Skip to content

Beschissen

Manche Kunden, vor allem, wenn sie aufgrund übermäßigen Alkoholksonsums oder möglicherweise auch aus anderen Gründen nicht mehr ganz Herr ihrer Sinne sind, sollte man nicht auf die Toilette lassen. Dann hat man eben mal keine Kundentoilette oder darf "aus Versicherungsgründen" niemanden in die Nebenräume lassen. Punkt, fertig aus.

Ich erspare euch die Details.

Käse, Wodka, Rum

Eine Zeitlang haben wir ja immer und immer wieder leere Käsepackungen an einer bestimmten Stelle im Laden gefunden.

Anfang November erwischte ich den Typen, der dafür (oder zumindest einen großen Teil davon) verantwortlich war als "den ersten Ladendieb der Woche".

Zwei Wochen später präsentierte mir die Nachtschicht die Kopie eines erwischten Ladendiebes. Er hatte versucht, eine Flasche Wodka zu stehlen. Der Name des Täters weckte sofort Erinnerungen: Der Typ mit dem Käse.

Und nun haben wir ihn schon wieder bei einem Ladendiebstahl erwischt. Es folgten die beiden Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Ladendiebstahl und vielleicht hat er jetzt ja die Bedeutung des Begriffs "Hausverbot" verstanden. Ich befürchte allerdings, dass wir mit dem Kerl noch häufiger zu tun haben werden. :-(

DPG-Logos am laufenden Band

Hallo Shopblogger,

Vor einiger Zeit habe ich in deinem Blog einen Eintrag über DPG Pfandaufkleber gelesen, den finde ich aber nicht mehr.

Wir importieren Softdrinks aus den USA und verwenden diese Aufkleber um ausländische Einweg Gebinde in den DPG Kreislauf zu bringen.
Hier mal ein Foto eines kleinen Streifens DPG Aufkleber (ja, es gibt sie tatsächlich ;-))

Die Aufkleber werden übrigens von nahezu allen Getränkemärkten (Auch mit Automaten) hier in der Gegend korrekt angenommen.
Interessant. Vielleicht sollte ich mir diese Aufkleber auch mal rollenweise besorgen, falls ich doch wieder selber Softdrinks aus dem Ausland anbieten möchte. Ich hatte ja eine Zeitlang Getränke aus England im Angebot, aber seit der Einwegpfandregelungen ist das ja alles eingeschlafen.

(Andererseits muss ich mir um die Organisation im Onlineshop dringend generelle Gedanken machen. Die mittlerweile fast Jahre Onlinehandel mit Lebensmitteln, die keine lange Haltbarkeit haben, brachten einiges an Erfahrungen und auch Problemen mit sich. Die ständige Gratwanderung zwischen dem Risiko des Ablaufens und der ausreichenden Vorrathaltung hat so manchen Euro gekostet und sicherlich auch einige Kunden verärgert, die entweder Ware mit zu knappem MHD bekommen haben oder denen ich eine unvorhergesehene Nachlieferung schicken musste, was Stress für den Kunden und Portokosten für mich bedeutet...)


Ritter Sport Olympia im Standardsortiment

Noch einen kleinen Nachschlag für alle "Ritter Sport Olympia"-Fans: Die Sorte geht nun vom "Limited Edition"-Status wieder in das normale Ritter-Sport-Sortiment über. Dementsprechend trägt die Packung (siehe unten) auch keinen "Limited Edition"-Schriftzug mehr.

Ermöglicht wurde das übrigens durch die rege Beteiligung der "Olympia"-Fans, die gebloggt und Videos gedreht haben. Manche eben auch weniger erfolgreich. Hüstel... :-)

PS: War eigentlich überhaupt jemand auf der "Ritter Sport Comeback Retro Party In Gold" in Hamburg, zu der ich vor einigen Monaten die Eintrittskarten verlost hatte? Ich habe von niemandem irgendein Feedback bekommen und dann auch selber gar nicht mehr daran gedacht.


Die Fragen einer Interviewanfrage

1. Eine kurze Vorstellung für unsere Leser: Wer bist du und was machst du?
Mein Name ist Björn Harste, ich bin 36 Jahre alt und hauptsächlich als Blogger tätig. Nebenberuflich betreibe ich zwei Einzelhandelsgeschäfte in Bremen mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 900 Quadratmetern und mit 35 Mitarbeitern. :-)
2. Wie kommt man auf die Idee, über das „Supermarkt-Geschehen“ zu bloggen?
Seit mittlerweile beinahe 20 Jahren bin ich im Einzelhandel tätig, davon knapp 10 Jahre selbstständig. Es fallen und fielen schon immer kuriose Erlebnisse und Gegebenheiten an und irgendwann traf ich auf das Medium "Blog". Von der Entscheidung, über meinen Arbeitsalltag zu bloggen bis zum ersten Blogeintrag hier, vergingen weniger als 24 Stunden.
3. Laut Blog-Title bloggst du live aus dem Supermarkt. Findet man im Arbeitsalltag überhaupt die Zeit dafür?
Mal mehr, mal weniger. Regelmäßigen Lesern wird eine gewisse Unregelmäßigkeit in der Frequenz meiner Blogeinträge auffallen. Wenn hier in der Firma Stress ist, werden es weniger Blogeinträge, wenn ich entspannt bin, häufen sich die Beiträge wieder
4. Du hast eine ordentliche Stammleserschaft aufgebaut. Kannst du anderen Bloggern konkrete Tipps geben?
Ach, was heißt "Tipps", das ist ja kein Leistungswettbewerb. Aber man sollte schon halbwegs in der Lage sein, Schreiben zu können und dies dann auch mit einer gewissen Regelmäßigkeit tun. Und authentisch sollte man sein. Hier bei mir ist fast alles nachvollziehbar, jeder könnte jederzeit hier in den Laden kommen und sich dieses oder jenes ansehen oder mit mir und meinen Mitarbeitern sprechen. Oder einkaufen. :-)
5. Kann dein Blog als Marketinginstrument betrachtet werden, welches dazu beiträgt, die Verkaufszahlen zu steigern?
Die meisten Leser stammen nicht aus der Nähe, sind somit keine potentiellen Kunden. Ich weiß, dass einige Kunden hier mitlesen und dass ich einige Kunden auch erst durch das Blog gewonnen habe. Möglicherweise sind auch wegen des Blogs wieder einige Kunden erschrocken geflüchtet, wer weiß das schon.
Im Großen und Ganzen denke ich, dass das Blog meine Umsätze nicht nennenswert beeinflusst. Weder nach oben, noch nach unten.
6. Wie wird es mit deinem Blog in Zukunft weitergehen?
Diese Frage wurde mir auch schon ganz zu Anfang gestellt. Damals sagte ich, dass ich so lange weitermachen werde, bis ich irgendwann keine Lust mehr haben werde. Diesen Zustand habe ich noch nicht erreicht, es passieren immer wieder spannende Dinge hier in und um meinen Laden. Also... :-)

Trip to LV 2009

Wie ja nicht zu übersehen war, sind wir mittlerweile wieder in Bremen angekommen. Kurzes Fazit: Las Vegas ist toll. Laut, bunt, gigantisch. Der Flug war anstrengend (nie wieder 12 Stunden in der Economy-Klasse...), Jetlag hatten wir nicht (da hat sich die Abhärtung durch die Nachtschichten bezahlt gemacht), die Fahrgeschäfte auf dem Stratosphere-Tower haben sogar mich an meine gefühlten Schmerzgrenzen gebracht (X-Scream und Insanity hängen immerhin in etwa 250 Metern Höhe über den Rand des Turmes hinaus und man muss sehr viel Vertrauen in die Technik haben...), ich habe in den Kasinos nicht meine Firma verspielt, das Essen bei Mc-Donalds ist in den USA besser als in Deutschland, man bekommt Beef Jerky in fast jedem Laden in einer riesigen Auswahl und ich weiß, dass ich wieder nach Vegas reisen werde! Aber für mindestens zwei Wochen, denn die drei Tage über Weihnachten waren viel zu kurz.

"Pflichtprogramm" beim ersten Trip nach Las Vegas: Ein Foto vor dem berühmten "Welcome to Fabulous Las Vegas"-Schild.



Das südliche Ende vom "Strip" in der Abenddämmerung aus unserem Hotelzimmer (Hooters, 15. Stock) aufgenommen.



Besonders möchte ich an dieser Stelle übrigens auf das relativ junge Unternehmen "Shuttle 2 Fly" hinweisen:
"Shuttle2fly bietet Ihnen einen gesicherten und videoüberwachten Parkplatz im Parkhaus in Frankfurt am Main, direkt vor den Toren des Rhein-Main Airports Frankfurt mit kostenlosem Shuttletransfer zum und vom gebuchten Terminal. Rundum - Parkservice 24h und 365 Tage im Jahr.
Meine Erfahrungen bisher: Super günstig, super freundlich und ein absolut toller Service.

SPAR-Markt in Schottland

Katrin aus Berlin hat mir ein Foto eines SPAR-Marktes in Schottland zukommen lassen. Leider ohne weitere Ortsangaben, aber zumindest ein kleines irritierendes Detail klärt sie auf: "Die Autos parken übrigens alle in die verkehrte Richtung stehend, was immer wieder zu Irritationen bei Festlandeuropäern führt. Aber die Schotten sehen das ganz locker. *g*"

Na, denn. :-)