Vor ein paar Tagen kam hier ein kleines Päckchen an. Der Inhalt: Eine perfekt und absolut sicher eingepackte volle Dose "Dark Dog". Absender war Blogleserin Franziska, die ebenfalls im (Lebensmittel-)Einzelhandel arbeitet – und deren Arbeitgeber zufällig "Dark Dog" zufällig im Sortiment hat. Jedenfalls hatte Franziska Mitleid mit mir und hat mir nun eine Dose zum Probieren geschickt.
Ein Mitarbeiter hat einem Kunden etwas aus der Kaffeevitrine herausgegeben und brachte mir hinterher den Schlüssel zurück. Dabei sagte er mit trockener Stimme und ohne eine Miene zu verziehen: "So, entkoffeiniert."
Ich verstand erst gar nichts und sah ihn mit großen Augen an.
Nach ein paar Sekunden musste ich aber herzlich lachen. Schönes Wortspiel.
Ein Mann sprach mich an der Lagertür an. Obwohl... Streng genommen habe ich ihn angesprochen, weil er eine knappe Minute dort herumstand und hoffnungsvoll durch die Tür guckte:
Kann ich Ihnen helfen?
Ich suche Arbeit.
Oh, sorry. Momentan habe ich leider nichts zu vergeben. Wir sind hier komplett bestückt.
Da weiß ich wohl mehr als Sie.
Wieso?
Naja, einer ihrer Mitarbeiter hört ja auf.
Ich weiß von nix!?!
Das werden Sie dann wohl noch erfahren. Rufen Sie mich an, wenn die Stelle dann frei ist?
Nein. Melden Sie sich wieder.
Damit ging er. Und ich rätsle immer noch, ob das 'ne Masche war und er damit auf Torschlusspanik bei den Personalern hofft, oder ob er wirklich mehr weiß, als ich.
Blogleserin Melly hat mir vor ein paar Tagen zwei Dosen mit thailändischem Fertigkaffee vorbeigebracht. Leider war ich gerade nicht da und so hat eine etwas irritierte Kollegin das Geschenk in Empfang genommen.
Probiert habe ich den Inhalt der Dosen bislang noch nicht, aber dennoch vielen Dank für die Überraschung.
Mein Steuerberater hat einen Vordruck für das Arbeitsamt die Agentur für Arbeit für mich ausgefüllt und an die Agentur zurückgeschickt.
Zumindest versucht, denn auf dem Originalschreiben ist sowohl meine Adresse als auch die der BA aufgedruckt und dummerweise waren durch das Sichtfenster des Umschlags beide zu sehen und so ist das Schreiben eben zu mir zurückgekommen – was zum Glück nicht weiter schlimm war.
Wie wird in so einem Fall eigentlich im Verteilzentrum der Post entschieden, welcher der beiden möglichen Empfänger schließlich für die Zustellung ausgewählt wird?
Eine Kollegin erzählte mir eine kleine Geschichte. Sie war mit ihrem Kind beim Arzt gewesen und dort hat die Sprechstundenhilfe dem Kleinen einen Müsliriegel angeboten. Nicht nur irgendeinen Müsliriegel, sondern unsere Eigenmarke aus der Großpackung. Die Arzthelferin erklärte auf Nachfragen, dass ein älterer Mann sich um seine drei Enkel kümmert und daher öfter in der Praxis sei und bei jedem Besuch einige der Müsliriegel mitbringe. "Für mich, meine Kolleginnen und den Doktor.", erklärte sie. Und weiter: "Und niemand von uns mag die ollen Dinger, aber keiner mag es ihm sagen – und so verschenken wir sie immer."
Wir haben einen älteren Kunden, der die Riegel regelmäßig wöchentlich in großen Mengen kauft. Ob es sich dabei wohl um die selbe Person handelt?