Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lag ein Bilderrahmen. Um ihn darin zu entdecken, bedurfte es keiner tiefgründigeren –ähm– "Forschungsarbeit", denn das Foto lag ziemlich weit oben.
In dem kleinen Rahmen steckt ein schwarzweißes Foto einer recht hübschen Frau, die ich spontan zwar nicht für eine Kundin, aber doch tatsächlich für eine Ex von mir selber gehalten habe. Bei näherer Betrachtung war sie es dann aber doch nicht.
Da muss aber jemand sehr böse oder enttäuscht gewesen sein. Die Kleine ist echt niedlich.
Apropos Ex: G.U., liest du hier zufällig noch hin und wieder mit?
Diese Bierdose stammt aus England und ist vorhin auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten aufgetaucht. Besonders aufgefallen ist mir das Design der Dose. Ich find's cool.
Auch bemerkenswert finde ich die für unsere Verhältnisse "normale" Füllmenge von 500ml. Ich dachte, sonst gibt es nur Achtelgallonen und ähnlich krumme Maße...
Hier überschneiden sich zwei Geschichten, die eigentlich jeweils einen eigenständigen Blogeintrag ergeben hätten. Darauf gekommen sind wir eher zufällig, weil eine Kollegin sich wunderbar Gesichter merken kann.
Teil 1:
Zwei Heranwachsende benahmen sich vor einigen Tagen im Laden ausgesprochen verdächtig. Ich ging ins Büro und sah ihnen schließlich über die Videoanlage zu. Irgendetwas fummelten sie an ihrer Tasche herum, gingen zu einem anderen Regal, griffen dort hinein und quetschten sich schließlich an der Kasse vorbei, ohne etwas zu bezahlen.
Ich sprach sie zwar am Ausgang an, und unterstellte ihnen direkt, dass sie etwas eingesteckt hätten. Statt irgendetwas zuzugeben, protestierten sie lautstark. Ich entschuldigte mich noch demonstrativ und ließ sie gehen.
Hinterher sah ich mir die gesamte Aufzeichnung ihres Besuchs hier noch einmal an. Sie hatten tatsächlich mehrere teure Elektronikfeuerzeuge aus dem Regal genommen. Und an der Stelle, an der sie in das Regal griffen, haben sie die leeren Packungen versteckt.
Ich nahm mir vor, aufzupassen und sie bei ihrem nächsten Besuch hier im Laden mit der Tat zu konfrontieren. Bislang habe ich sie aber nicht wiedergesehen.
Teil 2:
Ein Kollege beklagte sich bei mir über einen Kunden, der immer wieder seinen Bon regelrecht aus dem Automaten reißen würde, während dieser aber noch gedruckt wird. Dadurch würde es immer wieder Papierstaus geben und man müsste jedes Mal den Drucker öffnen und die Bonrolle neu einfädeln.
Nachdem sich dieser Kunde offenbar einen Spaß daraus macht, diesen Fehler immer wieder regelrecht zu prvozieren, bat mich mein Mitarbeiter nun darum, diesem mit Hausverbot zu drohen oder es sogar gleich zu erteilen. Dazu muss man sagen, dass mein Mitarbeiter ein extrem ruhiger und sehr geduldiger Mensch ist und nicht gleich ausrastet. Da er genug Kompentenz hat, darüber entscheiden zu können, stimmte ich seinem Vorschlag zu. Es ist also nicht so, dass wir hier willkürlich hinauswerfen, weil sie versehentlich irgendeinen Bagatellschaden verursacht haben.
Der anfangs erwähnten Kollegin zeigte ich heute die Bilder von dem Kunden, der die Bons immer wieder aus dem Gerät reißt. Ihre erste Reaktion: "Das sind doch die, die hier die Feuerzeuge geklaut haben."
Tatsächlich, nun erkannte ich sie auch. Okay, wenn die nur ein Hausverbot bekommen, können die sich schon freuen. Mal gucken, wie sie reagieren, wenn ich gleich mit der Polizei drohe. Aber dazu müssen sie nun erstmal wiederkommen...
Blogleser Peter hat mir ein Foto eines SPAR-Markts in dem kleinen Örtchen Skibet / Østengård in Jütland zukommen lassen. Dazu schreibt er:
Weit und breit findet sich dort nicht einmal ein Restaurant o.ä., so dass der SPAR meine letzte Rettung nach sonntäglicher Wanderung durch die Wälder und Umgebung war.
Ansonsten wäre ich wohl verhungert, zumindest kam es mir so vor 
Der Laden hat übrigens 7 Tage die Woche von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
Wir dürfen nachts, die Dänen am Sonntag. Fair verteilt.
Vielen Dank für das Foto:
Interessant finde ich übrigens das "KWIK SPAR"-Logo. Das sieht irgendwie nicht original aus. Zumindest wirkt das "W" so, als wenn es irgendjemand aus Fragmenten der anderen Buchstaben selber zusammengebastelt hätte.
Bei
dieser (inzwischen beendeten) Ebay-Auktion habe ich natürlich nicht mitgeboten, aber das Gebäude hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit
meinem Laden im Stadtteil Findorff.
Dank an Jens für den Hinweis.
Auch auf die Gefahr hin, dass gleich wieder welche "
WERBUNG!" brüllen: Die Dr. Oetker Tiefkühlpizza "Traditionale" ist definitiv die beste Tiefkühpizza, die ich jemals gegessen habe: Zart knuspriger Teig, der trotzdem weich und fluffig ist und Zutaten schmecken nach dem, was sie sind.
Kleiner Wermuthstropfen: Die Zutatenliste ist mir etwas zu umfangreich. Wenn sich diesbezüglich Dr.Oetker mal ein Beispiel an FRoSTA nehmen würde, wär's der Hammer! Ansonsten habe ich bislang von allen Seiten nur positive Stimmen über das Produkt gehört. Aber warum Oetker da u.a. Dextrose, Laktose, Zucker, Verdickungsmittel, Sojaeiweiß, Karottenpulver, Eipulver, Malzextrakt, Milcheiweiß und Emulgatoren reinkippt, will ich lieber gar nicht wissen...