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Cola und Bonbons

In dieser Woche hatten wir Coca-Cola (und natürlich alle verwandten Artikel, also Fanta, Sprite, Mezzo Mix und alle Light- und sonstigen Unterarten des Herstellers) im Angebot.

Coke Light Koffeinfrei war nun dummerweise ausverkauft doch genau diesen Artikel wollte eine Kundin vorhin haben. Nachdem es mein Mitarbeiter nicht geschafft hatte, sie davon zu überzeugen, dass wirklich keine Literflaschen der koffeinfreien Cola mehr da waren, wollte die Frau mit dem Chef sprechen. Also erklärte ich der Kundin noch einmal, dass wir leider keine Coke Light Koffeinfrei mehr vorrätig hätten:

Ich fürchte, die ist alle.

Ja, und?

Ich hab' keine Cola mehr da...

Und wie lösen wir das Problem nun?

Ich kann Ihnen die nicht verkaufen, da ich keine da habe.

Plötzlich hielt mir die Kundin eine Tüte Bonbons, die sie die ganze Zeit schon mit sich führte, wortlos direkt vor die Nase. Ich war etwas irritiert und reagierte nicht sofort. Griff dann aber nach einigen Sekunden nach dem Beutel, und sagte noch verdutzt "Danke.", bevor die Kundin mit den Worten "Die brauche ich dann auch nicht." aus dem Laden rauschte.

Ich kann natürlich verstehen, dass die Kunden verärgert war. Was ich aber nicht verstehe, ist dieser Dialog, bzw. dieses nach einer Lösung suchen. Was ist denn an "Ausverkauft." so schwierig zu begreifen?

Dunkel war's...

Ich staune immer wieder, wie Kunden in aller Seelenruhe den Laden betreten und einkaufen können, obwohl nur ein kleiner Bruchteil der Deckenbeleuchtung eingeschaltet ist. Können natürlich schon, aber es muss einem doch auffallen, dass große Teile des Ladens noch im Dunkeln liegen.

Morgens schalte ich aus Gewohnheit immer nur die nötigsten Lampen an, damit der Brotlieferant und ich im Zeitungsregal etwas sehen können. Selbst, wenn die Eingangstür dann schon aufgeschlossen ist, verirren sich eher selten Kunden in den Laden. Spätestens beim Anblick der Dunkelheit ziehen die meisten den Kopf wieder aus der Tür.

Die meisten, nicht alle. :-)