Sunday, January 15. 2012Kleinkinder vor FeierabendTrackbacks
Trackback specific URI for this entry
No Trackbacks
Comments
Display comments as
(Linear | Threaded)
Naja Björn, mal ehrlich. Ich war im Dezember bei Dir im Shop, weil ich es mich wirklich einmal interessiert hatte, wie es bei Dir so aussieht. Aber - Du passt für mich genau in das Klischee eines Neustadt-Ladens - mit dem passenden Clientel. So ein wühliger, unsortierter und unübersichtlicher Markt ist in allen Städten an den gleichen Stellen zu finden. Insofern - das Verhalten ist nicht nur nutzerbedingt, sondern teilweise einfach durch die Struktur des Ladens bedingt. Sagen wir - es animiert ein wenig
Und ich finde deinen Laden dreckig.... hier und da ein wenig mehr Farbe, Sauerkeit oder Ordnung - und schon würde es anders aussehen. Aber wie es derzeit ist - so macht man es auch Ladendieben leicht.
#1
on
2012-01-15 14:11
Sag mal!
Ich betrete privat und beruflich unterschiedlichste Umgebungen. Keine noch so vermüllte Wohnung hat mich je dazu verführt, dort herumzutoben. Mag auch Björns Geschäft nicht dem besten Chic entsprechen, gehe ich doch davon aus, dass er hier nicht von einer Müllkippe aus blogt.
#1.1
on
2012-01-15 18:45
Keine Wohnung zieht Leute unterschiedlichster Schichten an - und keiner lässt jeden in die Wohnung.
Ich denke, mein Beitrag ist hier nicht gut plaziert, aber irgendwo musste ich es loswerden. Die Art und Weise hier zu Bloggen, zu jubeln etc - die passt einfach nicht zusammen mit dem Laden. Sorry, aber das ist meine Meinung.
#2
on
2012-01-15 18:48
@Metzger
Ich wollte das auch schon immer mal schreiben. Hast (leider) meine volle Zustimmung. Ich finde, deine Äusserung bestätigt sich schon alleine durch diesen Eintrag http://www.shopblogger.de/blog/archives/12588-Verdampfer-im-TK-Raum.html Trotzdem, Björn Leidenschaft für seinen Laden spürt man in jedem Blogeintrag und das ist toll. Aber trotzdem, irgendwie wirkt´s zum Teil extrem "siffig".
#3
on
2012-01-15 19:27
Ich rate euch mal in jedem scheinbar noch so gut sortierten und trickreich beleuchteten Discounter mal ganz ganz ganz genau hinzusehen, da wird euch schlecht.
Vor allem hinter den Kulissen ist es zum Teil eher noch schlimmer als man hier auf manchen Fotos sehen kann. Und so wie ich das verstanden habe, stehen doch sowieso Renovierungen auf dem Zettel.
#4
on
2012-01-15 20:18
@FlyingT.
Top! Genau so sehe ich das auch. Bei manchen Blogeintraegen kam ich auch ins Gruebeln, wie es in manchen Supermaerkten so aussehen muss. Gemuese wasche ich da lieber zweimal und Fleisch lieber bei meinem Metzger. Um Fleischtheken in Supermärkten mache ich eh einen grossen Bogen.
#4.1.1
on
2012-01-16 01:06
Die Renovierungen stehen aber seit 6 Jahren auf dem Zettel.
#5
on
2012-01-15 21:24
Britische Supermärkte sind viel besser ausgeleuchtet, und haben Einheitswarteschlangen und Self checkouts. Ich bekomme in deutschen Supermärkten immer Hassgefühle, wenn ich "Hier bitte nicht mehr" ins Gesicht gebellt bekomme.
Und manchmal habe ich dann wirklich Lust darauf, den Einkauf so stehen zu lassen, inklusive Tiefkühlprodukten…
Tja
#6.1.1
on
2012-01-16 00:41
Ich bekomme Hassgefühle, wenn Arschlochkunden ihre nicht mehr gewollte Ware einfach stehen lassen oder in's nächstbeste Regal schmeißen.
Und manchmal hab ich dann wirklich Lust darauf, ihnen ihre Scheiße hinterherzuschmeißen. Und am liebsten würde ich jeden Einzelnen mal die monatlichen Abschriften bezahlen lassen, die durch so ein Scheißverhalten entstehen. Entschuldigt die Ausdrucksweise, aber bei sowas fehlen mir die schönen Worte. -.-
#6.1.2
on
2012-01-16 19:44
Da sollte man aber zwischen pubertierender/weniger achtsamer/fauler/abfällig denkender Kundschaft und durch bestimmte Ereignisse hervorgerufenen Verhaltensmustern differenzieren. Dies ist dem obigen offensichtlichen Scheißeliebhaber (sic!) jedoch zu viel Denkarbeit.
Und der zugestellte oder schon vorab nicht zugelassene Durchgang zwischen bestimmten Bereichen (vom Anbieter erhobene Pflicht zum Rundgang statt der gezielten Ansteuerung der gewünschten Warenlagerorte) trägt sein Übriges dazu bei.
#6.1.2.1
on
2012-01-16 23:21
Ich erzähl dir mal was Neues: In einem Supermarkt arbeiten Menschen. Sie machen Fehler. Sie haben Pausen. Sie sind keine Roboter.
Ist halt so 'ne Sache: Jeder will möglichst billig einkaufen, aber erwartet den Service eines 5*-Hotels. Es ist, aus welchem Grund auch immer, möglicherweise einfach auch nur eine unglückliche Verkettung von Zufällen, wenn leider gerade die Kasse einem 'vor der Nase' zumacht, weil zwei Kassen gerade ausreichend sind. Ach nein, ein Kassenstau herrscht ja schon dann, wenn man nicht sofort direkt vor der Kassiererin auflegen kann. Ja, manchmal muss man warten. Manchmal muss man auch länger warten. Erklär mir mal, warum das für die Menschen, die schon ihr ganzes Leben einkaufen gehen immer wieder etwas neues ist und ein Ärgernis darstellt. Ich verstehe nicht, wieso man nicht ein bisschen Zeit mitbringt, zum einkaufen. Oder warum man gerade dann einkaufen muss, wenn man keine Zeit hat. Und glaub mir: Ich bin definitiv kein denkfauler Mensch, auch wenn es für dich so aussehen mag. Ich betrachte meine Umgebung und die Welt im Allgemeinen sehr unterschiedlich und halte mich für einen der ganz wenigen Farbseher (Im Gegensatz zu jenen, die alles gerne in Schwarz-Weiß-Tönen sehen, vielleicht mit ein paar Graustufen.), und schere nicht alle über einen Kamm. Trotzdem ist es ein nicht korrektes Verhalten und man könnte wenigstens einen Mitarbeiter ansprechen und Bescheid sagen, dass es einem zu lange dauere. Ist auch nicht schön, glaub mir, den Krusch anderer Leute wegzuräumen, bloß weil die es sich anders überlegen, aber das ist immer noch besser als mutwillig Ware verderben zu lassen! Und Verzeihung, ich benutzte zweimal das gleiche Schimpfwort in einem Beitrag. O.M.G.
#6.1.2.1.1
on
2012-01-17 14:38
"Erklär mir mal, warum das für die Menschen, die schon ihr ganzes Leben einkaufen gehen immer wieder etwas neues ist und ein Ärgernis darstellt. Ich verstehe nicht, wieso man nicht ein bisschen Zeit mitbringt, zum einkaufen."
Es ist etwas Neues, wenn die Kasse zumacht, denn die Briten sind schlau genug dazu, Supermärkte mit Einheitswarteschlangen zu bauen. Warum das andere nicht schaffen, weiß ich nicht. Genauso schlimm finde ich das Gerenne und Geschubse, wenn eine neue Kasse aufmacht.
Was zumeist an der billigen Personalplanung der üblichen Akteure liegt. Leider ist es auch dem seriösen Kundenkreis nicht immer möglich, berechtigten Unmut an der richtigen Stelle auszutragen. Da müsste man bei der Filialleitung aufwärts beginnen, während sich die Geschäftsführung auf Kosten der Mitarbeiter ein angenehmes Leben ermöglicht. Und die Billigkundschaft selbst kann sich in vielen Fällen gleich dahinter einreihen, unterstützt sie die entsprechenden Unternehmenspraktiken doch wöchentlich in sehr aktiver Weise.
Für meinen Teil weiche ich möglichst auf Alternativanbieter aus, was im Falle der (meist aus beruflichen Gründen) auch aufgesuchten kleineren Orte leider nicht immer in ausreichender Deckung möglich ist. Dort nervt dann ja schon das Rosinenpicker-Standardangebot. Den viel zu oft schon offen unzufriedenen Mitarbeitern würde man dort allzu oft eine kleine Spende zukommen lassen wollen, die im gegebenen Kontrollsystem solcher Anbieter aber wohl umgehend an die Sektenspitze abzuführen wäre Weiterhin könnte ich mich mit dem Zusehen am Verderben von Lebensmitteln schon aufgrund meiner Bemühungen im ökologischen Bereich gar nicht anfreunden und erwische mich viel zu oft selbst dabei, wie ich irgendwelchen anderen Kunden die Artikel hinterherräume oder bei Verschmutzungen im öffentlichen Bereich lieber mal selbst etwas säubere, anstatt mich von Anfang an auf die "faulen Mitarbeiter" der Kommune, des Verkehrsunternehmens usw. herauszureden. "Selbstverständlicher Weise" wird man in solchen Fällen nahezu durchgehend belächelt. Einige Mitarbeiter in Billigläden können wohlgemerkt so wenig differenzieren, dass man wegen solcher Freundlichkeiten gar beschimpft wird. Ob sich diese nun als faul angesehen betrachten, nur nicht aus der Suppe der zum Teil ortsüblichen Kundschaftssuppe herauskommen (wollen) oder leitfadengemäß (gar nicht vorhandene) Stärke im Firmensinn zu demonstrieren haben? Und ich gebe zu, dass das Einkaufen für mich kein Selbstzweck ist und letztlich eine gewisse Belastung darstellt. Gerade in irgendwelchen Arbeitspausen und in ähnlichen Situationen wird dieser Zustand noch um einen (leider berechtigten) Zeitdruck ergänzt. Wenn mir dann noch irgendwelches Personal offen und sehr unsachlich vorhält, aus purer böser Laune heraus beispielsweise eine Viertelstunde vor Abschluss der Ladenöffnungszeit an der Kasse zu stehen, könnte ich mich in Kombination mit anderen Negativmerkmalen dazu gezwungen sehen, die "Lebensmittelreste" doch an der Kasse zu belassen (zumal ich ein solches Verhalten bei meinen Mitarbeitern auch nur in Ausnahmefällen tolerieren könnte, entstehende Mehrarbeit aber auch entlohne). Und solche Grenzen legt eben jeder Kunde auf unterschiedlichem Niveau fest.
#6.1.2.1.1.2
on
2012-01-17 15:50
Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
|
CalendarArchivesQuicksearchComments about Von hier!
Fri, 25.05.2012 11:01
Ich würde vermuten, dass die L
eute sich das „von hier“-Argum
ent mit der Einführung des Ein
wegpfands angewöhnt habe [...]
Fri, 25.05.2012 10:36
Angesichts des technischen For
tschritts muß man heutzutage j
a schon fast damit rechnen, da
ß im innen angebrachten [...]
about Druckbild
Fri, 25.05.2012 07:52
Du bist zu anspruchsvoll. Ich
hab vor ein paar Tagen genau s
o eine Rechnung bekommen.
Da
hatte ich mich noch gef [...]
about Von hier!
Fri, 25.05.2012 06:23
Wenn sie von "hier" ist, dann
MUSS der Händler sie zurückneh
men und kann einen nicht mit S
ätzen wie "die haben sie [...]
about Druckbild
Fri, 25.05.2012 00:40
Da Ladenbetreiber in der Regel
keine Expeditonsexperten sind
mangelt es oft an der Gewohnh
eit und Ehrgeiz penibler [...]
Syndicate This BlogMeine BlogrollBestatterweblog
Das Moosyversum FRoSTA-Blog Hodenmumps Hostblogger Ingos Blog LawBlog Marcos Blog Oldschool Row for Silence Taxi-Blog Uli's Notizbuch Abbothekenrundschau Automobil-Blog basicthinking beetlebum Belauscht BILDblog Casino-Blogger Compyblog COP – Chaos Orientierte Programmierung Das Kassenmädchen Das Viertel / Bremens Cityblog Das Sonnenkind Daily Me Der Blometriker Der Glaser Doc Rollinger Drink Tank Ehrensenf Essen kommen! Fahrbier Fiatschrauber FinBlog Der Frostmann Fontblog Foodfreak Frau Shopping frl. krise interveniert Gastgewerbe Gedanken. Gurkensenf Heikos Blog Hirnrinde.de Honigblog Ich werde Politiker Indiskretion Ehrensache Isotopp Kaufhaus-per-Klick Keksblog Hans Freitag Kunden aus der Hölle La Melanie Lattmann unterwegs LECKER.de Magerquark Markenblog Marktjagd-Blog Maschinenschraubers Blog Abnehmen mit MC Reimann Medienrauschen Modellbaggerblog Mother of Six Mudder Seemann Nachtportier Netzgeflüster Nickerchen Pfötchen-Blog Pharmama Polizeinotruf Rainbraun Ringfahndung Rubiniablog Saftblog Schatzsucherblog Schockwellenreiter Sprachblog Spreeblick Straßen-Blog der VAJA Bremen Streetgirl Supermarktblog (F.A.Z.) Svenja and the City Taxiblogger Thorbens Blog TruckOnline Turbobrain VW-Bully und andere Oldtimer Die W-Akten-Blog Werbeblogger Wirres zumeinkaufswagen KategorienEs war einmal... |