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Gruppenpöbeln

Vor einigen Minuten hat eine Gruppe von zwölf (pre)pubertierenden Jungs den Laden unsicher gemacht. Was sie lautstark durch den Laden johlten habe ich zwar nicht verstanden, aber es war alleine schon aufgrund der gewählten Lautstärke unerträglich.

Nachdem dann 24 Hände quasi zeitgleich in den Regalen wühlten und Waren herausgenommen und von Person zu Person weitergereicht wurden, reichte es mir. Ich ging zu der Gruppe und habe den Vorschlag unterbreitet, dass zwei im Laden bleiben dürfen und der Rest vor der Tür wartet.

Ich wurde anfangs vollkommen ignoriert. Drei liefen in die eine Richtung, zwei in die andere und der Rest beachtete mich gar nicht, bzw. fing eine Diskussion darüber an, dass das hier ja ein "freies Land" wäre und mit welchem Recht ich sie rausschmeißen würde.

Da sie ja meinen Vorschlag offenbar grundsätzlich abzulehnen schienen, entschloss ich, die gesamte Gruppe aus dem Laden zu komplementieren. Dies inzwischen recht lautstark, um gegen die Beleidigungen und Pöbeleien gegenanzukommen. Wie "mutig" manche doch werden können, wenn sie von elf Freunden oder Brüdern umgeben sind.

Wodka-Dieb

Da kommt man morgen nichts Böses ahnend in die Firma und sieht auf dem Schreibtisch erstmal eine Kopie eines Strafantrages liegen. Ein junger Mann wollte in der Nacht eine Flasche Wodka mitgehen lassen.

Trotz des deutlich sichtbaren Sicherungsetiketts am Flaschenhals hatte er sich die Buddel in seinen Hosenbund gesteckt und wollte in aller Seelenruhe durch die Kasse aus dem Laden marschieren.

Mit dem Alarm hatte er wohl nicht gerechnet. Und dass er eine halbe Stunde später von zwei Polizisten aus dem Laden geführt würde, wohl auch nicht.