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Schokofresserinnen

Zwei junge Frauen standen vor dem Keksregal und suchten offensichtlich eine Sorte, die ihrem Geschmack entspricht. Sie sahen nicht so aus, als ob sie fremde Hilfe benötigen würden und so ging ich an ihnen vorbei und in Richtung meines Büros.

Eine der beiden nestelte allerdings an einer hochwertigen Tafel Schokolade herum und so beschloss ich, sie durch die verspiegelte Scheibe einer Nebenraumtür zu beobachten.
Immer wieder brach sie Stücke von der Schokolade ab und schob sie abwechselnd sich selber und ihrer Bekannten in den Mund. Inzwischen hatten sie eine passende Tüte Kekse gefunden und so gingen sie kauend durch den Laden. Irgendwas sagte mir, auf die beiden aufzupassen und so postierte ich mich in Kassennähe, um beobachten zu könne, ob sie die Schokolade auch tatsächlich bezahlt.

Ich konnte mich jedoch beruhigen und war froh, dass ich mich offenbar in den beiden getäuscht hatte. Auf dem Förderband lag neben der Gebäcktüte auch die Tafel Schokolade.

Ungeöffnet und prall gefüllt. He?!? Während die beiden bezahlten, suchte ich im Schokoladenregal und wurde auch sofort fündig. Na, wartet, dachte ich mir und lief hinaus zu den beiden, die gerade ihre Fahrräder aufschlossen. Begeistert waren sie nicht von der Idee, die fast leere Packung gegen die volle eintauschen zu müssen, zumal sie "nichts gemacht" hätten. Doch unter Androhung einer Anzeige wegen Diebstahls und der Info, dass ich sie die ganze Zeit beobachtet hatte, gaben sie alles zu und die Schokolade freiwillig her.

Tagein, tagaus die selbe Scheiße. :-(

Rotkehlanoli

Die nachtaktiven Geckos bestechen nicht gerade durch ihre Lebhaftigkeit und Farbenfreude. Seit ein paar Wochen tummelt sich hier im Terrarium auch ein Rotkehlanoli, der deutlich lebhafter ist. Und nicht nur das: Wie viele Reptilien ist das kleine Kerlchen extrem aufmerksam. Manchmal fühle ich mich regelrecht beobachtet, wenn er auf einem Blatt liegt und mir bei der Arbeit zusieht... :-)


Riffelblech an der Küchentür

Von den stänigen Malträtierungen durch unseren Brötchenwagen, waren in unsere Tür zur Küche, bei der es sich nur um eine einfach Zimmertür handelt, tiefe Löcher geschlagen worden. Davon gibt es nun leider kein Bild, aber glaubt mir einfach, dass es kein sonderlich attraktiver Anblick mehr war.
Nun haben wir mit einem dicken Alublech zum einen die Tür wieder optisch aufgebessert, zum anderen dafür gesorgt, dass die Beschädigungen sich in der Zukunft in Grenzen halten werden. Nun fehlt nur noch ein neues Schloss, aber das kommt noch...


It-Whale

Normalerweise lästere ich nicht über Kunden nur des Lästerns wegen. Aber wenn man schon von einem Kollegen so dezent darauf hingewiesen wird, dann muss ich das einfach mal hier festhalten dürfen: "Wenn man schon aussieht wie Moby Dick, dann sollte man sich wenigstens nicht auch noch für Paris Hilton halten."

Gut, das war nicht nett. Aber wo er doch Recht hatte... Die XXS-Hose und das bauchfreie Girlie-Shirt wollte nun so gar nicht mit den mit Dehnungsstreifen durchzogenen Röllchen harmonieren, die über die Hose hingen. :-O

Antreffen

"Ich war am Freitag bei Ihnen im Laden und wollte Sie dort antreffen..."

Ich glaube, sowas kann nur ein Beamter sagen. :-O

Ge-"Bottle-Tag"-ged

Minus 21 Grad Celsius war für den Kabelbinder wohl zu viel. Zumindest habe ich noch einige Fragmente des Kabelbinders in der Tiefkühltruhe gefunden. Schade.

Nun habe ich den Logger mit einem Sicherungsetikett an dem Metallkorb befestigt. Das Ding ist zwar auch aus Kunststoff, allerdings mit einem inliegenden Stahlband. Abreißen kann man es mit bloßen Händen nicht.
Praktischer Nebeneffekt: Sollte jemand den ganzen Drahtkorb klauen wollen, löst auch noch der Alarm der Warensicherungsanlage aus. ;-)


Herumfliegender Logger

Warum einer der Temperaturlogger, den ich gestern mit einem Kabelbinder befestigt habe, lose in der Tiefkühltruhe lag, möchte ich lieber nicht wissen... :-(