Der Kontrolleur der Lebensmittelüberwachung, über den ich mir hier
auch schon Gedanken gemacht habe, ist übrigens verurteilt worden.
23 Monate auf Bewährung.
Ein junger Mann betrat den Laden und sprach einfach so einen meiner Mitarbeiter an. Ein Handy wollte er ihm anbieten: "
Total günstig, kaum gebraucht."
Der Preis in Höhe von 200 Euro mag ja angemessen gewesen sein. Wir haben trotzdem abgelehnt. Eigentlich hätte man mal die Reaktion beobachten sollen, wenn man vorgeschlagen hätte, die Polizei anzurufen und die
IMEI-Nummer überprüfen zu lassen.
Eine an mich adressierte Rechnung trägt folgende Anschrift:
Neustädter Frischmarkt e.K. ^^
Herr Björn Harste
Gastfeldstraße 29-33
28201 Bremen
Ich hab das japanische Emoticon da nicht eingegeben. Da bin ich mir jedenfalls ganz sicher. ^^
Bei unserem Getränkelieferanten bestellen wir, in dem wir die gewünschten Artikel(nummern) via DFÜ übermitteln. Daraus ergibt sich, dass für jede Datensendung ein eigener Auftrag mit eigenem Lieferschein beim Lieferanten generiert wird. Die Ware wird natürlich zusammen geliefert, aber es kann durchaus vorkommen, dass diese auf mehreren Lieferscheinen aufgeführt ist.
Wenn ein Artikel mal nicht lieferbar ist, steht er auch auf dem Schein drauf. Mit der Mengenangabe "0". So weiß man als Kunde wenigstens, dass bei der Bestellung nichts schiefgelaufen ist und der Artikel momentan einfach nur nicht lieferbar ist.
Jeder Lieferschein besteht aus Endlospapier mit insgesamt drei Lagen (ein Original, zwei Durchschläge für den Kunden). Die gelieferte Ware ist auf (mindestens, je nach Umfang) einer Seite aufgeführt, bei mir gibt es auf jeden Fall zwei weitere Seiten für die Leergutrückgabe und die Unterschrift. Selbst bei nur einem Artikel bekomme ich so insgesamt sechs Blatt Papier in die Hand.
Tzja – und wenn dieser eine Artikel dann gerade mal nicht lieferbar ist, steht er eben mit der Menge "0" auf dem Lieferschein. Viel Altpapier für nichts...
Peter (branchenfremd) hat eine Frage an mich, bzw. eine Idee für das Blog hier:
Hallo Björn,
habe gerade Deinen Artikel vom 03.03.2006 im Blog gelesen, Thema "Autoaufkleber" oder: "Wie kamt ihr zum Shopblogger?"
Beim lesen des Threads kam mir eine Idee: Wäre es nicht interessant Deiner Gemeinde mal die Frage zu stellen:
"Was macht ihr beruflich?"
Interessant daran wäre:
Wer und wieviele kommen
- aus dem Einzelhandel?
- ist Großhändler?
- Lieferant?
- Kunde?
- "nur" Blogleser?
- Lebensmittelproduzent?
- Konkurrent? *lol*
- Ladendieb? *hehe*
- etc.....
Nur mal so ein Gedanke von mir.
Keine Ahnung. Ich weiß, dass zumindest ein paar Lieferanten und Einzelhändlerkollegen mitlesen, ebenso viele Kunden.
Ansonsten möchte ich die Beantwortung der Fragen einfach denen überlassen, die es am besten wissen müssten.