Saturday, February 19. 2011Bargeld als "Gutschrift" im OnlineshopTrackbacks
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Hab das zwar noch nie erlebt, fände dass aber ausgesprochen positiv weil unbürokratisch und menschlich. Ein Computer würde nicht so handeln..
#1
on
2011-02-19 11:28
Eigentlich halte ich es für eine sehr entgegenkommende Möglichkeit. Der Post würd ich allerdings nur mäßig Vertrauen schenken, wenn es um Versenden von Bargeld geht. Das mag bei 2 Euro noch wenig relevant sein. Das Verschwinden von Geldbeträgen wäre dennoch keine Neuigkeit. Ich bin dahingehend schon ein gebranntes Kind.
#2
on
2011-02-19 11:29
"Oder eher negativ, weil's zu wenig nach "großem, professionellem Shop" aussieht?"
Björn, ist das wichtig? Ausschlaggebend ist doch, wie Du nach außen wahr genommen werden willst. Und um die Frage zu beantworten lies doch einfach mal Dein Blog. Deine Außenwirkung ist menschlich, offen. Ergo handle auch in Deinem Online-Shop so. Du gibst Dem Kunden sein Geld zurück für Ware, die Du nicht liefern kannst. Das nenne ich professionell. Gutscheine in solchen Situationen sind diletantisch. Der Post Bargeld anzuvertrauen ist - ähm - mutig
#3
on
2011-02-19 11:37
Finde ich okay.
Habe gerade erst vom Bon Grain (Fol Epi) Kundenservice 5 Euro geschickt bekommen, nachdem ich mich beschwert habe Ganz unbürokratisch, ein normal-knittriger Schein in einem Briefumschlag.
#4
on
2011-02-19 11:38
Sonst werden ja oft gerne andere Produkte aus dem Hause als Entschädigung bis Dankeschön verschickt, aber das wäre ja hierbei irgendwie Käse.
#4.1
on
2011-02-19 13:49
Ich finde das eine gute Lösung. Gerade bei einer Warenlieferung, bei der die Rechnung im Paket selber liegt oder daran klebt, ist die Chance auf ein Verschwinden auch nicht größer als das der gesamten Lieferung.
Bei einem einfachen Umschlag bin ich skeptischer. Zum einen weiß ich nicht, wie die Sortiermaschinen damit klarkommen, dass der Umschlag nicht ganz so flexibel ist, wie gewohnt und dazu noch knubbelige Stellen hat. Zum anderen spürt der Austräger das ungewöhnliche Gewicht und Münzen sind auch relativ einfach zu ertasten. Und dass es bei den Zustellern einige Langfinger gibt, ist leider immer noch Realität. Es sind wenige, aber leider nicht keine. Also würde ich in letzterem Fall eine Pappmaske basteln, damit die Münzen nicht so auffallen. Ist ja schnell gemacht und Material hat Björn ja sicherlich genug rumliegen.
#5
on
2011-02-19 11:50
Der Umschlag mit der Bargeld liegt ja mit im Paket, so wie ich das sehe.
Daher sollte das bei kleinen Beträgen wohl gehen. Bei zuviel Geld wäre mir das aber zu unsicher, ist ja schließlich nicht versichert.
#5.1
on
2011-02-19 15:41
Ich finde diese Lösung extrem charmant. Ohne großen Aufwand ist das "Problem" für beide Seiten erledigt.
Würde mich glatt so sehr beeindrucken nächstes Mal wieder zu kaufen.
Die Profis in der Politik und Wirtschaft machen es doch auch bar per Koffer. Also kein Problem! Ehrenwort!
#7
on
2011-02-19 11:51
Ich finde diese Lösung hat auch einen gewissen Witz. Ich find's nicht schlecht. Aber ähnlich unkompliziert und "üblicher" wäre es, wenn Du ihm die 2 Euro einfach zurück auf sein Konto überwiesen hättest. Aber so ist es auch völlig okay, auch wenn ich als Kunde darüber zunächst etwas stutzen würde.
Finde ich auch ok aber dürft für Dich doch eigentlich ein Buchhaltungstechnischer Alptraum sein wenn es darum geht, wo die 2 Euro abgeblieben sind bei einer Buchprüfung.
Also wir Machenschaften das bei Beträgen bis fünf Euro genauso. Haben bisher noch keine negative Resonanz darauf bekommen.
Sorry,aber derart merkelartige Ausdrucksweise habe ich ja noch nie gehört.
"Wir Machenschaften das genauso"? Krass
#10.1
on
2011-02-19 12:39
Also wir machen das bei Beträgen bis fünf Euro genauso. Haben bisher noch keine negative Resonanz darauf bekommen.
Sehr schöne Lösung.
Gutschein finde ich blöd. Damit ich ja wieder da was kaufe, damit der Gutschein nicht verfällt. Lieber das Geld zurück geben also so einen öden Gutschein.
Ich habe auch schonmal bei einer Bestellung Geld in Bar zurück bekommen.
In einem Stoff-Shop habe ich Baumwolle bestellt, per Vorkasse bezahlt. Seit der Bestellung haben die allerdings den Preis angepasst (muß innerhalb einem Tag passiert sein, da ich mit PayPal bezahlt habe) und mir die Differenz zwischen altem Preis und neuem Preis in einem Briefumschlag mit beigelegt. Fand ich super.
#13
on
2011-02-19 13:13
Ich finde das klasse! Noch ein kleines Kärtchen und ein "Trostpflaster" (z.B. ein kleiner Schokohase oder ähnliches) und ich wäre gar nicht mehr traurig, dass ein Produkt nicht lieferbar war! Auf jeden Fall viel persönlicher als wenn das Geld "kommentarlos" zurücküberwiesen wird. Gutschein finde ich nicht so gut, da man den ja erst nutzen kann wenn / falls man nochmals bestellt.
#14
on
2011-02-19 13:47
Scheint ja eher kein Stammkunde gewesen zu sein, zumindest bisher.
Dabei finde ich sowas gut, denn sonst dümpeln irgendwo mehr oder minder kleine Beträge herum, die man teilweise vergißt, nicht nutzt oder einem die Erstattung zu aufwändig ist. Es gibt da z.B. so einen speziellen Versender, Pxxxx A....., wo man u.a. per Lastschrift bezahlen kann und sie damit die Bankverbindung haben. Aber bei Rückgaben landet das Geld, wenn es denn schon abgebucht war, immer auf dem Kundenkonto, wozu man noch nicht mal Art Kontoauszug z.B. per Mail bekommt oder online sehen kann, d.h. man sieht nicht ob und wieviel drauf ist. Wenn man das zurück haben möchte, muß man sich immer extra dortin wenden und bekommen einen Orderscheck zur Verrechnung, denn Rückweisung wäre nicht möglich. Man muß also immer extra darum bitten, auf die interne Abwicklung, den Scheck und die Gutschrift warten! Andere erstatten sowas oft prompt über das benutzte Zahlungsmittel, z.B. auch Kreditkarte oder Paypal.
#15
on
2011-02-19 13:55
Wäre eine Rücküberweisung bzw. Scheck (keine Ahnung, ob damit Kosten verbunden sind) nicht einfacher? Auch aus buchhaltungstechnischen Gründen (Beleg).
Ausserdem: Wer es drauf anlegt, kann bei der Bargeld-Methode behaupten, nichts bekommen zu haben. Und ein Beweis, dass es drin war, gibt es dann ja nicht?
#16
on
2011-02-19 15:16
Es gibt auch keinen Beweis dass überhaupt etwas im Paket war....
#16.1
on
2011-02-19 16:12
Unprofessionell ist es sicher nicht. Im Gegenteil finde ich es eine schöne Geste, etwas schnell und unbürokratisch gutzuschreiben. Wäre jedenfalls in meinem Sinn.
In unserem Online Shop sind die Beträge etwas höher. Daher machen wir immer Rücküberweisungen. Schon weil wir Angst hätten, dass Geld rein zufällig nicht ankommt.
Ist das nicht problematisch für die Abrechnung, also bei 2€ würde ich mir keine sorgen machen, aber bei höheren Beträgen kam da der Verdacht der Geldwäsche auf.
#18
on
2011-02-19 19:09
Früher hat man solche Kleinigkeiten, glaube ich, durch das Beilegen des Betrags in Briefmarken erledigt.
Ist heutzutage vielleicht nicht mehr so günstig, da manch einer nur sehr selten in die Lage kommt, Briefmarken zu benutzen.
#19
on
2011-02-19 19:29
Bargeld zu versenden finde ich grundsätzlich nicht gut, schlimmer ist jedoch für einen nicht berücksichtigten Geschenk-Gutschein bei Zahlung per Lastschrift einen Verrechnungsscheck zu verschicken, wie es eine Online-Drogerie macht.
Durch die Überweisung hat deine Bank die Bankverbindung des Zahlenden. Mit vielen Online-Banking-Programmen lässt sich diese auch direkt auslesen. Warum also nicht zurück überweisen? Ich zahle alles elektronisch und würde mich sehr ärgern, wenn ich plötzlich zu physischem Geld genötigt würde.
#20
on
2011-02-19 21:42
Ich find die Idee absolut klasse. Für mich als Kunde wär das in Ordnung, ich würde vermutlich lachen und mich freuen, dass da ein Mensch hinter dem Shop steckt. Der einzige, um den ich mir Gedanken machen würde, bist du als Verkäufer wegen Steuern und was weiß ich, aber da es deine Idee war und du derjenige bist der wissen muss was er tut, ist mir das wurscht.
Größere Beträge (so ab 10, 20 Euro) würde ich aber definitiv zurück überweisen. Aus Angst um das Geld und auch, um dem Kunden nicht so "viel" Bargeld ins Haus zu schicken. Würde mich z.B. nerven, weil ich wie #20 bevorzugt elektronisch zahle. Die 2€ würden dann beim Bäcker landen.
Ich finde die Idee auch gut.
Gerade im Bereich dieser Kleinbeträge ist der Fall dann sofort für mich als Kunde zufriedenstellend erledigt. Und für alle, die hier so leichte Aversionen haben: Geld ist für mich nix schlimmes, ich nehme das auch bar.
#22
on
2011-02-19 22:45
Rechtlich äußerst schwierig. Sind zwar keine Briefmarken, aber dennoch. Halt rückerstatten.
#23
on
2011-02-20 04:03
Hab ich auch schon mal gehabt und mich drüber gefreut, einfach weil es zeigt, dass auch Menschen hinter dem System stecken, nicht nur "Shopsysteme", die nur so und nicht anders können. Hatte bei ebay erst einen Artikel gekauft, per Paypal bezahlt und später noch einen weiteren Artikel desselben Händlers (also kein kleiner Privatverkäufer) bestellt und wieder bezahlt. Dadurch waren nun zweimal Versandkosten aufgelaufen und berechnet worden, was der Verkäufer auch locker hätte einbehalten oder wieder per Paypal zurücküberweisen können. Ich fand es sympathisch, den 5-Euro-Schein mit Büroklammer an der Rechnung festgeklammert vorzufinden.
Ich habe schon gesehen, dass bei billigeren Automatenzigaretten ein 50-¢-Stück mit eingeschweißt ist. Der Weg ist also nicht ganz so unkonventionell.
#25
on
2011-02-20 17:31
Fänd ich nett bei kleinen einkäufen oder privaten Verkäufern, wenn ich aber mehrere 100€ für etwas bezahle erwarte ich dann doch etwas professionalität. Was ich auch ganz nett finde, sind irgendwelche beigelegten Süßigkeiten.
#26
on
2011-02-21 23:28
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|
CalendarArchivesQuicksearchCommentsThu, 24.05.2012 00:43
Da sind andere Gesellschaften
schon wesentlich weiter. Da wi
rd gleich die ganze Hand abgeh
ackt.
Aber da kommen [...]
Thu, 24.05.2012 00:38
Wenn man sowas sieht, will man
denen nur noch die Langfinger
abhacken abhacken...
about "E"-Sklave
Thu, 24.05.2012 00:24
@ Björn
Wirst Du langsam ei
tel?
Das Bild wurde ja am o
beren Rand wieder haarscharf^^
abgeschnitten.
about "E"-Sklave
Thu, 24.05.2012 00:18
Nicht immer.
Wenn sie aus P
apua-Neuguinea stammen sind da
s quasi Selbstversorger.
about "E"-Sklave
Thu, 24.05.2012 00:11
Soll ich dir mal was sagen?
Ich halte Unsinn für Nonsens.
Eine meiner schwächlichen
Leitlinien.
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