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Kopf ab

Ein Kunde stand vor dem Leergutautomaten und versuchte mehrmals vergeblich, irgendwelche Glasflaschen abzugeben. Im Büro hörte ich sein Fluchen auf den "scheiß Automaten" und schließlich, wie der die Flaschen in den Mülleimer legte.
Ich habe die Angewohnheit, in solchen Fällen nachzusehen, wo das Problem liegt. Entweder nehme ich die Flaschen dann von Hand an, weil sie in der Datenbank des Automaten noch nicht hinterlegt sind, oder ich kläre den Kunden darüber auf, warum die Flaschen nicht angenommen werden.

In diesem Fall war's einfach: Bei beiden Bierflaschen fehlten oben jeweils mehrere Zentimeter. Ich frage mich, wie man überhaupt auf die Idee kommt, sowas abgeben zu wollen.

Brüllhandy

Für eine Kundin mittleren Alters sollte ich ihr Pre-Paid-Handy mit neuem Guthaben beladen. Gerade bei Vodafone ist das zwar ein extrem lästiger Vorgang, da man sich in den Menüs sehr viel Werbung anhören darf muss, aber natürlich tut man sowas für seine Kunden.

Diese Dame hatte ein etwas älteres Nokia-Gerät. Ich glaube, das war das erste (oder zumindest eines der ersten) mit eingebauter Kamera. Ob nun der Lautsprecher in dem Telefon defekt war oder ob die Lautstärke auf Maximalleistung stand – oder vielleicht sogar beides zusammen zutraf – kann ich leider leider nicht sagen. Nur, dass mir hinterher mein Ohr geklingelt hat. Trotz mehrerer Zentimeter Abstand schrillten mir die scheußlichsten Frequenzen entgegen... :-O

Hasen-Bräu

Nach "Oster-Engel" nun das zweite Osterbier, dass ich zu sehen bekomme.

Die Flasche kam gerade als Leergut durch den Automaten zurück. Da hat sich wohl jemand mit dem Austrinken viel Zeit gelassen. :-)


Keil

An der Zwischentür im Ausgangsbereich, die normalerweise immer offen steht, hat jemand aus dem Kollegenkreis wohlmeinend an einem Band einen selbstgebauten Holzkeil befestigt. Mir fiel das eben auf, als eine Kollegin mühsam versuchte, damit die Tür festzustellen.

Dabei hat die Tür doch einen fest installierten Feststeller. Aber warum einfach, wenn's auch umständlich geht. :-)

3er-Eier

Ein Kunde stellte fest, dass der Aufdruck auf Eiern in einer Packung Bio-Eier mit einer Drei beginnt. Drei ist der Code für die Haltungsform "Käfighaltung" – und damit alles andere als Bio.

"Da hat wohl jemand umsortiert!", stellte der Kunde fest.

Denkbar. Aber in diesem Fall wohl doch eher ein Fehler des Herstellers, denn ich habe hier gar keine "Käfigeier", die man in die Bio-Packungen hätte einsortieren können...