Beratung zum Wein(en)
Eine Kollegin berichtete mir von einer Kundin, die einen "süßen Wein zum so trinken" suchte. Ich gab meiner Mitarbeiterin ein paar Empfehlungen mit auf den Weg, aber nach zwei Minuten kam sie wieder: "Die Kundin möchte vom Chef persönlich beraten werden."
Diese mit offenem Mund Kaugummi kauende Mittzwanzigerin entsprach nicht ganz dem, was ich bei dem Gedanken an eine anspruchsvolle Wein-Kundin erwartet hatte. Sie suchte einen "leichten und nicht trockenen, eher süßlichen" Weißwein, den man während eines Fernsehabends wegschlürfen konnte. Spontan empfahl ich ihr einen Riesling. Der ist in halbtrocken meistens noch recht fruchtig, ohne zu süß zu wirken.
Nachdem ich ihr mehrere Sorten gezeigt hatte und sogar auch noch einen lieblichen Bio-Rosè-Wein ans Herz legte, entschied sie sich nach einem rund zehnminütigen Gespräch letztendlich für die günstigste Sorte aus dem Regal - völlig unabhängig von meinen Empfehlungen.
Wozu wollen die Leute dann überhaupt eine Beratung haben? Ich werd's nie verstehen, glaube ich...
Diese mit offenem Mund Kaugummi kauende Mittzwanzigerin entsprach nicht ganz dem, was ich bei dem Gedanken an eine anspruchsvolle Wein-Kundin erwartet hatte. Sie suchte einen "leichten und nicht trockenen, eher süßlichen" Weißwein, den man während eines Fernsehabends wegschlürfen konnte. Spontan empfahl ich ihr einen Riesling. Der ist in halbtrocken meistens noch recht fruchtig, ohne zu süß zu wirken.
Nachdem ich ihr mehrere Sorten gezeigt hatte und sogar auch noch einen lieblichen Bio-Rosè-Wein ans Herz legte, entschied sie sich nach einem rund zehnminütigen Gespräch letztendlich für die günstigste Sorte aus dem Regal - völlig unabhängig von meinen Empfehlungen.
Wozu wollen die Leute dann überhaupt eine Beratung haben? Ich werd's nie verstehen, glaube ich...