Ein Kunde war im Laden, der es schon einmal ins Blog schaffte. Meiner Liebsten hat er nämlich schon vor einigen Wochen sehr unanständige Angebote gemacht.
Der Mann wusste wohl nicht, dass wir inzwischen einen Leergutautomaten haben und gab mir eine leere Bierflasche, damit ich ihm einen Leergutbon ausstelle. In der Flasche befand sich noch etwas Schaum, was ein sicheres Anzeichen dafür ist, dass sie erst ganz frisch ausgeleert wurde. Der Typ befand sich aber schon relativ lange im Laden und so war seine Antwort "Die habe ich mitgebracht" auf meine Nachfrage recht unglaubwürdig.
Ich sagte ihm, dass ich mich gleich um ihn kümmern werde und ging ins Büro, um mir die Videoaufzeichung anzusehen. Wie ich vermutet hatte, trank er das Bier hier im Laden.
Als ich ihn zur Rede stellte, versuchte er zu leugnen und blieb bei seiner Aussage, dass er die Flasche mitgebracht hätte.
Wollen Sie das Video sehen?
Ihr filmt alles hier?
Ja.
Scheiße.
In der Tat, ja.
Ich ließ ihn das Bier bezahlen und warf ihn raus. Mal gucken, wie lange es diesmal dauert, bis er das Hausverbot missachtet.
PS: Mir fällt gerade ein, dass es der Typ im April schon einmal diese Masche probiert hat. Damals hatte er den Inhalt einer Flensburger-Flasche einfach ausgeschüttet und in der Getränkeabteilung verteilt.
Samstag hat sich im Leergutautomaten das Einzugsband für die Flaschen festgesetzt. Dadurch wurden, wer hätte es gedacht, keine Flaschen mehr in den Automaten befördert.
Heute war der Techniker da und nun läuft das Band wieder. Dafür fährt es nicht mehr hoch genug, so dass die Flaschen auch wieder nicht in den Automaten befördert werden.
Seit Wochen schon bringt eine Kundin alle paar Tage teilweise mehr als zehn völlig leere (also auch ohne Flaschen) Getränkekisten einer bestimmten Marke als Leergut hier her.
Blogleser Martin hat mir ein Paket geschickt. Er schreibt:
Hi Björn,
Nachdem ich es jetzt nach ca. 3 Wochen geschafft habe, dein komplettes Blog von aktuell bis zum ersten Eintrag zurückzuverfolgen, habe ich mir überlegt, die mal ein heißes Überraschungspaket zu schicken.
Die Packung der scharfen Bärchen dürfte ja recht selbsterklärend sein.
Infos zu den mitgeschickten Chilis findest du umseitig. (Meine Pflanzen waren entgegen der dort gemachten Angaben ca. 150cm hoch Die beiden Stöcke stehen im Moment bis auf ca. 30cm gekürzt neben mir, hoffentlich gibt's nächstes Jahr eine noch bessere Ernte.
In den Pralinen befindet sich ca. 10% Chili-Extrakt aus meiner 2003er Ernte Habaneros, haben also eine sehr angenehme Schärfe
Blog schön weiter, wenn ich selber schon keinen 24/6-Supermarkt besuchen kann (hier haben sich bisher Rewe und Kaufland am weitesten getraut mit Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr, bin mir aber auch nicht sicher, was in BaWü so alles erlaubt ist), dann möchte ich wenigstens wissen, wie's in so einem Laden zugeht.
Noch viel Glück mit deinem leergutautomaten!!!
Schöne Grüße aus dem seltsamerweise nicht nebligen Ul, verbrenn' dich net!
Erstmal Danke für das Paket!
Die scharfen Fruchtgummis sind der Hammer. Die Red-Hot-Chili-Pepper haben eine faszinierende Schärfe und sind mal etwas völlig anderes als die vielen süßen bis viel zu süßen Fruchtgummis, die man sonst so kennt. Ein paar Leute haben die Fruchtgummis sofort wieder nach Luft schnappend ausgespuckt, ich dagegen könnte die derzeit den ganzen Tag futtern. Und wenn ich sie nicht mögen würde, gäb's in meinem Bekannten- und Kollegenkreis inzwischen genug freiwillige Abnehmer dafür.
An die kleinen, roten Schoten habe ich mich noch nicht herangetraut. Ich könnte mir natürlich eine mal am Stück inden Mund stecken. Aber das müsste unbedingt jemand filmen. Vielleicht werde ich dann ja auch bei YouTube berühmt. Die Praline, die ich eben probiert habe, war jedenfalls schon ziemlich scharf.
Von Zotter sind wir ja nun schon allerhand selt... merk... kom... ungewöhnliche Sorten gewohnt: Ananas-Paprika, Bergkäse-Walnuss-Traube, Kaffee-Senf (r.i.p. ), Preiselbeere mit Steinpilzen und etliche Kreationen mehr, die einem im ersten Moment zu "Ieh!" und "Ähhh!"-Ausrufen verleiten, doch in Wirklichkeit gar nicht so ekelig sind, wie sie den Anschein erwecken.
Nun gibt es von der Bio-Molkerei Söbbeke seit ein paar Wochen einige neue Jogurt-Sorten, die sich auf dem Flyer "Traumpaare" nennen: Pflaume-Lavendel, Aloe Vera-Rose, Ananas-Curry und Mango-Tomate gibt es dort.
Ich gebe zu: Ich traue mich kaum, sie zu probieren. Aber das ist bestimmt der gleiche Effekt wie bei der Zotter-Schokolade. Zumal die Artikel wohl kaum verkäuflich wären, wenn die Mischungen nicht schmecken würden...
Ich schreib's mal unter "Bösewichte", da ich kaum davon ausgehe, dass die Packung mit Schweineschnitzeln, die hinter der Deko auf einem meiner Kühlregale lag, dort von alleine hingelaufen ist.
Jedenfalls habe ich diese Packung gestern Nachmittag gefunden, als ich dort oben herumgeklettert bin, um die zur Weihnachtsdeko gehörenden Tannengirlanden aufzuhängen. Außer, dass sich offenbar in den letzten Monaten einiges an Saft und Fett aus dem Fleisch gelöst hat, sahen die Schnitzel noch relativ normal aus. Die Packung war noch luftdicht und nicht aufgebläht. Ich vermute mal, dass das vom Verursacher anders erwartet wurde.
Ob das der selbe Fredi war, der auch eine offene Fischdose unter ein Regal gestellt hat? Oder die Sache mit der Nudelsauce?
Wie gestern Nachmittag bereits angekündigt, haben wir die diesjährige Weihnachtsdekoration im Grunde exakt wie im vergangenen Jahr aufgebaut.
Das einzelne Rentier mit dem Schlitten steht diesmal nicht mehr im Schaufenster, weil dort ja bekanntlich seit einigen Wochen ein scheibengroßes Plakat auf meine Öffnungszeiten hinweist.
Stattdessen steht das Gespann nun auf dem großen Wandkühlregal.
Auf diesen hässlichen Lichtschlauch vor dem Laden haben wir dieses Jahr gänzlich verzichtet, aber das ist wohl kein großer Verlust.
Dafür ist diesmal wieder ein Ferrero-Weihnachtsbaum mit dabei. Doch, ich muss zugeben, dass der gar nicht mal so schlecht aussieht, auch wenn es auf dem Foto nur bedingt so wirkt.
Alles in allem waren wir diesmal jedenfalls deutlich weniger lange mit dem Aufbau beschäftigt als im vergangenen Jahr. Aber diesmal mussten wir ja die einzelnen Elemente auch nur wieder hinstellen und uns nicht alles neu ausdenken.
Es hat ja irgendwie in den Fingern gekitzelt, irgendwo noch ein paar Ostereier unterzubringen.