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Frage zur Artikelanzahl

Hannes hat eine Frage zur Artikelanzahl:
Hallo Herr Harste,

da Sie der einzige mir "bekannte" Supermarktbesitzer sind, habe ich eine Frage an Sie: Wieviele Artikel (ca.) führt ein durchschnittlicher Supermarkt in Deutschland? Für die Berechnung des erwarteten Datenaufkommens in einem Forschungsprojekt wäre eine Schätzung hierfür sehr nützlich.

Vielen Dank und viele Grüße.
Das ist vor allem deshalb schwer zu sagen, weil "Supermarkt" im allgemeinen Sprachgebrauch im Grunde jedes SB-Lebensmittelgeschäft einschließt – vom Harddiscounter bis zum SB-Warenhaus am Stadtrand.

Harddiscounter (Wie z.B. Aldi und Lidl) haben mit 1500-2000 Artikeln ein sehr überschaubares Sortiment. Die großen SB-Warenhäuser (wie z.B. real,-) haben dagegen durchaus mehrere zehntausend Artikel im Angebot. Natürlich nicht nur Lebensmittel, sondern eben auch große Non-Food-Sortimente.

Mit dem "durchschnittlichem Supermarkt" dürfte in der Frage aber vermutlich der typische Verbrauchermarkt als Nahversorger gemeint sein. So wie meine beiden Läden und im Grunde alle anderen selbstständig betriebenen Märkte.
Je nach Betreiberphilosophie und Ansprüchen an den Standort werden sich die Geschäfte aber in einem Bereich von 10-20 Artikeln pro Quadratmeter Verkaufsfläche bewegen.

Bargeld oder Karte?

Christian hat eine Frage zu Zahlungsmitteln:
Was ist dir lieber: Bargeld oder Karte?

Hintergrund ist der, dass ja beide Zahlungsarten Kosten verursachen. Bei Kartenzahlung wollen ja der Terminalbetreiber und Co. Ihre Umsatzbeteiligung haben und größere Mengen an Bargeld ziehen dann die "bösen Buben" an und auch der Geldtransporter will bezahlt werden (ich gehe mal nicht davon aus, dass Du die Einnahmen eines Tages selber zur Bank bringst).

Zum einen sieht man in vielen Läden Schilder wie "EC-Kartenzahlung bitte erst ab 10 ?" zum anderen aber auch vermehrt das Angebot sich beim Einkauf mit der EC-Karte auch Geld vom Konto auszahlen zu lassen. ich denke, dass dieser Service auch der Verringerung des Bargeldbestandes dient.
Ich habe es hier im Blog schon häufiger erwähnt und mitlesende Kunden könnten dies bestätigen: Bei mir gibt es keinen Mindestbetrag für eine Kartenzahlung. Wenn es ein Kleinstbetrag von deutlich unter einem Euro ist, verdreht man zwar im Geiste schonmal die Augen – aber das war's dann auch schon.

Mir sind Kartenzahlungen lieber als Bargeld, denn dadurch verringert sich der Bargeldbestand. Und nicht nur die reinen Kartenzahlungen: Dass ich hier meinen Kunden anbiete, Bargeld abzuheben, hat durchaus einen ernsten Hintergrund: Der Bargeldbestand wird noch weiter reduziert. Dem stehen zwar die anfallenden Transaktionskosten gegenüber, aber das ist mir die Sicherheit wert.