Eine Kundin beschwerte sich empört darüber, daß Trauerkarten auf unseren Kassenbons als "Glückwunschkarten" ausgewiesen werden.
Das Problem bei den Karten ist, daß der Hersteller Karten mit gleichen Preisen die selbe Artikelnummer verpaßt hat. In unserer Warenwirtschaft wird eine Geburtstagskarte für 1,05 Euro genau so verbucht, wie eine Trauerkarte für den selben Preis.
Eine Möglichkeit wäre, den Artikeltext generell in eine allgemeinere Form zu ändern. Die mir einfallenden möglichen Alternativen gefallen mir aber alle nicht. Nur "Karte" ist zu allgemein (Land-, Busfahr-, Spiel-...) und bei "Ereigniskarte" muß ich dauernd daran denken, daß ich mich direkt ins Gefängnis begeben, aber dabei nicht über "Los" gehen soll.
Weitere Vorschläge nehme ich gerne entgegen.
Nachtrag: So, jetzt habe ich alle Texte auf Grusskarte geändert. Sogar die, die nur den Text GWK statt Glückwunschkarte ausdruckten. Bei den vielen Karten war das echt mühselig. Aber was tut man nicht alles für seine Kunden...
Eine Kundin fragte nach Rosinen. Ich führte sie zum Regal mit den Backzutaten und zeigte ihr die dort vorhandene Auswahl. Entsetzt sah sie mich an und verlangte Bio-Rosinen.
Klar, kein Problem. Haben wir auch. Also zeigte ich ihr unser Bio-Sortiment. Aber auch damit war sie nicht zufrieden: Bio war ihr nämlich zu teuer...
das rat ich Dir. Oder so ähnlich.
Ich persönlich trinke ja auch lieber Wein. Damit liege ich im Trend. In den letzten zehn Jahren ist der Bierausstoß in Deutschland um elf Prozent gesunken, im selben Zeitraum stieg der Weinkonsum dagegen um 17 Prozent.
Berichte auf Spon, n-tv und focus.
Morgen vormittag bin ich live aus dem Studio von Radio-Bremen 4 in der Morgenshow zu hören. Es geht in der Sendung um Weblogs und ich soll natürlich als Shopblogger berichten.
Eine genaue Uhrzeit weiß ich noch nicht, allerdings sollte es sich lohnen, ab 8:30 Uhr das Radio einzuschalten.
VieleverschiedeneQuellenberichteten in den letzten Tagen darüber, daß die Deutsche Bahn in bestimmten Bahnhöfen sogenannte "Service Stores" eröffenen möchte. Genaueste Informationen bekommt man auf der Website der Deutschen Bahn.
Mit den Geschäften soll angeblich eine Versorgungslücke geschlossen werden, die durch das Verschwinden der vielen kleine(re)n Supermärkte und klassischen "Tante-Emma-Länden" entstanden ist.
Ich frage mich nur, wie die Bahn es fertigbringen möchte, die Leute zum Einkaufen in die Bahnhöfe zu locken. Das wird bei solchen Läden wohl kaum mit Discount-Preisen möglich sein. Als Reisender schleppe ich im Zweifelsfall ein paar Taschen mit, aber sicherlich keine Einkaufstüten. Die Tante-Emma-Läden sind verschwunden, weil die Kunden die Preise und die Auswahl der "Großen" haben wollten. Ich denke, daß diese Service Stores auf Dauer eher Quick-Shop-Charakter haben werden. Reiseproviant für zwischendurch oder zum notdürftigen Kühlschrank auffüllen, wenn man nach einer längeren Reise wieder zu Hause ankommt.
Erstaunlich, wie viele Menschen an manchen Tagen etwas von einem wollen.
Ich könnte ja Powered by ·T···elekom an den Laden schreiben und von den Werbeeinnahmen eine Telefonistin beschäftigen. Es gibt Tage, da möchte man am liebsten den Stecker der Telefonanlage rausziehen...
Der Fliesenleger hat eben die letzten beiden Kacheln in unserem neuen Fußboden ergänzt. Bis vor wenigen Wochen waren an dieser Stelle die Versorgungsleitungen zu den (alten) Kühlmöbeln durchgeführt, so daß der Handwerker vor Monaten seine Arbeit gar nicht beenden konnte. Von all dem ist nun aber nichts mehr zu sehen.
Von Pittjes gibt es ein (neues?) Produkt mit dem ausdrucksstarken Namen Teignuts.
Der Denglisch-Mix suggeriert ein modernes Produkt ( :biggrin: ) und außerdem hätten bei der (korrekt übersetzten) Bezeichnung Dough-Nuts wahrscheinlich alle an fluffige Teigringe gedacht. So entschloß man sich, den vorderen Teil des Begriffes zu übersetzen, um auch Personen, die des Angelsächsischen nicht so mächtig sind, klarzumachen, daß es sich dabei um Erdnüsse im Teigmantel handelt.
Keine Ahnung, wie die Teile schmecken.
Der Name ist jedenfalls grottig.
Gefüllte Blätterteigtaschen aus der Tiefkühltruhe, die man in 2,5 Minuten in der Mikrowelle in einen knusprig-heißen Snack verwandelt. Es gibt die Hot Pockets in den Sorten Schinken-Käse, Salami, Tomate-Mozzarella, Bolognese und Spinat-Schafskäse-Champignon.
Über den Geschmack kann ich noch nichts sagen. Lecker sehen sie jedenfalls aus.