Wednesday, August 31. 2011Der ProfiTrackbacks
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"... und zweitens wäre es ausgesprochen fatal, wenn diese nicht luftdicht abschließen würde."
Und wie atmet jetzt dein Wein?
#1
on
2011-08-31 16:45
Einmal die Woche entkork die dicke Azubine aus der Fleischabteilung die Flaschen und bläßt einmal kräftig rein.
#1.1
on
2011-08-31 17:04
Wahrscheinlich nachdem Sie den Korken aus der Flasche gesaugt hat. Schon klar.
#1.1.1
on
2011-08-31 17:48
...mit ihrer Axelhöhle
#1.1.1.1
on
2011-08-31 18:36
Ok, gehen wir mal von diesem abgemilderten günstigeren Fall aus.
#1.1.1.1.1
on
2011-08-31 18:42
Das Öffnen von Bierflaschen überlässt Björn allerdings keinem Azubi
#1.1.1.1.1.1
on
2011-08-31 19:06
Björn meinte wohl, dass der Kartonwein immer direkt aus dem Luftdichten Plastiksack ins Glas gezapft würde und daher nicht vor dem Trinken atmen könne. Der Flaschenrotwein kann ja nach dem Öffnen der Flasche "etwas" atmen.
#2
on
2011-08-31 16:58
Wein ist schon ein tolles Zeug, atmet nur in der Flasche.
Im Glas wird er dann bockig und stellt die Atmung ein.
#2.1
on
2011-08-31 17:51
Meinetwegen kann sich jeder seinen Wein nach Geschmack in der Karaffe oder im Glas zurechtoxidieren lassen; beim Gebinde lege ich wert auf einen gescheiten Verschluss, der mir einen möglichst vorhersehbaren Geschmack ermöglicht.
Dieses Gehabe mit atmenden Naturkorken halte ich für Mumpitz - bin aber eh mehr der Biertrinker, das wird ordentlich heruntergekühlt und ich muss vor dem Genuss nicht erst großartig über die Eigenschaften des Getränkt lamentieren. Wenngleich ich auch ab und zu mal gerne das Glas gegen das Licht halte und einen verliebten Blick hindurchwerfe. :3
"Wenngleich ich auch ab und zu mal gerne das Glas gegen das Licht halte und einen verliebten Blick hindurchwerfe. :3"
Das mache ich auch. Dieser goldgelbe Glanz und das sich brechende Licht in den Millionen Bläschen der Schaumkrone. Da stinken die Weintrinker ab.
#3.2
on
2011-08-31 17:53
Biertrinker..sicherlich Öttinger-Reste-vom-letzten-NVA-Ölwechsel Plörre.
Böse Zungen behaupten allerdings, gekühlt schmecke sogar Affenurin. Wohl bekomms
#3.2.1
on
2011-09-02 23:16
Viele gute Winzer nutzen sowieso keine Naturkorken mehr, da die Qualität sowieso eher schlecht ist. Somit ist das mit dem Naturkorken "Larifari". Ich denke aber auch einen guten Wein kauft man nicht beim "Discounter" sondern doch eher mal das 2,- €uro "Hirnschmerzen" Getränk.
#4
on
2011-08-31 21:07
Sehr schön ist es, wenn der Weinexperte nach dem Lob des "atmenden" Naturkorks auf die extrateuren Edelflaschen verweist, deren Flaschenhals in Siegellack getaucht wurde.
Beim Bag in Box bleibt der Wein nach dem Öffnen in dem Zustand in dem er vorher war. Wenn ich nur alle zwei Tage ein Glas trinke ist das ganz klar ein Vorteil. Wenn ich meine, dass der Wein belüftet werden muss, fülle ich ihn in eine Karaffe um - dabei kann man auch noch spezielle Trichter verwenden, die die Oberfläche des hindurchfließenden Getränks maximieren. Und beim Servieen sieht dem Wein in der edlen Karaffe auch keiner mehr die Transportverpackung an.
#5
on
2011-08-31 21:26
In der Gastronomie ist der offene Standardwein bereits sehr oft ein Bag-in-Box - Wein. In eine Karaffe umgefüllt dürfte das Atmen nicht mehr wirklich das Problem sein.
Und nein: Ich meine nicht die Billig-Pizzeria an der Ecke. (Allerdings auch nicht den drei-Hauben-Koch.)
#6
on
2011-09-01 10:50
Ich denke, der wahre Vorteil der BiB ist der, den Sonstwer2 auch beschrieben hat: wer nur alle paar Tage ein Glas Wein trinkt, hat ihn immer so, wie er verkaut wurde - wenn ich eine Flasche anbreche, ändert sich der Geschmack des übrig gebliebenen Weins nach kurzer Zeit - und nicht immer zum Besseren. Daher verkaufen ja beispielsweise auch Obsthöfe den frischgepressten naturtrüben Apfelsaft in solchen Behältern - der hält nach dem Anbrechen monatelang ohne Kühlung und ohne Qualitätseinbuße.
Wobei ich ernsthaft der Meinung bin, dass Bier in der PET Flasche, respektive Tetra Pak, einfach nur abartig ist.
Wobei das bei einigen Bieren keinen Unterschied macht.
#7.1
on
2011-09-02 23:18
![]() Das gibt wieder Stress, da kommt man ja mit dem Trinken kaum hinterher.
#8
on
2011-09-02 19:25
Nur mal so nebenbei:
"Dekantieren mit dem Küchenmixer Myhrvolds erster Höhepunkt an diesem Abend ist eine Doppelblindprobe, die den Beweis antreten soll, dass man Wein zum Dekantieren am besten einige Sekunden durch den Küchenmixer jagt. Die Annahme, der Wein brauche grundsätzlich nur Kontakt mit Sauerstoff, sei eine falsche. Es ginge um zwei Vorgänge gleichzeitig. Wobei der eine die Entgasung des Weines sei. „Wenn also ein bisschen Dekantieren hilft, warum nicht auch viel?“ Sagt es und erklärt nach einigen Sekunden ohrenbetäubenden Lärms, ihre Versuche zur Weinlüftung hätten in einer Stickstoffumgebung zu den gleichen Ergebnissen geführt. Von den drei Schnapsgläsern mit Rotwein schmeckt man den turbo-dekantierten deutlich heraus, er schmeckt weicher und runder. Voller Stolz erzählt er, dass er diese Methode zum Entsetzen der Anwesenden schon in einem Restaurant an einem Château Margaux vorgeführt habe."
#9
on
2011-09-06 11:51
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