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Spar-Uhr

Heute kam nun endlich das gestern schon angekündigte kostenlose Muster einer Tischuhr mit meinem Werbeaufdruck hier an. Der Text "Neustädter Frischmarkt e.K. Inh. Björn Harste" unter dem SPAR-Logo ist nicht sonderlich geschickt gewählt, aber so stand's immerhin auf dem Briefpapier, das ich als Vorlage mitgeschickt hatte. Bei Bedarf läßt sich das noch problemlos verändern.
Damals hat es aus Zeitmangel leider für keinen kreativeren Eintrag im Handelsregister gereicht.

Das mit dem Werbeaufdruck ist sowieso so eine Sache: Wenn ich dick "SPAR" darufschreibe, ist der Nutzen für mich nicht unbedingt gegeben. "Neustädter Frischmarkt e.K." kennt kein Mensch. Also doch "Shopblogger"? :-)

Aber nun weiß ich wenigstens, wieviel die Uhren kosten sollen: Je nach Menge (50 bis 800) ist der Preis von 2,90€ bis 3,90€ gestaffelt. Dazu kommen noch 0,40€ Druckkosten pro Uhr und auf alles noch die Mehwertsteuer. Bei der kleinsten Abnahmemenge sind das immerhin 4,99€ pro Uhr. Ob der Preis gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich werde die Uhr nun erstmal einige Zeit testweise im Büro laufen lassen und vielleicht fällt mir ja noch der eine oder andere Grund ein, davon eine gewisse Serie zu bestellen. Die Dinger sehen eigentlich recht hübsch aus, ticken allerdings leider auch relativ laut.


Schulausfall

Anruf der Berufsbildenden Schulen für den Einzelhandel: Morgen fällt für einen meiner Auszubildenden der gesamte Unterricht aus und er kann den ganzen Tag im Betrieb bleiben.

Okay, könnte - wenn er nicht sowieso von Montag bis einschließlich Mittwoch auf einem innerbetrieblichen Seminar wäre und nun deswegen morgen so oder so nicht in der Berufsschule aufgetaucht wäre. ;-)

Ein schöner Tag

Wie angenehm: Die Ware ist komplett verräumt, die Aushilfen sind schon alle zu Hause. Ein paar Bestellungen liegen noch an, aber da herrscht kein Zeitdruck.

Ich glaube, ich werde mir mal eben 'ne Pizza in den Ofen schieben und mir einen gemütlichen Nachmittag gönnen. ;-)

Meine Meinung ist gefragt!

Post von meiner Hausbank: Um mir weiterhin "kundenorientierte Angebote auf einem hohen Qualitätsniveau" bieten zu können, wird mich in den nächsten Tagen möglicherweise jemand vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest anrufen und mich zu meiner Zufriedenheit mit den Leistungen der Sparkasse Bremen befragen.

Im Schreiben stand noch, daß das Gespräch ca. 10 Minuten dauern wird. Ich bin mir sicher, daß ich es auf maximal 20 Sekunden reduzieren werde.

Klar ist da Platz

Vertreter sind schon ein seltsames Völkchen. Die eigene Ware ist natürlich grundsätzlich die wichtigste in einem Einzelhandelsgeschäft und sollte am besten in unmittelbarer Nähe der Kasse plaziert werden. Und wenn kein Platz ist, kann man ja welchen schaffen - die Mitbewerber sind sowieso nicht wichtig und am eigenen Produkt verdient der Händler schließlich viel mehr. "Umsatz-" und "Spanne-Bringer" sind einem doch schließlich wichtig, "oder Ihnen nicht?" Ich hasse diese Fragen. Beantwortet man sie mit "nein", lügt man. Sagt man "ja", fangen die Leute sofort an, sich in den Regalen und auf den Aktionsflächen auszubreiten.
Es gibt nunmal viele interessante Produkte - aber wenn kein Platz ist, dann muß man mal verzichten. Das ist einfach so. Vielen Reisenden scheint das völlig egal zu sein. Klar: Die Leute wollen auch von irgendetwas leben und versuchen natürlich, so viel Ware wie möglich an den Mann Händler zu bringen - schade nur, daß sie oftmals kein Verständnis dafür zeigen, daß man zugunsten der Ordnung und Übersichtlichkeit lieber auf die Ware verzichten möchte. Im schlimmsten Fall werden sie dann noch unfreundlich und aggressiv. Diese Art Vertreter kann man dann leider nur noch vor die Tür setzen - womit sich jede (wenn auch nur eventuell später mal mögliche) Geschäftsbeziehung in jedem Fall schon im Vorfeld komplett erledigt.

Es gibt übrigens auch ein paar sehr nette Ausnahmen.

Wunsch-Arbeitszeiten

Eine Kollegin hat ihre Arbeitszeiten auf einen Zettel geschrieben. Ich werde mich bemühen, ihr da irgendwie entgegenzukommen - aber versprechen möchte ich nichts.