Saturday, July 16. 2011Teure RollenTrackbacks
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Die Sparkasse tickt eh nicht ganz sauber. Vor einigen Jahren hat mir ein Freund mal Geld "für sexuelle Gefälligkeiten" überwiesen, die Folge war, dass sein Konto mit sofortiger Wirkung gesperrt wurde und anschließend gekündigt, weil man den Mitarbeitern das nicht zumuten könnte. Damals war das noch lustig.
#1
on
2011-07-16 09:06
Nein, echt?
Bank verklagen, für sexuelle Dienstleistungen bezahlen ist ja nicht illegal...
#1.1
on
2011-07-16 14:46
Sollte der Firmenkundenbetreuer sagen das es auch weiterhin Kostenfrei sei dann am besten schriftlich geben lassen,sonst hat man beim nächstenmal wieder die gleichen Probleme
#2
on
2011-07-16 09:17
Ehe jetzt mal wieder pauschal auf DIE SPARKASSE (die es so gar nicht gibt, denn wir reden immer noch von mehr als 400 komplett selbständigen Unternehmen) geschimpft wird, sollte man mal über die Hintergründe nachdenken. Wußtet Ihr z.B., daß die Deutsche Bundesbank, die über Jahrzehnte hinweg die Bargeldversorgung der Banken übernommen hat, sich nach und nach immer mehr aus diesem Bereich zurückzieht? Als Alternative dazu bieten sich gewerbliche Werttransportfirmen an, die für diese Dienstleistung aber richtig viel Geld verlangen. Es ist ja nicht so, daß die Banken in ihren Tresoren Münz- und Druckerpressen stehen haben. Vielmehr müssen die das Geld auch irgendwo herkriegen. Und das kriegen sie nicht (mehr) kostenlos...
Die Sparkasse stellt sich aber auch in der Werbung gerne als eine einzige große Bank dar.
#3.1
on
2011-07-16 10:28
Tja Björn. Ich habe dich gewarnt. Du hast den Link sogar im Block erwähnt. Da wirst du also vermutlich nicht mehr viel Glück haben. Auch bei anderen Banken nicht.
http://www.shopblogger.de/blog/archives/11577-Links-CV.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,749321,00.html
#4
on
2011-07-16 10:23
Nachtrag: Hier die Original-Links:
http://www.shopblogger.de/blog/archives/10882-Links-C.html http://www.heise.de/resale/artikel/Wechselgeldversorgung-wird-fuer-den-Handel-jetzt-teuer-1159628.html
#4.1
on
2011-07-16 10:27
Kennt man auch als Privatkunde:
Plötzlich kostet jede Onlineüberweisung doch Geld, weil man einen SMS-TAN benötigt, der mit 0,23€ in Rechnung gestellt wird oder man kauft sich für 50€ einen TAN-Generator... Nachträglich werden für das Konto doch Gebühren fällig, die mal eben ohne Ankündigung rückwirkend für fast ein Jahr abgebucht werden... Bargeld abheben kostet plötzlich Geld, auch dann, wenn der Automat solche Summen nicht auszahlen kann... Bargeld einzahlen kostet auf das eigene Konto 5€... Scheckeinlösung kostet 5€ Habe mein Konto nun bei einem anderen Unternehmen und all diese Leistungen sind kostenlos und inklusive. Sogar "beleghafte Überweisungen" kann ich wieder kostenlos machen. Die Sparkassen (zumindest die beiden, mit denen ich direkt zu tun hatte), verspielen sich gerade die Zukunft. Denn Oma und Opa werden vermutlich nicht so schnell wechseln, aber wenn die Weg sind, gibt es keinen echten Kundenstamm mehr!
#5
on
2011-07-16 10:52
Also ich habe den TAN-Generator kostenlos bekommen. "Meine" Sparkasse stellt den ersten Generator kostenlos zur verfügung.
Und wie du auf 50 € kommst ist mir auch schleierhaft. Bei der Sparkasse kostet der günstige 9,85 €.
#5.1
on
2011-07-16 11:41
50€ wie kommst du denn auf den Hund ?
Die Dinger fangen bei ~10€ an. Verlangt die Sparkasse wirklich Geld für mTan ? Krieg ich bei meiner Bank kostenlos
#5.2
on
2011-07-16 11:46
Okay, 50€ ist übertrieben - habe gerade nachgeschaut: Es sind 34,90€ + 7,95€ für den Versand, außer ich hätte das Teil selber (während der Geschäftszeiten) abgeholt. War mir trotzdem zu viel!
Ach ja, und für die Leute mit dem "Geldautomaten-Argument": Und für den Fall, dass es keinen CashGroup-Automaten gibt, habe ich eine Visa-Karte mit der ich 12x im Jahr kostenlos in Dtl. Geld ziehen kann (und zusätzlich auch noch 12x im Ausland, was ich bis jetzt aber mangels Urlaub nicht testen konnte).
#5.2.1
on
2011-07-17 01:23
" (und zusätzlichauchnoch 12ximAusland,was ich bis jetzt aber mangels Urlaub nicht testen konnte)."
Das kann ich gerne für dich erledigen.
#5.2.1.1
on
2011-07-17 01:38
"zusätzlichauchnoch"
Mein neues Spielzeug hat da einen Fehler produziert. Das muss ich mir mal genauer ansehen. Schon merkwürdig.
#5.2.1.1.1
on
2011-07-17 02:00
Und dann wird gemotzt, weil das Geldautomatennetz der eigenen Bank so klein ist und man doch immer wieder auf das flächendeckende der Sparkassen und Genossenschaftsbanken zurückgreifen muß - was dann natürlich mit unverschämt hohen Gebühren verbunden ist. Tja, man kann halt nicht alles haben...
Davon abgesehen: bei der Sparkasse, bei der ich mein Konto hab, ist die Kontoführung kostenlos, den TAN-Generator gab's auch umsonst dazu.
#5.3
on
2011-07-16 12:14
Naja das Argument zieht aber in Zeiten von CashGroup nicht so richtig, ich erinnere mich jetzt im letzten Jahrzehnt nur an eine Gelegenheit bei der ich mal bei der SK Geld holen musste, weil es sonst keine Bank gab. Die SK ist doch so die Kleinbürger-Dorfbank für alle die es nicht drauf haben ihre Bankgeschäfte online zu erledigen.
#5.3.1
on
2011-07-16 19:10
"Die SK ist doch so die Kleinbürger-Dorfbank für alle die es nicht drauf haben ihre Bankgeschäfte online zu erledigen."
Aha. Davon hast Du also auch keine Ahnung.
#5.3.1.1
on
2011-07-16 19:18
Cash-Group? Schön und gut, wenn Du in einer größeren Stadt wohnst, wo es die einschlägigen GAA gibt. Nützt Dir aber alles nichts, wenn Du auf dem Land wohnst. Denn da gibt es häufig nur Sparkassen- oder Genossenschafts-GAA. Schau Dir mal die Zahlen an. Die Cashgroup hat insgesamt rund 9.000 GAA, primär in mittleren und großen Städten. Klingt viel, aber ist es das auch? Die Genossen sind bei rund 18.200 Geräten, die Sparkassen bei rund 24.600. Fällt Dir der Unterschied auf?
#5.3.1.2
on
2011-07-16 19:19
Na gut dann nennen wir die Sparkasse mal den Schlecker unter den Banken, immer und überall zur Stelle.
#5.3.1.2.1
on
2011-07-17 00:00
Das sehe ich nicht so. Ich bin seit frühester Jugend Kunde der Sparkasse und kann mich nicht beklagen.
Mittlerweile habe ich einige Immobilien gekauft und die Sparkasse war mir dabei immer ein guter und verlässlicher Partner. Aber wie immer im Leben, es kommt wohl auch entscheidend auf die jeweiligen Mitarbeiter an. Meinen aktuellen Ansprechpartner kenne ich schon seit mehr als 20 Jahren und der hat es drauf.
#5.3.1.2.1.1
on
2011-07-17 00:29
Es kommt sogar noch viel mehr drauf an, WELCHE Sparkasse man hier am Wickel hat...
#5.3.1.2.1.1.1
on
2011-07-17 01:25
In vielen Ländern ist es ja üblich, dass Centbeträge bei Einkäufen so ab/aufgerundet werden, dass man 1 und 2 Cent garnicht benötigt. Das erspart auch schon den Aufwand.
Für Stammkunden könnte man ja eigentlich ein System einführen, dass Wechselgeld bis 5 Euro auf einer Karte gutgeschrieben wird, die dann beim nächsten Einkauf beim bezahlen erstmal angerechnet wird...
#6
on
2011-07-16 11:04
Also eine weitere Karte die man mitnehmen muss?
#6.1
on
2011-07-16 11:45
Statt einer neuen Karte könnte der Stammkunde aber auch einfach seine EC/Maestro - Karte verwenden und es gäbe keine 5 cent Wechselgeld ...
Aber ein Alternativvorschlag: Kunden anbieten, auf den nächsten 5/10/xxx - cent Betrag aufzurunden, der Rest wird von der Kasse registriert und am Monatsende für Organisation X gespendet. Da dürften ganz ordentliche Beträge zusammenkommen. Leider würde wohl auch viel Zeit für misstrauische Kunden draufgehen und das Kassensystem müsste halt auch entsprechend erweitert werden. Schauen, was am Tagesende an Überschuss in der Kasse liegt wäre für D mit Sicherheit zu "unsauber"
#6.2
on
2011-07-16 12:09
"... mussten wir plötzlich bezahlen."
Plötzlich? Treffen sich zwei Schnecken, die eine der beiden hat ein blaues Auge. "Huch? Was ist denn mit deinem Auge passiert?" "Ach, ich wollte gestern eine Abkürzung nehmen und bin mal durch den Wald gekrochen. Plötzlich schiesst da ein Pilz aus dem Boden ... " Diesmal sind die Banken und Sparkassen nicht schuld. Da werden neue Kosten einfach an die Kunden durchgereicht. Dieses Thema wird aber schon seit einiger Zeit in den Medien lang und breit diskutiert. Aber Weihnachten kommt ja auch immer unerwartet und ist jedes Jahr früher.
#7
on
2011-07-16 14:02
Ja, das Sparkassen-Bashing mal wieder...
Ich bin mit unserer Sparkasse zufrieden, auch wenn es meinetwegen auf das dortige Tagesgeld-Konto paar mehr Zinsen geben könnte ^^) Das ist sicher von SK zu SK verschieden, für was man Gebühren zahlen muss...
#8
on
2011-07-16 14:33
Wenn man's schon in Internet geschafft hat, in der Lage ist sich zu registrieren, sich zu interessieren und sich sogar auszudrücken, dann kann man sich aus den dutzenden Alltags- und Sonderangeboten je nach Aktivitätlichkeit das ein oder andere gute Online-Tagesgeldangebot heraussuchen. Geht schnell, kostet nichts und auch aktionsfrei sollte man's nicht unter 2,3 bis 2,5 Prozent machen.
#8.1
on
2011-07-16 16:50
Unsere Sparkasse hat auch einen Münzgeldautomat wo man sich die Kleingeldrollen "ziehen" kann. Dieser Service ist kostenlos wenn man eine Kundenkarte der Sparkassen Bank vorweisen kann und in den Automaten schiebt. Tut man dies nicht, werden Gebühren von Automat pro Rolle erhoben. Das finde ich fair.
#9
on
2011-07-16 16:46
Dann halt uns mal bitte auf dem Laufenden.
... zumal dann, wenn man eine sucht, die auch grundsätzlich gewillt ist, eher kleinere Firmenkunden (wie es Björn wohl sein dürfte) als Kunden zu akzeptieren. Und dann (noch seltener) ggf. auch gewillt ist, hier Kredite bereitzustellen, so sie denn benötigt werden (und ich vermute mal, daß Björn zumindest einen Kontokorrentkredit benötigt). Gerade bei kleineren Firmenkunden spielen manche Banken gar nicht mehr mit.
Und da kommen eben die Sparkassen und Genossenschaftsbanken ins Spiel (die schon sehr oft totgesagt wurden - auch hier in den Beiträgen). Die bedienen u.a. diese Klientel, gerade auch weil sie jeweils die regionalen Verhältnisse bestens kennen. Das mag nicht so sexy sein, wie cooles Onlinebanking, aber es ist mindestens genauso notwendig (und auskömmlich genug).
#10.1
on
2011-07-17 09:48
Unsere Volksbank will gar kein Geld für Münzrollen, die Unicredit hingegen gibt grundlegend gar keine mehr ab.
Aber 0,10 Euro für eine Münzrolle im Wert von 0,50 Euro bei 1 cent-Münzen ist zwar vom Handlingaufwand verständlich aber für das Münzsystem ad absurdum. Schlauer wäre gewesen die Nutzung der Geldkarte zu forcieren und dazu am besten auf RFID umzustellen....aber warum von ausländischen Systemen lernen....
#11
on
2011-07-18 19:36
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