Wednesday, July 6. 2011Minus 2 GrammTrackbacks
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Bei 1.000.000 verkauften Schokoriegeln sind das immerhin 2 Tonnen (oder über 41.000 Schokoriegel.) Ich denk mal, Nestle rechnet eher in solchen Dimensionen, oder?
#1
on
2011-07-06 18:57
Kleinvieh bringt in dem fall viel Misst. Klar denken die in groß, machen docjh alle Hersteller
#1.1
on
2011-07-07 14:29
Also so mäßig finde ich das gar nicht. Das ist eine Preiserhöhung um 4%.
Für 4% mehr müsste man lang streiken...
#2
on
2011-07-06 19:18
Richtig gerechnet (Dreisatz, Prozentrechnung) ist es sogar eine Erhöhung um 4,166... %
alt: 50 g kosten x EUR neu: 48 g kosten x EUR => 50 g kosten 50/48 * x EUR = 1,04166... * x EUR
#2.1
on
2011-07-06 19:37
Diese Strolche!
#2.1.1
on
2011-07-07 06:28
Es sind heute 2gramm weniger. Nächstes Jahr sind dann noch mal 2 Gramm weniger drin(da fällt der Sprung von 48 auf 46 weniger auf). Der Verbraucher wird hier betrogen, wenn auch im kleinen.
Eine Erklärung für die Reduzierung könnte auch die Beschönigung der Nährwertangaben (absolute Zahlen je Portion) sein. Vielleicht erreicht der Riegel so (mit 2g weniger) gerade so die Vorgaben für einen "noch vertretbaren" Schokoriegel.
#3
on
2011-07-06 19:25
Darum ist der Lion Riegel auch nur ein Haps, früher war das mal ein richtiger großer Riegel.
Genauso wie Mars und Snickers, die sind im 5er Pack kleiner als im Kassengebinde, aber man bekommt ja immerhin 5 Stück. Alles abgekartet, und genug dumme gibt es ja
#4
on
2011-07-06 19:41
Es wird nix teurer.
Nur weniger, leichter, dünner, usw. Da wird auf Teufel komm raus das Produkt kaputt gespart. Heute von 50 auf 48g. Anfang 2012 von 48 auf 46g. Und in 2 Jahren sind wir bei nur noch 40g oder gar weniger. Dann kommt die Marketingabteilung und macht einen BigSize-Riegel mit satten 50g, der mehr kostet und neben dem Miniriegel verkauft wird. Die Miniriegel mit 40g wandern in den 5er Pack und der Verbraucher wird wieder beschissen. Dann geht das Spiel von vorne los. Von 50 auf 48 und irgendein Einzelhändler in Deutschland kratzt sich am Kopf und fragt sich, was das mit den 2g soll...
#5
on
2011-07-06 19:50
Das ist als Unterstützung für eine FDH-Diät gedacht: "Friss die Hälfte". Oder eher F96P: "Friss 96%"
Was das soll? Nun, wohl echt das sparen von 4% der Zutaten. Was bestimmt weniger ist als der Ausschuss, kostenlos intern verbrauchte Riegel, die Werbung und all sowas. Einzeln. Aber selbst wenn 2g wohl im Toleranzbereich liegen, der bei der Herstellung herrscht: Wenn man mit 2g weniger rechnet, ist die Volatilität ebenfalls 2g geringer.
mögliche Gründe:
-viele Konsumenten hätten sich bei Test-Verkostungen eine neue Menge gewünscht -weniger Kalorien und seien daher „optimal auf eine figurbewusste Ernährung“ abgestimmt -Haushalte in Deutschland werden kleiner -man habe das Produkt verbessert, außerdem seien die Rohstoffkosten gestiegen.
#7
on
2011-07-06 20:15
Im TV kam mal, dass bei Maggi/Knorr einer eine andere Falttechnik für die Brühwürfel gefunden hat und so pro Brühwürfel 0,000wasweißich % Papier gespart hat, was in der Summe mehrere Tonnen Papier ergeben habe.
So wird das auch hier sein, schätze ich. Andererseits: Ekklhaft bleibt ekklhaft, egal ob 48, 50 oder 52 Gramm.
KitKat war ja immer schon zum Teilen da.
Man hat die Menge um 2 Gramm reduziert damit es endlich auch durch 4 teilen kann, ist doch logisch
#9
on
2011-07-06 20:22
Das ist wie mit den "gebrochenen" Preisen im Einzelhandel. Da kostet auch nichts 50 Euro, sondern 49 oder 48.
Da hat Nestle einfach von seinen Kunden gelernt.
#10
on
2011-07-06 20:36
Wahrscheinlich folgt bald eine Sonderangebotsaktion. Danach wird der Preis angehoben und schon hat man doppelt verdient.
War doch bei Duplo ähnlich: Ursprünglich waren 19 Riegel in der Packung. Dann plötzlich nur noch 8. Kurz darauf erfolgt die Werbung: Sonderaktion! 8 + 2 zum alten Preis! Kaum einer hats bemerkt.
#11
on
2011-07-06 20:51
Das beobachte ich (Tanstellenleiter) schon seit Jahren bei den meisten Süßwaren. Da ist fast jährlich weniger drin. Gerade vor ein paar Wochen wurden die ChocoCrossies von 200g auf 180g verkleinert. Der preis blieb natürlich gleich.
#13
on
2011-07-06 21:31
Tanstellenleiter? Und deine beiden Angestellten heissen bestimmt Pin und Puk. :-D
Ich bin ja schon still.
#13.1
on
2011-07-06 21:53
Meine Bank hat auch eine Tanstelle. Und irgendjemand wird die ja wohl leiten.
#13.1.1
on
2011-07-06 22:01
Ich finde das bei Pringles viel, viel schlimmer und vor allem auffälliger. Da hätte ich gern mal eine schön übersichtliche Preis/Inhalts-Statistik über die letzten 10/15 Jahre.
Als Pringles ganz neu in D war, hat eine 200g Dose bei Schlecker 2,99DM gekostet (das weiß ich noch so genau, weil ich mit Freunden mein Taschengeld zusammengelegt habe.). Über die Jahre gab es immer wieder Teuerungen und gleichzeitig Gewichtskürzungen, dass ich jetzt schon gar nicht mehr auf dem neusten Stand bin.. wieviel ist aktuell drin? 160g? Und was zahlt man?
150g/160g/165g/180g ... um den Kunden ganz zu verwirren ... bestimmte Sorten in verschiedenen Größen, andere Sorten nur in bestimmten Größen, dazu noch die Doppelpacks ... preislich sinds 1,11€ für die 160g/165g, wenn sie "inner Werbung" sind
#14.1
on
2011-07-06 22:15
Was dann umgerechnet 2,71 DM für 200g wären. Es gab also eine Preisreduzierung um fast 10%. Find ich jetzt nicht sooo aufregenswert.
Zugegebenermaßen hat man nun den aktuellen Angebotspreis mit dem damaligen Normalpreis (nehme ich an) verglichen, aber da ich die selten kaufe und, wenn, dann nicht auf den Preis achte, weiß ich jetzt nicht, wie groß da der Unterschied ist. Ich würde vermuten, der Preisunterschied in verschiedenen Läden ist größer als der zwischen Angebots- und Normalpreis in demselben Laden.
#14.1.1
on
2011-07-07 09:37
Das hat mich jetzt doch verwundert, dass sie so günstig sind. Direkt nach der Euroeinführung kostete eine Packung mit 200g nämlich plötzlich 1,79 oder 1,69 (?), was damals echt viel für mich war. Da hab ich ungefähr aufgehört, sie zu kaufen (deswegen und weil sie Cheeze ums aus dem Sortiment genommen haben, die Schweine.). Wenn der Preis jetzt mittlerweile wieder runtergegangen ist, ist es ja um so besser, auch wenn sie mittlerweile mit der Würze sehr sparsam umgehen.
Ich sag´ ja: der Mensch an sich ist schlecht.
Da wird nix besser - gar nix. Nur schlechter. Im Großen und Ganzen meine ich, nicht im Kleinen.
#15
on
2011-07-06 22:41
2 Gramm bewirken, dass jetzt vorne eine "4" steht. Und hat sich der Kunde erstmal dran gewöhnt, kann man primal Stück für Stück weiter reduzieren, ohne dass es grossartig auffällt. Leider.
Mei,
bei der ganzen Diskussion sollte/könnte man sich die Frage stellen "wer entscheidet wieso"? Dann wird die 50zu48g Reduktion ziemlich schnell und einfach nachvollziehbar. Das ist dann die schnellste und einfachste Methode um als Umsatzverantwortlicher die einem von seinen Vorgesetzten gesetzten Umsatzsteigerungsziele zu erreichen. "Der Kunde merkt es ja eh nicht". Letztendlich ist diese Gewichtsreduzierung also Folge des "Shareholder-Value"-Ansatzes. Der fordert "immer mehr und besser und billiger" ... Nachdem die Rohstoff- und Verarbeitungsprozesse schon ziemlich ausgereizt sind hinsichtlich Optimierung - ist die einfachste Stellschraube halt die Menge/ das Gewicht des Schokoriegels. Das Marketing ist da nur die Abteilung die diese Vorgabe "Effizienzerhöhung"/mehr Gewinn generieren irgendwie in ne Nebelwand packt ... damit der kritische Kunde hoffentlich nicht nachfragt. Den unkritischen Kunden fallen die 2 Gramm weniger eh nicht auf. Die wohl in der Mehrzahl sein dürften. Darauf "spekulieren" die Controller und "Chefs" - um auf einem eigentlich "reifen Markt" noch einen Faktor zu haben der dann irgendwann sagt "ich habe den Umsatz im Verhältnis zu den Kosten um 2% gesteigert". Klingt doch gut. 2% Steigerung. In einem Markt in dem Promille bei den Kosten aufgrund der Skaleneffekte relevant sind. Wo die Erwartung der "Kontrolleure" ein stetiges und gleichmässiges Wachstum voraussetzt - ohne eventuelle "Deckeneffekte" zu berücksichtigen ...
#17
on
2011-07-07 02:01
Das waren nur bestimmte Waren, deren Gebindeschwellen erst vor nicht allzu langer Zeit aufgehoben wurden, oder?
Angesichts der bei Markenartikeln immer mehr um sich greifendenen Gebindererleichterung wäre inzwischen eine generelle, gesetzliche Regelung begrüssenswert, sodaß nur festgelegte Größen verkauft werden dürften. Da auch grammweise Gebinde zum Beispiel bei Gewürzen durchaus sinnvoll sein können dürfte es natürlich nicht einfach eine Vervielfachung eines Basiswertes sein, sondern eher so etwas wie 5g, 20g, 50g, 100g, 250g, 500g, 1kg und so weiter. Das Einsparen von Rohstoffen bei solchen Täuschungsaktionen ist das eine, aber 4% eingesparte Rohstoffe bedeutet ja längst keine 4% Herstellungsersparnis, geschweige denn 4% Gewinnsteigerung. Alle anderen Kosten (Personal, Maschinen, Logistik, Werbung, Verpackung,...) bleiben ja gleich. Zum einen könnte auch darauf spekuliert werden, daß Ersatzkäufe dann häufiger stattfinden. Weiterhin könnte auch eine Rolle spielen, daß Käufer mittel- und langfristig größere Artikelzahlen auf einmal einkaufen angesichts der Erfahrung, daß sie mit den alten Mengen nicht mehr über die Zeit (alias Fußball- oder sonstiger Fernsehabend, Party oder sonstiges Beisammensein, Arbeitstag oder sonstiger Tagesverfüllung) kommen. Angesichts des außer bei Grundnahrungsmitteln eher unbedeutenden Rohstoffkostenanteils könnten solche oder andere indirekte Faktoren sogar überwiegen. Ein Täuschung ist's ja nur dann, wenn man darauf hereinfällt oder keine Alternative hat, aber ein Belästigung ist's allemal. Als ob man jedesmal die Grammziffer zu überprüfen und Buch über die bisherigen Gebindegrößen zu führen hätte, um nicht betrogen zu werden.
#18
on
2011-07-07 02:53
Mehr versteckte Preiserhöhungen beider VZHH:
http://www.vzhh.de/ernaehrung/32535/25052011Versteckte%20Preiserhoehungen.pdf
Wegen 2 Gramm .... wenn Pringles so weiter macht und ihre Dosen verkleinert, ist bald nix mehr da und man bekommt dann nur noch drei Stück
#20
on
2011-07-07 14:27
Hey, immerhin: 4% mehr Gewinn. Das ist schon nicht schlecht...
#21
on
2011-07-12 16:04
Nö keine 4% mehr Gewinn. Nur 4% weniger Ware fürs selbe Geld.
#21.1
on
2011-07-12 16:24
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