Diese "Öko-Tests" kann ich nicht mehr ernst nehmen und ich werde sie auch in Zukunft komplett ignorieren.
Letzter Mega-Reinfall: gut & günstig Frischhaltefolie. Die von Melitta war ausverkauft und dann sah ich auf der Packung der g+g-Folie: Öko-Test: gut. Also hab ich sie gekauft.
Beim Aufreißen der Papplasche zeigte sich gleich die herausragende Verabeitung dieses Produkts. Obwohl ich überaus behutsam vorging, löste sich dabei die Verklebung der Verpackung an einer Ecke.
Dann die Suche nach dem Anfang der Folie. Bei Melitta gibts da einen aufgeklebten Anfangsfinder. Nicht so bei g+g. Ich musste 3 Minuten pulen und kratzen bis ich das erste Stück Folie in Abreißlänge abgerollt hatte. Grauenhaft! Und dann ist die Packung so konstruiert, dass die Folie nicht in voller Länge über die Schiene mit den Alu-Zähnen gleitet, um sie sauber abzutrennen. Nein, man kann sie nur ansägen und muss 3/4 einfach so abreißen. Da wird man wahnsinnig bei!
Aber damit nicht genug. Denn die Folie haftet nicht an Geschirr, zumindest nicht an Porzellantellern. Selbst wenn man die Teller anfeuchtet oder sogar nass macht - nein, diese tolle Frischhaltefolie findet keinen Halt am Teller.
Und jetzt erkläre mir bitte mal jemand, wie diese Frischhaltefolie die Note "gut" bekommen konnte. Meine Vermutung: Sie wurde von Öko-Test darauf geprüft, ob sie umweltfreundlich hergestellt wird und recyclebar ist und konnte da voll überzeugen. Das Produkt als solches kann meiner Meinung nach unmöglich mehr als ein "ausreichend" bekommen.
Es wird halt immer wieder unterschätzt, was für einen Tunnelblick Ökotest an den Tag legt.
Es ist dem Laden wirklich völlig egal, ob ein Produkt überhaupt brauchbar oder geniessbar ist: Wenn es ökologischen Kriterien entspricht, dann ist es gut!
Leg denen einen Holzklotz vor und sag ihnen, dass das ein Laptop ist: Aufgrund der Kompostierbarkeit und des Mangels an Schafstoffen wäre das die Kaufempfehlung für Laptops.
Vielleicht würde man sich in einem Nebensatz kritisch über die mangelnde Rechenleistung äussern, aber darum geht es bei Ökotest ja nicht.
Was bei Öko-Test "ökologische Kriterien" sind, wechselt dabei allerdings auch gerne mal, vor allem wenn man mal wieder irgendeine Esoteriker als Berater hatte, der dann völlig unwissenschaftlichen Humbug erzählt. Es gibt halt nur wenige Merkmale, die man allgemein als "gut" oder "schlecht" einstufen kann; das meiste wird dagegen durch den konkreten Einzelfall so stark verzerrt, dass sich die Ergebnisse ins komplette Gegenteil verkehren können. Und dass "einfach behalten, was man schon hat" idr. die beste Lösung ist, ist in unserer Konsumgesellschaft sowieso nicht so einfach zu vermitteln.
Dummer Weise besteht der verlinkte "Test" (genau wie andere Öko-Rankings von Greenpeace) praktisch ausschließlich darin, zu erfassen, wie sehr die Unternehmen denn von sich sagen, öko zu sein – darum gibt es auch fast nur "top" und "flop". Die Aussagen werden in keiner Form überprüft (teilweise gar nicht möglich) und keine Aussage heißt automatisch "ganz doll schlecht". IMHO ist das Ding maximal peinlich für Greenpeace.
Letzter Mega-Reinfall: gut & günstig Frischhaltefolie. Die von Melitta war ausverkauft und dann sah ich auf der Packung der g+g-Folie: Öko-Test: gut. Also hab ich sie gekauft.
Beim Aufreißen der Papplasche zeigte sich gleich die herausragende Verabeitung dieses Produkts. Obwohl ich überaus behutsam vorging, löste sich dabei die Verklebung der Verpackung an einer Ecke.
Dann die Suche nach dem Anfang der Folie. Bei Melitta gibts da einen aufgeklebten Anfangsfinder. Nicht so bei g+g. Ich musste 3 Minuten pulen und kratzen bis ich das erste Stück Folie in Abreißlänge abgerollt hatte. Grauenhaft! Und dann ist die Packung so konstruiert, dass die Folie nicht in voller Länge über die Schiene mit den Alu-Zähnen gleitet, um sie sauber abzutrennen. Nein, man kann sie nur ansägen und muss 3/4 einfach so abreißen. Da wird man wahnsinnig bei!
Aber damit nicht genug. Denn die Folie haftet nicht an Geschirr, zumindest nicht an Porzellantellern. Selbst wenn man die Teller anfeuchtet oder sogar nass macht - nein, diese tolle Frischhaltefolie findet keinen Halt am Teller.
Und jetzt erkläre mir bitte mal jemand, wie diese Frischhaltefolie die Note "gut" bekommen konnte. Meine Vermutung: Sie wurde von Öko-Test darauf geprüft, ob sie umweltfreundlich hergestellt wird und recyclebar ist und konnte da voll überzeugen. Das Produkt als solches kann meiner Meinung nach unmöglich mehr als ein "ausreichend" bekommen.
Es ist dem Laden wirklich völlig egal, ob ein Produkt überhaupt brauchbar oder geniessbar ist: Wenn es ökologischen Kriterien entspricht, dann ist es gut!
Leg denen einen Holzklotz vor und sag ihnen, dass das ein Laptop ist: Aufgrund der Kompostierbarkeit und des Mangels an Schafstoffen wäre das die Kaufempfehlung für Laptops.
Vielleicht würde man sich in einem Nebensatz kritisch über die mangelnde Rechenleistung äussern, aber darum geht es bei Ökotest ja nicht.
Aha. Gut zu wissen.
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Jetzt spann uns nicht auf die Folter
Schade, dass ich irrte.
"Fischprodukt (ohne Bewertung)"
Dann hat Ritter Sport gleich gelitten.