Geschmäcker

Eine Kollegin und ich empfahlen einem Stammkunden einen "guten" Bio-Rotwein. Ich schreibe "guten" nicht deshalb in Anführungszeichen, weil ich es nicht so meine, sondern weil Geschmack nunmal immer eine sehr subjektive Empfindung ist und wir den Wein nunmal für ausgesprochen lecker halten. Etliche positive Rückmeldungen von Kunden haben uns auch im Laufe der Jahre immer wieder in der Richtigkeit dieser Empfehlung bestätigt.

"Fürchterlich!", beklagte sich der Kunde. "Ich habe ein Glas probiert und den Rest dann weggeschüttet. Den mochte ich überhaupt nicht."

Schade um den schönen Wein, aber so ist es nunmal.


PS: Bevor mich die Wein-Profis erschlagen: Ich mache "gut" hier ausschließlich am Geschmack fest. Die anderen Eigenschaften interessieren den Ottonormalkunden nämlich nicht.

Keine Fundstücke mehr aus der Batteriesammelbox

Beim Klick auf den Zufalls-Blogeintrag "3 Uhren" fiel mir auf, dass ich schon lange nicht mehr über kuriose Fundstücke in der Batterie-Sammelbox berichtet habe.

Dies ist aber auch einfach zu erklären: Früher hatten wir eine relativ kleine Kunststoff-Sammelbox auf dem Packtisch stehen. Wenn das Ding voll war, haben wir den Inhalt in einen großen Korb im Lager gefüllt. Wenn der voll war, haben wir den Inhalt in die Rückgabekartons umgefüllt. Dabei tauchten eben immer wieder die unterschiedlichsten Merkwürdigkeiten auf.
Irgendwann sind wir darauf gekommen, dass die Kartons oben eine kleine Öffnung haben und dass man sie so auch direkt auf den Packtisch stellen könnte. Sind zwar klobiger als der Kunststoffbehälter, aber a) passen mehr Batterien rein und b) braucht man sie nicht zweimal umzuschichten.

So haben wir weniger Arbeit und ihr weniger zu lesen.