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Kistenklau

Ein Stammkunde abgerissener Typ, der ein- bis mehrmals täglich eine oder zwei leere Bierflaschen seiner an irgendeinem Kiosk gekauften Billigbiersorte abgab, hatte eben ausnahmsweise mal eine leere Cola-Kiste dabei. In der Kiste befand sich ein vollkommen unsortiertes Flaschensammelsurium, wie es für Leergutannahmestellen typisch ist. Und - was für ein Zufall - von den Paletten mit Cola-Leergut, die wir schon für die Abholung morgen Vormittag im Laden bereitgestellt hatten, fehlte eine Kiste. Ein langjähriger Mitarbeiter war zum Glück so aufmerksam und bemerkte dies.

Nach drei Versuchen, uns klarzumachen, dass er die Kiste von zu Hause mitgebracht hätte, gab er auf.
Weil meine Pizza immer kälter wurde und ich mir sie eigentlich noch wenigstens lauwarm einverleiben wollte, warf ich den Typen so raus und verzichtete auf eine Anzeige. Nicht auf das Hausverbot und insgeheim sehe ich das jetzt positiv: Nun brauche ich nicht mehr meine Zeit am Überwachungsmonitor zu verbringen, wie ich es sonst getan habe, wenn er da war.

Viel zu tun

Wenn die Arbeit zu sehr drückt und man kaum Zeit für ein Päuschen findet, dann leidet auch das Blog etwas. Ich geb's ja zu. Und weil ich so sehr in die Arbeit vertieft war, habe ich auch kaum etwas zu schreiben...

Eben habe ich einen Anruf von der Planetopia-Redaktion bekommen. Geplant ist ein Beitrag zum Thema "Mogelpackung im Supermarkt". Auf mich ist sie bei der Recherche im Web gestoßen, weil ich hier im Blog ja nun auch schon hin und wieder mal über Mogelpackungen aller Art berichtet hatte.

Nach einigem Hin und Her habe ich aber beschlossen, nichts zu dem Thema zu sagen. Auch nicht anonym. Ich hab nunmal nicht so viel Erfahrung im Kunden abzocken und würde nicht authentisch darüber berichten können.

Ich bin über den "Erfahrungsmangel" aber gar nicht unglücklich. :-)

Ruhiger Dienstag

...zumindest hier im Blog. Bis auf einmal zwischendurch war ich gestern beinahe den ganzen Tag unterwegs. Vor allem, um Dinge für den neuen Markt in Findorff zu besorgen. Dort fehlt(e) noch so viel. Angefangen bei Kleinigkeiten wie einer simplen Steckdosenleiste und einem vernünftigen Messer zum Melonen aufschneiden bis hin zu Ladenbeschallung und Videoüberwachung.

Interessant war tatsächlich die Jagd nach dem "Melonenmesser". Die Klinge musste eine bestimmte Länge haben, glatt geschliffen sein und keine Krümmung haben. Nach langer Suche bekam ich dann schließlich den Tipp, ein Gyrosmesser zu nehmen - darauf wäre ich von alleine wohl kaum gekommen.