Gerade wollte ich aufgrund eines Kommentars nur den Link zu Wanzl einfügen, da stolperte ich über ein rotes Feld mit dem Text:
Unser Kollege Markus Götzfried ist an Leukämie erkrankt.
Bitte helfen Sie mit, einen geeigneten Stammzellen-Spender zu finden.
Ich folgte dem Link und fand folgendes: Das Wichtigste, was Sie über die Stammzellenspende wissen müssen:
Entscheidend für die Übertragung von Stammzellen ist eine Übereinsitmmung der Gewebemerkmale (HLA - Merkmale) zwischen Spender und Patienten. Die Blutgruppe ist egal, jeder kann helfen! Wichtig dabei. Es geht zunächst nur darum sich typisieren zu lassen. Dazu sind 5ml Blut ausreichend! Sollte ein geeigneter Spender für Stammzellen in Frage kommen, wird dieser vorher genau informiert und noch einmal sein Einverständnis eingeholt. Dann werden die Stammzellen übrigens nicht wie oftmals falsch angenommen aus der Rückenmark, sondern ambulant aus dem Blut entnommen."
Das mit dem Rückenmark dachte ich auch immer, da gibt es doch jetzt bestimmt ein paar Angsthasen weniger?
Nachdem mein Firefox mangels aktivierter Mehrfach-Tab-Warnung beim Schließen einen relativ langen und schon komplett fertigen Blogeintrag mit in die Tiefe gerissen hat, hier wenigstens nochmal die Kurzfassung. Auf mehr habe ich jetzt keine Lust mehr. Texte ein zweites Mal verfassen zu müssen ist ausgesprochen frustrierend.
Im Eingangsbereich steht seit ein paar Tagen schon ein neues Regal. Aufmerksamen Kunden dürfte der halbfertige Aufbau schon aufgefallen sein.
Das obere Drittel der Rückwand wird aus einer Glasscheine bestehen, so dass man trotzdem noch in den Markt hineinsehen kann. Die verchromten Wanzl-Rohre verschwinden fast vollständig. Bis auf die linke Säule, die die Antenne der Warensicherungsanlage schützen soll.
In dem Regal möchte ich all diejenigen Dinge unterbringen, die gewöhnlich in Supermärkten immer im Eingangsbereich stehen: Vogelfutter, Winterstreu, Kohle, Grills, Pflanzenzuber usw. Wer den beengten Eingangsbereich hier in der Gastfeldstrasse kennt, wird diesen Schritt nachvollziehen können...
Cold Call einer Firma, die irgendwelche Marketingkonzepte verkaufen will. Ich meldete mich wie gewohnt und die Frau am anderen Ende der Leitung fing sofort an, loszusprudeln. Erzählte irgendwas von verschiedenen Konzepten und Bannern und Geld und Anzeigen, verwendete einige Abkürzungen, kauderwelschte hie und da und ich - verstand kein Wort.
"Was wollen Sie eigentlich von mir???"
Sie erklärte mir, dass es um die Seite shopblogger.de gehen würde und dass man dort auf verschiedenste Art und Weise Werbung unterbringen könne.
"Haben Sie die Seite vor sich?", fragte ich. Sie bejahte.
Ich bat die Frau, einmal langsam von oben nach unten durchzuscrollen.
"Haben Sie irgendwelche Werbung gesehen?"
"Nein."
"Gut. Und das soll auch so bleiben."
Wenn ich so recht darüber nachdenke, muss Werbung auf Websites allerdings doch ein sehr lukratives Geschäft sein.
...zumindest für die Vermittler im Hintergrund, von denen ich in letzter Zeit ja nun schon mehrere Anrufe bekommen habe. Die Mühe macht sich doch niemand umsonst.
Anruf einer Firma, die Überwachungs- und Gebäudesicherungsysteme produziert und vertreibt. Unter anderem würden sie auch Zeiterfassungssysteme bauen, die fälschungssicher und ohne Karten o.ä. einfach mit Fingerprintsensor arbeiten.
Da die Firma noch relativ neu am Markt ist, werden Märkte gesucht, die als Referenz dienen möchten und sich so eine Anlage teilsubventioniert installieren lassen würden.
Die letzten derartigen Angebote ("subventioniertes Referenzsystem") waren immer nicht so beeindruckend, so dass ich auch diesmal ziemlich zügig abgelehnt habe. Abgesehen davon setzen wir hier in der Firma schon seit Jahren sehr erfolgreich das Chipdrive-System ein.
Seit einiger Zeit bestelle ich Knoblauch nicht mehr in den bekannten 4er-Netzen, sondern nur noch als lose Ware. Viele Kunden benötigen schließlich nur eine einzelne Knolle und außerdem ist die Qualität bei loser Ware in der Regel besser.
Bislang gab's den losen Knofi immer in dekorativen praktischen, grünen Mehrweg-Gemüsekisten. Heute wurden die Knollen allerdings mal in ganz exklusiver Verpackung geliefert: Ein recht hübscher, geflochtener Weidenkorb, teilweise blau eingefärbt, diente diesmal als Transportverpackung.
Ich bitte, die schlechte Qualität des Bildes zu entschuldigen. Irgendwie mochte meine kleine Digiknipse ihren eigenen Blitz nicht mehr.