Skip to content

Dank an Stefan und Morin

Etwas verspätet nun noch mein Dankeschön-Foto von Stefan und Morin, die hier am vergangenen Freitag von morgens bis abends ihre Firma, ihr Projekt und ihren Kaffee vorgestellt haben. Immer wieder roch es im Laufe des Tages nach frisch geröstetem und frisch gebrühtem Kaffee und viele Kunden haben probiert und waren begeistert.

Danke ihr beiden, dass ihr den Tag so durchgezogen habt.



Ihr "Baby" hatten die beiden auch mitgebracht: Eine echte Arabica-Kaffeepflanze. Die meisten Menschen bekommen so ein Grünzeug niemals live zu sehen. Wer hat schon Zutritt zu einer Kaffeeplantage oder bekommt eine noch keimfähige Kaffeebohne?


Apropos Blut

Der letzte Beitrag hat mich an einen Fall erinnert, der hier, noch einige Zeit bevor ich überhaupt mit diesem Blog begonnen habe, passiert ist:

Im Nachbarhaus prügelten sich zwei Männer. Mindestens einer der beiden war stark alkoholisiert und genau dieser Mann schafft es, hier in den Laden zu kommen und nach Hilfe zu fragen.
Ich erinnere mich nicht mehr an jedes Detail, aber er blutete aus einigen Stellen, unter anderem waren seine Lippen aufgeschlagen. Ich rief einen Krankenwagen herbei und während wir darauf warteten, fragte mich der Typ, ob er sich kurz bei uns waschen dürfte. Er drufte, dann in der Situation wollte ich ihm die Hilfe nicht verweigern.

Aber glaubt mir: Ich habe es sehr bereut, ihn auf die Herrentoilette gelassen zu haben. In seinem Suffkopp hat er das Blut echt überall hingeschmiert: Waschbecken, Armaturen, Fußboden, Wände, Spiegel, Handtuchspender, Mülleimer, Seife, einfach auf alles.

Das war richtig ekelig. :-(

Scherben

Der Kunde kam mit einem blauen Müllsack zur Leergutannahme. Den Bewegungen nach zu urteilen, schien der Sack sehr schwer zu sein. Vermutlich voller Bierflaschen.

Mit einem eher ungewöhnlichen Geräusch setzte der Müllsack auf dem Boden auf. Neben dem bekannten Flaschenklappern überwog das Schrappen und Klirren von Scherben. Auf Anfrage bestätigte der Kunde, dass ihm der Beutel auf dem Weg zu uns aus der Hand gerutscht war. Ein Großteil der enthaltenen Flaschen überlebten diesen Ausrutscher nicht.

Nun geriet der Kunde zufällig an eine eher schüchterne Mitarbeiterin, die sich promt daran machen wollte, mit bloßen Händen in den Sack zu fassen und die noch heilen Flaschen von den Scherben zu trennen. Gerade noch rechtzeitig kam ich dazu und konnte so verhindern, dass meine Angestellte sich Scherben und Splitter in die Hände rammt.

Etwas maulig war der Typ zwar schon, als ich ihm ein paar leere Bierkisten hinstellte und vorschlug, selber in seinem Scherbensammelsurium herumzuwühlen. Die Wortwahl war für eine Bitte typisch, aber mein Tonfall dabei war schon als ein deutliches "mach mal selber!" zu erkennen. Das tat er dann auch. Natürlich nicht, ohne sich die Finger aufzuschneiden...

Und weil bestimmt jemand in den Kommentaren danach fragen wird: Feste Arbeitshandschuhe habe ich hier nicht im Haus. Brauchen wir normalerweise nunmal nicht.

Laufschrifttext von anno dazumal

Vor Jahren, nur ein paar Monate nach meiner Geschäftseröffnung, habe ich mir eine LED-Laufschrift gekauft. Ich wollte sowas schon immer haben und seit dem hängt sie hier im oberen Bereich einer meiner Ladenfensterscheiben. Netterweise gibt es für diese Laufschrift ein Adapterkabel und eine Software, mit denen man die Lauftexte sehr bequem am PC editieren kann und nicht mit der Fernbedienung vor der Scheibe stehend die Zeichen einzeln speichern muss. Dazu hatte ich mir damals extra noch einen uralten Laptop besorgt. Das Teil ist zwar nur mit einem 486er bestückt, aber für die Laufschrifterstellung vollkommen ausreichend.
Sogar eigene Grafiken kann man damit machen. Den SPAR-Balken zum Beispiel. Die Auflösung ist natürlich nur sehr gering, aber dernnoch kann man die Tanne erkennen erahnen. :-)



Darum geht es mir aber gerade gar nicht. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich den Text dringenst mal aktualisieren müsste. Es werden nämlich noch unsere alten Öffnungszeiten angezeigt. 7-20 Uhr hat sich vor drei Monaten erledigt.



Ach, was erzähle ich da... Die angezeigten Öffnungszeiten sind sogar noch auf dem vorletzten Stand. Vor gut 1,5 Jahren habe ich nämlich die zwei Stunden am Samstag Abend drangehägt.


Bierkistengutschein

Vor ein paar Tagen wollte ein Kunde wissen, ob er bei mir einen Gutschein für eine Kiste Bier kaufen könne. Spezielle Bierkistengutscheine habe ich natürlich nicht gehabt, aber "normale" Einkaufsgutscheine, in die ein Betrag eingetragen werden kann.

Im ersten Feld habe ich das Euro-Zeichen durchgestrichen und "1 Kiste Beck's" hingeschrieben. Im zweiten Feld sollte der Betrag in Worten eingetragen werden - dort habe ich mich dann für "1 Kiste Beck's" mit einem Smiley dahinter entschieden.

Immerhin: Der ungewöhnliche Gutschein kam gut an. :-)

Sexy Kassiererin

Dieser Film war nur für eine "versteckte Kamera"-Sendung produziert und ist daher nicht so ganz spektakulär, wie es im ersten Moment scheint. Ich bin mir übrigens nicht sicher, ob so eine Mitarbeiterin im wahren Leben mehr Kunden anlocken oder doch nur erschrecken würde. :-)

Achtet mal auf die Wand gegenüber vom Tresen. Da ist das SPAR-Logo oberhalb des Regals zu sehen.