Maccabee – Ein Bier aus Israel.
Ich verstehe zwar kein Wort von dem, was auf der Flasche steht, aber zumindest die englische Wikipedia hält ein paar Informationen dazu bereit.
Ich glaube, dieser Bereich des Ladens hat sich bislang am stärksten verändert. Auf dem Boden erkennt man noch die Ränder der Stelle, an der einer der Kaiser's-Kassentische standen und das grüne Ding da in der Ecke war eine altersschwache Kartonbox, die ebenfalls während der Umbauarbeiten auf dem Schrott gelandet ist.
An dieser Stelle wurde noch vor der Geschäftseröffnung der Backshop einer Bäckerei installiert, den wir in der Folge auch tatsächlich zwei Jahre als Untermieter hatten. Nachdem die Bäckerei im Herbst 2002 aus Rentabilitätsgründen ausgezogen war, haben wir auf der entstandenen Fläche die "Faire Woche" durchgeführt. Wie man auf diesen Bildern noch gut sehen kann, steht der Holzverschlag noch, der als Vorbereitungsraum für die Bäckerei diente. Kurze Zeit später haben wir das Kabuff dann auch noch abgerissen und die Verkaufsfläche des Ladens erweitert.
Meine Fliesen hier im Laden mussten sich ja in der Vergangenheit schon öfter der Kritik meiner Leser stellen. Sie sind nunmal alt und ein kompletter Austausch wäre wirtschaftlich nicht zu vertreten. Aber zumindest die am schlimmsten beschädigten Platten wurden gegen neue ausgetauscht. Vor allem der Eingangsbereich sah sehr, sehr schlimm aus:
Etliche Löcher und eine starke Beschädigung an der Stelle, an der das Drehkreuz zum Öffnen immer hin und her geschoben wurde.
Im Rest des Ladens wurden nur einzelne Fliesen getauscht, aber für den Eingangsbereich hatten wir beschlossen, großflächig den Bodenbelag zu erneuern.
Vor knapp einem Jahr (oha, so lange ist das schon wieder her..?) erwähnte ich die damals in den Medien recht präsente Thematik, dass Abfälle (und eben auch noch brauchbare Lebensmittel) in Supermarkt-Müllcontainern mit Chemikalien übergossen wurden, damit Containerern das Leben schwer gemacht wird.
Interessant war in dem Zusammenhang auch die Diskussion, ob man nun die Mitarbeiter der Supermärkte für eventuelle Folgen (z.B. Gesundheitsschäden) haftbar machen kann oder ob dieses Verhalten sogar schon mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt kommen könnte.
Nun gab es ja schon häufiger Rückrufe aufgrund von Verunreinigungen von Produkten, zum Beispiel mit Glasstücken. Mitunter sollen diese aus dem Verkauf genommenen Packungen direkt vor Ort entsorgt werden. Also landen sie im Müllcontainer.
Und jetzt kommt die ach so theoretische, sich aber nach der alten Diskussion beinahe aufzwängende Frage: Was ist, wenn diese scheinbar "guten" Produkte jemand aus dem Container mitnimmt, verzehrt und sich (schwere) Verletzungen, ggf. sogar mit Todesfolge zuzieht?
Hätte man einen Warnhinweis dranhängen sollen? "Lebensgefahr!" – oder sollte nicht generell bei "Abfällen" (Inklusive "weggeworfene noch verzehrfähige Lebensmittel") genug viel Skepsis vorhanden sein?
In der letzten (oder sogar schon vorletzten?) Micky-Maus war ein kleiner "Micro-Spion", ein kleines Gerät, mit dem man ganz leise und ganz weit entfernte Geräusche und stimmen total laut und deutlich hören kann. Naja, vermutlich braucht man dafür die Fantasie eines Kindes.
Wie auch immer: Bei uns im Lager lag im Korb mit den alten Zeitungen auch so ein Magazin. Die Folie war aufgerissen und mein Spieltrieb sagte mir, dass ich unbedingt den Spion ausprobieren sollte. Erfolglos, das Dingens wollte einfach nicht funktionieren.
Später klärte mich eine Kollegin darüber auf, dass ein Kunde mit seinem Sohn so ein Heft umgetauscht hatte, weil das Spielzeug nicht funktionierte. Das kaputte hätte sie anschließend zu den anderen Remittenten gelegt.
Luis hat mich gefragt, was ich von Premium-Cola halte.
Ich kenne die Premium-Cola schon seit einigen Jahren und finde die Idee dahinter sehr löblich. Eigentlich ein cooles Produkt. Besonders hinweisen möchte ich auf die sehr interessante Fotostrecke zur Produktion der Cola.
Leider wollte man mit dem coolen Produkt nur in ausgewählte Läden und dazu gehörte vor einigen Jahren nicht mein "außergewöhnlicher Supermarkt", wenngleich das Getränk hier gut reingepasst hätte. Dann eben nicht...
Eine Rechnung habe ich (nachweisbar) bezahlt. Die Bankverbindung und auch die angegebene Rechnungsnummer stimmten definitiv. Trotzdem habe ich nun eine Mahnung bekommen, in der auch gleich sehr direkt damit gedroht wird, die Angelegenheit an ein Inkassobüro zu übergeben.
Muss ich die Angelegenheit aufklären? Irgendwie habe ich keine Lust, mir nach dem Tonfall auch noch Mühe zu machen. Sollen die doch selber ihre Kontoauszüge überprüfen.
"Ich habe das Deo bestellt, da bin ich hundertprozentig sicher!", erklärte mir eine Kollegin. "Das Regal ist aber komplett leer und die Ware ist doch gestern erst geliefert worden!"
Der Artikel war nicht nur bestellt, sondern auch geliefert worden, wie ein Blick auf den Lieferschein zeigte. Mist. Geklaut? Ich wälzte die Videoaufzeichnung und wurde schließlich am Vorabend fündig. Ein Mann, den ich nicht kannte, aber den zwei Kolleginnen sofort als Stammkunden aus den Abendstunden identifizierten, stopfte sich sämtliche Spraydosen in die Ärmel seiner dicken Daunenjacke.
Wer für den Eigenbedarf "Axe" klaut, hat es eigentlich auch nicht besser verdient. Aber vermutlich geht das Zeugs in irgendwelchen Kiosken oder Quickschops oder sogar auf einem Flohmarkt über den Tisch.
Ohmann, das ist so frustrierend.
Aber die Videoaufzeichnung von dem Diebstahl sichere ich. Und wenn der Typ noch einmal wiederkommt, ist er fällig.
Regale aufstellen war – verständlicherweise – eine unserer Hauptbeschäftigungen während des Umbaus. Das reine Zusammenstecken der einzelnen Regalteile war dabei allerdings die kleinste Arbeit. Viel aufwändiger war es dagegen, die vielen Einzelteile zu säubern. Die Rückwände konnte man einfach am Stück putzen, nachdem sie in die Säulen eingehängt und bevor die Fachböden eingehängt wurden:
An die hässliche Wand links im Bild kommt demnächst noch ein Kühlregal. Ganz links vorne, etwa am Bildrand, befindet sich die Tür zu dem Nebenraum, in dem wir derzeit hauptsächlich Brötchen aufbacken und durch den man in mein neues Büro gelangt.
Hinten im Bild steht das alte große (ca 12 Meter) Kühlregal, das im im Laufe der Umbauarbeiten noch durch ein nagelneues Kühlregal ausgetauscht wurde. Angeblich, weil es technisch k.o. war. Damals musste ich das einfach gutgläubig hinnehmen, aber heutzutage hätte ich das dreimal prüfen lassen – immerhin hat das neue Regal rund 60.000DM gekostet.
Blick von der Kassenzone in Richtung Lagertür. Kahl, schmutzig und trostlos ist noch alles. Die Ware wird es viel später kommen und zunächst werden wir etwas gegen den Dreck auf den alten Regalen unternehmen...