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ME-VT-CT-MA-NY-DE-HI-OR

Nachtrag in Form eines Gastbeitrags von Marcus zur "Dose aus Singapur", die ich am 3. November gezeigt habe. Vielen Dank dafür, ich lasse das mal ohne weiteren Kommentar hier stehen:
Moin moin.

Als ich in den USA war, fiel mir auf, dass das Pfandsystem da sogar je nach Bundesstaat unterschiedlich ausfaellt.

"ME-VT-CT-MA-NY-DE-HI-OR" bezeichnet dabei die Bundesstaaten, in denen man fuer die Flasche 5 cents zurueckbekommt.

Macht in der Praxis da aber auch keiner, bzw. zum Teil schmeissen die Leute ihre leeren Flaschen in Kisten vor ihrem Haus,
wo diese dann von Obdachlosen mitgenommen und eingetauscht werden. Zumindest in der Region um Boston.

Das Geschenk zum Achtzigsten

Ihr Vater wird am Wochenende immerhin schon achtzig Jahre alt und zu diesem runden wie stattlichen Geburtstag soll es ein ganz besonderes Geschenk sein: Ein Präsentkorb voller Leckereien sollte es werden. Gerne.

Nun, meine Einstellung zu Präsentkörben ist, dass sie (vor allem) Dinge enthalten sollten, die man sich eben nicht mal eben zwischendurch gönnt. Also eher aussergewöhnliche oder besonders hochwertige und/oder exklusive Produkte.

Nicht so in diesem Fall. Die Kundin wollte vor allem Konserven haben: Pilze, Spargel, Mais, Pfirsiche, saure Gurken, eine Packung Zucker, etwas Tee, Kekse, zwei kleine Packungen Lebkuchen und zwei nicht sonderlich gute Flaschen Wein.

Wird natürlich auch gemacht. Aber doch irgendwie seltsam. :-|

PLUS-Einkaufswagen unter dem Straßenbaum

Am 17. August berichtete ich davon, dass ich immer wieder meine Einkaufswagen von einer bestimmten Stelle hier in einer der Seitenstraßen zum Laden zurückschiebe. Mit Street View habe ich mir den Ort eben auch mal angesehen. Und, wen wundert's, es steht ein Einkaufswagen unter besagtem Baum. Aber wenigstens keiner von meinen. :-P


Meine Läden in Google Street View

Was für eine Freude: Endlich sind die Bilder aus Bremen in Google Street View verfügbar. Natürlich musste ich mir zuerst ansehen, wie die beiden Läden aussehen. Dazu brauchte ich eigentlich gar nicht lange zu suchen, denn entliche Leser hatten mir schon die entsprechenden Links zugeschickt. Danke dafür. :-)

Hier der Markt in der Gastfeldstraße. Das Bild muss irgendwann zwischen Juni 2007 und Mitte Februar 2009 entstanden sein, denn wir hatten schon 24 Stunden geöffnet, aber ich hatte noch den auf weißem Papier gedruckten Hinweis auf die 24-Stunden-Öffnung im Fenster hängen.
Warum das Plakat mit den Gemüseangeboten und eines der anderen Aktions-Plakate allerdings unkenntlich gemacht worden sind, kann ich nicht sagen.



Apropos unkenntlich: Irgendein Volldepp hat doch tatsächlich veranlasst, dass das Gebäude Ecke Münchener Straße und Starnberger Straße in Bremen Findorff unkenntlich gemacht wird. Uhuuhuuuuuuuu, gut, dass das Gebäude jetzt nicht mehr zu sehen ist. Das hässliche Gemäuer hätte sowieso keinen interessiert. Jetzt wird die Privatsphäre aller Mieter so richtig geschützt, jawoll! Allen bösen Einbrechern hat da jemand aber ein richtig gemeines Schnippchen geschlagen...

Hier ist das Haus übrigens noch einmal in voller Pracht zu sehen.

Aber zumindest ist mein Laden im Erdgeschoss noch zu erkennen. Sonst hätte ich nämlich dafür gesorgt, dass die Verpixelung im unteren Bereich rausgenommen wird. :-|


Scho(c)kospinne

Kein schönes Foto, zumal ich es mit meiner Handykamera abfotografiert habe. Aber wenn man genau hinsieht, kann man Schoko-Ingwerstäbchen erkennen, die ich in einer Werbeunterlage für Weihnachtssüßwaren eines Bio-Lieferanten entdeckt habe.



Den Zettel hatte ich an meine Tastatur gesteckt und als ich nach längerer Abwesenheit flüchtig aus dem Augenwinkel hinschaute, hat mich fast der Schlag getroffen. Nicht, dass ich Angst vor Spinnen hätte. Aber wenn so eine fette Vogelspinne plötzlich unerwartet neben einem auf der Tastatur hockt. Nun... :-O


Bio nicht!

Zwei Kundinnen unterhielten sich vor dem Wurstregal und konnten sich offenbar nicht entscheiden, was sie nun kaufen sollen. Ein paar Gesprächsfetzen drangen zu mir ins Büro:
"Wie wäre es mit der hier?"

"Nein, das ist Bio! Bio will ich nicht."
Von dieser Einstellung habe ich ja hier schon häufiger berichtet. Ganz offensichtlich hat da eine ganze Branche ein Imageproblem.

MERIAN Bremen

1982 gab es das letzte MERIAN-Magazin, dass sich der Stadt Bremen gewidmet hat. Heute, also 28 Jahre später, gab es wieder eine Bremen-Ausgabe. Gestern schon wurde sie in allen Tageszeitungen angekündigt, heute Morgen kamen die Hefte endlich in den Handel – auch zu mir.



Die Erwähnung auf Seite 8 finde ich jedenfalls supernett und erfüllt mich schon mit einem gewissen Stolz. Auch wenn vielen die MERIAN-Hefte offenbar gar nicht kennen – meine erste Begegnung mit ihnen war irgendwann in meiner Kindheit. Für mich sind die Hefte eine Institution mit einem gewissen Wert und nicht nur "irgendein Heft". Vielen Dank, liebe Merian-Redaktion!



Jetzt wissen die Touris, wo sie einkaufen müssen. :-)