Mir ist eben noch ein Zeitungsartikel in die Hände gefallen, den ich schon lange hier archivieren wollte. In der Reihe "Tach auch" aus dem Weser Kurier vom 3. März 2005 hat Volker Junck folgendes Erlebnis geschildert:
Europa bläst zum Sturm auf den blauen Dunst.
Das hört der Nichtraucher gern und träumt schon von nikotinfreien Cafés und Restaurants, wie er sie beim Urlaub in Italien, Frankreich, Amerika oder Irland genießen kann.
Allein - der Weg ist noch weit und steinig, wie uns die ständig wachsende Schar von qualmenden Minderjährigen zeigt.
Aber seien wir optimistisch. Wie meinte doch kürzlich ein Siebtklässler, als er seine Kippe nebenan vor dem Schulgelände austrat: "Wenn die Schachtel erst zehn Euro kostet, höre ich auf."
Das erinnerte mich gleich wieder an ein Erlebnis auf einem Happy-Family-Fest hier in Bremen vor wenigen Jahren: Dort saßen zwei Mädchen, beide ca. 10 Jahre alt, und waren am quarzen, während sie Caught-In-The-Act zuschmachteten.
Ich glaube, Raucher können mindestens 150 Jahre alt werden.
Zumindest kommt mir der Gedanken sehr oft bei den kurzen "5-Minuten"-Rauchpausen der lieben Mitarbeiter. Meistens dauern diese Päuschen nämlich knapp zehn Minuten. Als Nichtraucher mangelt es mir wahrscheinlich an Verständnis für solche Dinge...
Suuuper - von den zehn großen Blumenampeln, die mir unser Obst&Gemüse-Fachberater geradezu aufgezwungen hat ("Bestell' die mal, das ist ein toller Preis und sind ja auch nur zehn Stück...") haben wir gerade mal zwei verkauft. Die anderen habe ich erstmal zum regenerieren an die frische Luft gehängt und denen noch eine extra Portion Wasser verpaßt. Ich fürchte, daß die ein Fall für den heimischen Garten werden...
Im aktuellen Stern (Nr. 22) findet sich unter dem Titel "Was uns die Sucht versüßt" ein Zweiseiter über die Zusatzstoffe in Zigaretten und warum so wohlklingende Zusätze wie Zucker, Lakritz und Kakao ganz und gar nicht gut sind. Bei der Verbrennung dieser (und anderer) Stoffe entstehen zum Beispiel Amine, Säuren, Aldehyde und vieles mehr.
Mehr Informationen gibt es beim Verbraucherministerium. Dort findet man Tabellen mit allen Zusätzen in Zigarettenmarken und Tabaksorten.
Erstmals könnte in Deutschland Gen-Mais die Zulassung des Bundessortenamtes erhalten und ohne Mengenbegrenzung ausgesät werden. Die Agro-Multis Pioneer und Monsanto haben die Zulassung für drei Sorten der Maislinie Mon 810 beantragt, schreibt die Frankfurter Rundschau.
Angeregt durch die Diskussion von Freitag über hypersensible Vegetarier und radikale Veganer habe ich heute mal einen besonderen Kunden von mir angesprochen. Dieser Mensch ist Veganer aus Überzeugung und kauft auch z.B. keine Schuhe aus Leder. Das alles tut er sehr bewußt und aufgeklärt. Er gibt vegane Kochkurse und kauft Dosenfutter für seine Katzen. Und er hat das genialste Gyros gebraten, das ich je gegessen haben - aus Sojaflocken!
Ihn habe ich jedenfalls eben gefragt, ob er ein Problem damit hat, daß die wie Würstchen und Frikadellen aussehenden und teilweise sogar auch so schmeckenden vegetarischen Produkte neben den abgepackten echten Würstchen stehen. Hat er nicht. Warum sollte er auch. Und alle anderen hat er stumpf als Spinner abgetan, die kurz vor der Schizophrenie stehen. Danke, das beruhigt mich sehr.