Ein Kollege rief mich von der Kasse an und wollte einen Preis für ein Glas Honig wissen, dessen Strichcode nicht mehr lesbar war. Meine Frage nach der Marke bekam ich "
Bi-ho-phar A-ka-zi-en-Ho-nig" als Antwort.
"
Biophar heißt der", korrigierte ich ihn.
"
Also hier steht Bihophar drauf."
Bevor ich unnötig den Kunden wegen einer Diskussion um die Aussprache des Namens warten ließ, nannte ich erstmal den Preis und kümmerte mich dann um das verwirrende "H" im Namen.
Im Regal stand jedenfalls dieses Glas:
Mein Mitarbeiter hatte also Recht. Aber..?
Ich war mir 100%ig sicher, dass es "Biophar" heißt. und nicht nur das: Auch auf den Regaletiketten steht noch die Abkürzung "BIOPH". Ich war verwirrt. Und dann fiel mir ein, dass die Verwendung des Begriffs "Bio" für nicht ökologisch erzeugte Produkte nicht zulässig ist. (
Hier meine Gedanken zum Bi(o)ghurt von Ehrmann)) Das dürfte also der Grund für die Namenserweiterung gewesen sein. Und dabei ist "BiHo" gar nicht mal so abwegig, schließlich könnte es durchaus die Abkürzung für "BienenHonig" sein.
"
BIOphar" steht übrigens noch auf den Gläsern des selben Herstellers, in denen sich tatsächlich Bio-Honig befindet. Rechtlich sicherlich auf der richtigen Seite, aber für den Kunden doch irgendwie sehr irritierend.